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(Bild: Fabian Kirchbauer, MINI BMW GROUP)
KI Chatbot Test

Meine Name ist Bot. James Bot. Kann ich helfen?

Viele Unternehmen experimentieren aktuell mit einem Chatbot. Im E-Commerce soll es gar ohne gar nicht mehr gehen. Doch wie gut sind diese künstlich intelligenten Chat-Roboter wirklich? Wir haben – ganz in James Bond Manier - eine Nacht mit dem MINI-Chatbot verbracht und über flotte Autos gesprochen.

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"Hi Yvonne ! Willkommen in der virtuellen Boxengasse des John Cooper Works." Diese Worte begrüßen mich im Facebook Messenger auf der Facebook-Seite von MINI Deutschland. In der Ecke rechts unten bietet der Chatbot seine Dienste an. Zuerst fragt er mich: "Bist du bereits MINI-Fahrer?" Und als ich verschüchtert ein "Nein" angebe, führt er mir die Vorzüge der MINI-Produktpalette vor Augen. Und zwar in Wort und Bild. Mit Hilfe eines 360-Grad-Vidoes kann ich sogar das Interieur  genau inspizieren. Nicht schlecht. Farben, Materialien – alles gut gemacht.  

Doch es kommt noch besser: Der Herr Chatbot lädt mich auf eine virtuelle Spritztour ein. Und da kriege ich was auf die Ohren: Ich höre, wie der Motor beschleunigt. Und es hört sich gut an. Wer noch nicht genug hat, bekommt dann auch noch Extrapakete präsentiert, mit denen er den MINI individualisieren kann.  

Tonalität: Zum Schütteln, nicht rührend

Der Messenger gehört heute zu unserem Alltag wie die Beretta zu James Bond. Und so tun Marketer gut daran, Messenger als weitere Plattform für sich zu entdecken und damit zu experimentieren. Genau das tut MINI. Und das tut auch bitter Not. Denn so schön die einzeln Elemente auch gemacht sind, um den MINI in Szene zu setzen, so sehr versagt der Chatbot bei der Tonalität. Da kommen die mir doch mit Fakten zum Motor! Oder gar Details zu den Felgen! Dabei interessieren mich viel mehr die Fragen zu Lifestyle. In welchen Farben gibt es den Zweitürer? Wie viel Gepäck passt in den Kofferraum? Welche Stars fahren MINI? Solche Dinge eben.  

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Aber auf Fragen ist der Chatbot schlecht vorbereitet – nicht einmal auf das Stichwort Farbe reagiert er. "Ich habe dich leider nicht verstanden. Bitte wähle eine passende Antwortmöglichkeit oder versuch es mit einzelnen Schlagwörtern" lautet die Reaktion. Für KI gibt es hier noch viel zu tun, der Bot muss noch viele Kundenfragen (insbesondere von Frauen) kennenlernen. Wer den Chatbot selbst einmal ausprobieren will, bitte hier entlang:

Mini Chatbot Motorheulen Cr Mini Bmw Group
Die Benutzeroberfläche des MINI-Chatbots (Bild: MINI BMW GROUP)

8 Milliarden Botschaften von Unternehmen

Über 300.000 Bots sind aktuell im Facebook Messenger aktiv. Mehr als acht Milliarden Nachrichten werden jeden Monat zwischen Menschen und Unternehmen ausgetauscht. Das sind vier Mal so viele Nachrichten, wie noch vor einem Jahr, verkündete Facebook anlässlich seiner F8-Entwicklerkonferenz.

Und neun von zehn Internetnutzern (89 Prozent) verwenden Kurznachrichtendienste wie WhatsApp, Facebook Messenger oder iMessage. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren nutzt inzwischen nahezu jeder (98 Prozent) Messenger. Unter den 30- bis 49-Jährigen sind es 94 Prozent, bei den 50- bis 64-Jährigen 81 Prozent und bei der Generation 65 Plus 70 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, bei der 1.212 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt wurden.

Die Zahlen zeigen: Es führt kein Weg vorbei an der Messengerkommunikation, wenn du relevant bleiben willst. Übe jetzt! In einem Jahr werden Fehler wie die Kommunikation am Kundenbedürfnis vorbei nicht mehr so leicht verziehen. Vor allem dann nicht, wenn die Mitbewerber den Bogen bereits raus haben.

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