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Messenger-Marketing-Experte Matthias Mehner (Collage: Uli Kurz)
Messenger WhatsApp Social Media

Messenger-Kommunikation ist keine Raketenwissenschaft

LEAD-Kolumnist Matthias Mehner findet, Kundenservice via Messenger fahren ist wie Sport treiben: inneren Schweinehund überwinden, keinen Fünfjahresplan schmieden - loslegen!

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Ich gehe ja regelmäßig ins Fitnessstudio! Also, seit Januar und wenn nicht zu viel zu tun ist, schaffe ich es sogar einmal in der Woche (oder doch des Öfteren keinmal). Ein Vorsatz Anfang des Jahres, ein besserer Mensch zu werden.

Und da Sport ja so großartig ist, will ich das auch. Mit mir übrigens ganz viele andere. Das Fitnessstudio ist (noch) überfüllt. Während die regelmäßigen Sportis routiniert und quasi nicht schwitzend eine Stunde auf dem Laufband stehen, sind die „ab jetzt mach ich öfter Sport“-Leute einfach zu erkennen. Völlig unpraktische oder nagelneue Laufsport-Klamotten, roter Kopf und schmerzverzerrtes Gesicht. Man grüßt sich auch gelegentlich, man sieht sich ja jetzt öfters.

Einige andere Vorsätze sind mir aber ganz gut gelungen und wurden erfolgreich umgesetzt. Ich denke der Schlüssel ist, sich nicht zu viel auf einmal zuzumuten und sich dabei klare Ziele zu setzen.

Was willst du erreichen?

Genau so sollte der Einstieg in Messenger-Kommunikation erfolgen! Wenn du 2019 mit WhatsApp anfangen möchtest, dann solltest du jetzt nicht noch drei Monate Strategien hin- und herdiskutieren.

"If You're Not Embarrassed By The First Version Of Your Product, You’ve Launched Too Late.”

Das hat Reid Hoffman, Gründer von LinkedIn, mal gesagt.

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Wenn du am Anfang schon zufrieden bist – bist du zu spät. Messenger-Marketing ist keine Raketenwissenschaft. Da fast jeder WhatsApp nutzt, bist du mit dem Medium privat eh schon vertraut.

Die grüne oder die rote Pille?

Beide! Denn das Ziel ist zu kommunizieren.

Nun musst du nur noch überlegen, wie du das für dein Unternehmen einsetzen möchtest. Dazu gibt es zwei wesentliche Formen, die natürlich in Kombination am stärksten sind. Aber wie gesagt, lass uns klein anfangen!

Du hast immer tolle Geschichten rund um deine Produkte oder Marke zu erzählen und willst mit deiner Zielgruppe interagieren? Facebook und Instagram bestrafen dich aber mittlerweile mit geringer organischer Reichweite und deine Interaktionsrate hat auch lang keinen Anstieg mehr gesehen.

Die Lösung dafür könnte sein: 1:1 Kommunikation mit deiner Zielgruppe über Messenger. Hier wird das Verhältnis gleich vertrauter und der sogenannte Dark Reach kann deine digitalen Kennzahlen auch wieder beflügeln. Über 60 Prozent der Deutschen teilen interessante Inhalte am liebsten über WhatsApp, nicht über Facebook oder Twitter.

Lead 4 Change Management 1200X1200
Mensch und Technik vereinen

Die Digitalisierung eröffnet neue Chancen in der modernen Arbeitswelt. Sollten Unternehmen jetzt mehr Experimente im Alltag wagen? Im LEAD Bookazine 4/2018 spricht Alexandra Borchardt über Change-Management und eine erfolgreiche Kombination von Mensch und Technik.

Spielerische Interaktion ist nicht so dein Ding? Du stehst deinen Kunden lieber mit Rat und Tat zur Seite, wenn sie Fragen haben? Und worüber kommunizieren die denn den ganzen Tag? Messenger, genau!

Beide Wege sind schnell gestartet. Mach dir als nächste Gedanken, wer das Thema bei euch im Unternehmen vorantreiben soll. Am besten ist immer eine interdisziplinäre kleine Gruppe aus unterschiedlichen Abteilungen. Dann habt ihr gleich alle Interessen am Tisch.

Dann sucht ihr euch ein Thema (wirklich nur eins!), dass ihr gern über WhatsApp in Angriff nehmen wollt. Bei mir damals bei ProSiebenSat1 war es eine TV- Sendung, die 14 Tage lief und an der wir experimentiert und gelernt haben. Danach gab es einen Workshop, in dem alles Know-how zusammengetragen wurde; dann wurde das Thema für sechs weitere TV Sendungen übernommen.

Wichtig ist auch hier, sich Ziele zu setzen, um am Ende auch beurteilen zu können, ob die Aktion ein Erfolg war. Hier ein paar KPIs und Tipps wie Messenger-Marketing zur Wertschöpfung beiträgt!

Lead 4 Usability Ux 1200X1200
Kunden lieben es bequem

Längst reicht es nicht mehr, Kunden nur zu begeistern. Man muss sich auf die Gewohnheiten des Nutzers ausrichten, um erfolgreich zu sein. Können dabei Chatbots, Dashbots und Wearables helfen? Ja, aber nicht allein. Die User-Experience muss einfach besser werden. Wie das geht, zeigt das LEAD Bookazine 4/2018!

Ohne Moos nix los

Ihr habt einen Use Case, wisst wer es macht, für welches Thema und habt ein Ziel zu erreichen? Super! Dann braucht ihr noch 5000 Euro Spielgeld für die Bewerbung und Bespielung des Kanals und drei Monate Zeit zum Ausprobieren. Das ist auch in etwa der Zeitraum, in dem die Fitnessstudios wieder leerer werden. Wenn ihr dann noch aktiv seid, dann gehört ihr zu den Gewinnern im Jahr 2019!

Du willst noch mehr erfahren? Matthias erklärt den Einsatz von Chatbots und liefert Ideen für die eigenen Kampagnen beim Crashkurs Digitales Marketing diesen April in München und in Hamburg.

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