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LEAD-Kolumnist Matthias Mehner (Grafik: Uli Kurz/Foto: Martin Kroll)
Messenger Marketing leadfaces

Messenger Marketing: So klappt der Einstieg

Sei responsiv, nutze deine Touchpoints: Auf was du bei Content Marketing via WhatsApp achten solltest.

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Servus, geschätzte Messenger-Kolumne-Leser!

Ich melde mich nach einer kleinen kreativen Schaffenspause wieder zurück und gelobe in nächster Zeit wieder fleißig für euch in die Tasten zu hauen. Urlaub habe ich aber nicht gemacht, stattdessen war ich viel unterwegs und habe auf den unterschiedlichsten Konferenzen und Messen zu den vielfältigsten Möglichkeiten im Bereich Messenger-Kommunikation gesprochen und diskutiert. Unter anderem war ich letzten Mittwoch bei dem Webinar Format der W&V im Einsatz. Wahnsinn, wie schnell die 200 verfügbaren Plätze ausgebucht waren. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier nochmal die Slides „Best Cases Content Marketing via WhatsApp“ zum kostenlosen Download.

Da die Slides ohne Tonspur vielleicht etwas schwer verständlich sind (ich mag keine Textwüsten in Präsentationen) hier eine Zusammenfassung, auf was ihr bei WhatsApp und Content Marketing achten solltet:

1. Warum WhatsApp?

WhatsApp ist die mit Abstand beliebteste App weltweit. Laut aktueller Studie von Bitkom nutzen in Deutschland 81 Prozent der Internetnutzer WhatsApp. Das sind weit mehr als Facebook oder andere Social Channels verwenden und zudem funktioniert der Informationsfluss ohne Algorithmus – was Öffnungsraten von durchschnittlich 95 Prozent innerhalb von 15 Minuten bedeutet.

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2. Darf ich WhatsApp überhaupt geschäftlich nutzen?

Wir haben wohl alle die News gelesen, dass Continentale ihren Mitarbeitern WhatsApp auf dem Diensthandy verbietet. Das ist zwar wirklich sehr sehr eng ausgelegt, aber datenschutzrechtlich richtig. Ist die App installiert, greift WhatsApp auf die Kontaktdaten aus meinem Telefonbuch zu. Damit übermittelt jeder WhatsApp Nutzer automatisch auch Kontaktdaten an WhatsApp. Problematisch wird es in dem Fall, in dem diese Kontakte keine WhatsApp Nutzer sind und somit einer Übermittlung ihrer Daten an WhatsApp niemals zugestimmt haben. Bei SaaS Anbietern wie WhatsBroadcast tritt das Problem nicht auf – da das Unternehmen weder ein Smartphone noch einen WhatsApp Account benötigt.

Außerdem muss ein Double-Opt-in sichergestellt sein, heißt, der User muss die Nummer des Unternehmens zuerst bei sich abspeichern und muss auch zuerst eine Nachricht an das Unternehmen schreiben. Sauber gelöst wird das Thema über ein Widget, dass auf eurer Webseite eingebaut wird und auf dem sich eure Kunden anmelden können. Das Ganze läuft dann automatisch und ohne Aufwand.

3. Wie bekomme ich Abonnenten?

Zentrale Anlaufstelle ist immer eine von euch speziell erstellte Landingpage, auf der das Widget eingebaut ist und via der ihr den User ein letztes Mal davon überzeugen solltet, euren Service via WhatsApp zu abonnieren. Eine gute Landingpage ist zum Beispiel die von Eurowings oder auch die von W&V und Lead Digital.

Nun müsst ihr euren Service natürlich auch noch kommunizieren. Dafür eignen sich besonders eure eigenen Touchpoints. Nutzt eure Webseite, weist in Texten und im Blog darauf hin, nutzt andere Social Media Channels und den klassischen E-Mail Newsletter (wenn ihn noch jemand liest). Dazu schaut, wo ihr noch Touchpoints habt; der TV-Sender hat hier Reichweite, der Katalogversender eben da. Kundenmagazine, Produktverpackungen, Flyer etc. – nutzt das was ihr schon habt und wo eure Kunden mit euch in Kontakt treten.

4. Für welche Branchen ist das Thema relevant?

Für Medien ist das Thema Content Distribution ja ein No-Brainer. Nicht umsonst nutzen 41 der Top 100 IVW-gelisteten Webseiten bereits WhatsApp. Gemäß meiner Lieblingsparole "Every Company is a Media Company" kommen natürlich alle Unternehmen, die bereits erfolgreich Content Marketing z.B. auf Social Media praktizieren, ohne große Umstände auf WhatsApp zurecht. Eine weitere Gruppe sind alle im Bereich E-Commerce und Deals. Hier kommt man fast auch ohne Content aus, denn ein sauberes Schnäppchen braucht nicht viel drum herum.

Am Ende sollte jedes Unternehmen, jede Partei, Institution, jeder Verein oder jede Gemeinde, die kommuniziert, auch Messenger wie WhatsApp als Kommunikationskanal in Betracht ziehen. Für welche Ziele (Awareness, Knowledge, Consideration, Preference, Action, Advocacy) entlang der Customer Journey sich WhatsApp eignet, habe ich euch früher schon mal hier zusammengefasst.

5. Wie kommuniziere ich auf WhatsApp?

WhatsApp ist der mit Abstand persönlichste Kanal. Habe ich es als Unternehmen einmal hierher geschafft, bin ich immer in der Hosentasche meiner Zielgruppe. Dazu kommt, dass ich keine Algorithmen zwischen meiner News und meinem Abonnenten habe. Damit ich ihn nicht vollspamme und sich unsere gute Beziehung ins Gegenteil verwandelt, sollte ich hier, mehr als sonst noch, Wert auf Relevanz legen. Auch dazu findet ihr eine praktische Checkliste in der Unterlage.

6. Was, wenn der User mir zurückschreibt?

WhatsApp ist eine Chat-App und da ist es ganz natürlich, wenn eure Abonnenten hier auch zurückschreiben. Nun kann man natürlich einfach gar nicht antworten (sehr schlecht) oder wenigstens mit einer automatischen Antwort, dass über WhatsApp im Moment noch kein Service möglich ist (na ja…). Die Profis antworten dem Kunden dann über einen anderen Kanal.

Nutzt das Feedback um eure Kunden glücklich zu machen, neue Inhalte von der Community zu erhalten und eure Zielgruppe besser kennenzulernen.

7. Welche Rolle spielen Chatbots in der WhatsApp-Kommunikation?

Ja, es gibt auch Chatbots auf WhatsApp! Und die funktionieren wunderbar und sind relativ easy zu erstellen. Natürlich unterstützen sie im Kundenservice, zum Beispiel bei der Vorqualifizierung von Anfragen. Aber Chatbots können auch das Thema Content und Content Marketing pushen, indem sie relevante Inhalte über Keywords automatisch finden. Ein paar Beispiele dazu auch in meinem LEAD Artikel von Anfang Februar.

Wir lesen uns nächste Woche Montag wieder hier. Versprochen.

Zum Autor: Matthias Mehner ist Vice President Strategy & Innovation bei WhatsBroadcast. Für LEAD schreibt er über aktuelle Entwicklungen, Tipps und Tricks rund um das Thema Messenger.

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