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Tipps Social Media Marketing Social Monitoring

Mehr Website-Traffic: 7 Tipps für Social Media

Soziale Netzwerke bieten nicht nur eine gute Möglichkeit mit der eigenen Zielgruppe zu interagieren, sie haben auch einen positiven Effekt auf die organische Auffindbarkeit. Alexander de Ruiter von OBI4wan erklärt, was Unternehmen beim Social Media Marketing beachten sollten.

Social Media Marketing ist inzwischen in den meisten Unternehmen zu einem festen Bestandteil der Marketingprozesse geworden (Bild: AdobeStock)
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Webseiten sind mittlerweile das virtuelle Aushängeschild fast jeden Unternehmens. Darüber hinaus dienen sie auch als Dreh- und Angelpunkt, mit dem sich der gesamte Kundenkontakt über alle möglichen Online- und Offline-Kanäle leiten lässt. Das zieht wiederum einen hohen Verwaltungsaufwand mit sich, wenn es beispielsweise um die Programmierung oder das Füllen mit Inhalten und der Pflege des Kundenkontakts geht. Hier kommt Social Media ins Spiel. Denn es bietet nicht nur eine gute Möglichkeit mit der eigenen Zielgruppe zu interagieren. Es hat auch einen positiven Effekt auf die organische Auffindbarkeit. Die Kosten bleiben dabei überschaubar und richtig eingesetzt entsteht ein Schneeballeffekt, mit dem sich neben der Visibilität der Website automatisch auch der Erfolg der Marke steigern lässt.

Allein im Jahr 2018 verzeichneten die sozialen Medien insgesamt 2,6 Milliarden Nutzer. Somit bieten sie die einzigartige Werbemöglichkeiten für Produkte und Dienstleistungen und unzählige Wege, um mit Konsumenten in Kontakt zu treten. Es ist somit kein Wunder, dass Social Media Marketing in den meisten Unternehmen zu einem festen Bestandteil ihrer Marketingprozesse geworden ist.

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Um sich als Marke von der Konkurrenz abzuheben und positiv im Gedächtnis von Verbrauchern verankert zu bleiben, bedarf es einer guten Portion Eigeninitiative. So müssen regelmäßig, in manchen Fällen sogar mehrmals täglich, in verschiedenen Netzwerken neue Inhalte veröffentlicht werden. Das allein ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die ohne ausgeklügelte Strategie viel Zeit und Mühe kosten kann. Doch wie lässt sich Social Media am besten nutzen, um mehr Traffic auf der Website zu generieren?

Klasse statt Masse

Zunächst stellt sich die Frage, welche Kanäle ein Unternehmen für seine Online-Präsenz am Besten nutzen sollte. Mit einer stetig wachsenden Social Media Landschaft, sehen sich Marketer mit der Herausforderung konfrontiert, welche Kanäle letztlich für das Unternehmen relevant sind. Dabei liegt die Lösung auf der Hand: nämlich die, auf denen die Zielgruppe aktiv ist. Da sich das Verhalten von Zielgruppen jedoch permanent ändert, ist es wichtig, Entwicklungen auf Social Media Kanälen genau zu beobachten und stets offen für neue Kanäle zu sein. So lässt sich genauestens analysieren, wann und wo es sich am Besten lohnt bestimmte Inhalte zu veröffentlichen.

Mithilfe eines geschickten Monitoring lassen sich die Kanäle überwachen, die über die eigene Marke, neue Produkte oder auch Wettbewerber berichten. Aus den gesammelten Informationen lassen sich daraufhin gezielt Entscheidungen ableiten, die dabei helfen auf genau diesen Kanälen präsent zu sein und Teil des Gesprächs zu werden.

Mehr zum Thema: Social-Media-Optimierung für Medienmarken

Gute Inhalte als Hauptmotor

Gute Inhalte, die einen echten Mehrwert liefern, sind nicht nur spannend für die Leser, sondern sorgen auch dafür, dass Besucher immer wieder auf die Webseite zurückkehren. Als eine der wichtigsten Säulen einer ganzheitlichen Marketingstrategie sorgt Content Marketing neben einer organischen Auffindbarkeit von Inhalten auch dafür, als authentischer Experte auf dem Gebiet wahrgenommen zu werden. Gute Inhalte können so über die eigenen Kanäle gestreut werden.

Insbesondere strategisch platzierte Call-to-Action Aufforderungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Besucher länger auf einer Webseite verweilen und sich häufiger durch Inhalte klicken. So sollten Besucher einer Webseite zum Beispiel dahingehend motiviert werden, Inhalte in ihrem eigenen Netzwerk zu teilen. Besonders gut lassen sich spannende Beiträge, die auf aktuelle Trends oder Diskussionen Bezug nehmen, über die verschiedenen Kanäle streuen. Unter Verwendung einer UTM-Codierung kann im Anschluss gemessen werden, wie viele Personen über die sozialen Beiträgen auf die Webseite gegangen sind.

Aufgaben richtig verteilen

Wie lässt sich jedoch die Content-Maschine erfolgreich am Laufen halten? Wichtig hierbei ist, von vornherein zu definieren wer für die notwendigen Schritte innerhalb des Marketing-Teams verantwortlich ist und in welcher Reihen- und Zeitabfolge diese ausgeführt werden müssen. Dazu gehört, wer sich um die Themen-Entwicklung kümmert, wer den Social Media Redaktionsplan verwaltet, wer die Inhalte erstellt und wer die Planung und Veröffentlichung der endgültigen Beiträge in den jeweiligen Netzwerken im Auge behält. Auch die Frage, wer über das Marketing-Team hinaus im Unternehmen Zugriff auf bestimmte Dokumente haben sollte, ist berechtigt.

Indem man beispielsweise dem Kundenservice Einblick in den Redaktionsplan und somit auf anstehende Veröffentlichungen gibt, kann sich das Kundenservice-Team auf eventuelle Fragen und Reaktionen vorbereiten. Sobald die Verantwortlichkeiten und Zugriffsrechte geklärt sind, sollte im nächsten Schritt ein genauer Arbeitsablauf entwickelt werden, der den gesamten Prozess von der ersten Idee bis hin zu ihrer Veröffentlichung beschreibt. Ein gut konzipierter Workflow gewährleistet, einen konstanten und reibungslosen Fluss von Inhalten für die Veröffentlichung in sozialen Netzwerken.

Gute Planung ist die halbe Miete

Generell gilt: Social-Media-Beiträge sollten so weit wie möglich vorgeplant werden. Professionelle Social Media-Management Tools bieten mittlerweile die Möglichkeit, Social Media Posts über einen Content-Kalender zu organisieren. So bleiben die Unterschiede zwischen verschiedenen Themen, Beiträgen und Kanälen transparent und leicht nachvollziehbar. Zudem erhöht eine solche Planung die Sichtbarkeit, da sie ein regelmäßige Bespielen der jeweiligen Kanäle mit Inhalten gewährleistet. Die Planung des Social Media Kalenders im Vorraus hilft dabei, wichtige Termine, wie Produkteinführungen und relevante Events im Auge zu behalten, um auf den diversen Plattformen regelmäßig Content an die Zielgruppe zu spielen.

Aber wie viele Posts müssen es sein, um zwar präsent, aber nicht überpräsent zu sein? Denn auch das hat Einfluß auf die Frequentierung der Webseite. Für bestmögliche Sichtbarkeit sollte man sich die jeweiligen Algorithmen auf den jeweiligen Kanälen anschauen. Generell laufen Beiträge auf Facebook und Twitter idealerweise am frühen Nachmittag. Instagram wird hingegen am häufigsten mittags während der Mittagspause und am frühen Abend genutzt, während auf Linkedin die meisten Menschen morgens oder am späten Nachmittag aktiv sind.

Hieraus lassen sich allerdings noch keine Rückschlüsse in Bezug auf die eigene Zielgruppe ziehen. Vielleicht weichen Menschen der eigenen Zielgruppe von den allgemeinen Ergebnissen zur Social Media Nutzung ab. Es ist daher ratsam, tiefer in die eigenen Social Media Daten einzutauchen und Gemeinsamkeiten zwischen erfolgreichen Posts, deren Inhalt und dem Zeitpunkt der Publikation zu finden.

Mit Hilfe eines Social Media Monitoring Tools lässt sich herausfinden werden, wann die eigene Zielgruppe online und wann diese über die eigene Marke spricht. Zudem lassen sich mithilfe des Tools auch branchenspezifische Themen und Wettbewerber analysieren. So lässt sich zum Beispiel auch einsehen, in welchem Zusammenhang Beiträge der Konkurrenz mit der Veröffentlichung der eigenen Inhalte stehen. Die gesammelten informationen können daraufhin dazu genutzt werden bestimmte Beiträge zum optimalen Zeitpunkt zu veröffentlichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Mehr zum Thema: How to: Analysieren, tracken, auswerten

Mit Spontanität punkten

Neben den regulären, unternehmensrelevanten Inhalten kann der Redaktionsplan zusätzlich auch um Feier- und Aktionstage oder Events ergänzt werden. Ob Weihnachten, der Tag der deutschen Einheit oder die Fußball-WM – sie alle bieten eine gute Gelegenheit, um die Marke in den sozialen Medien zu platzieren. Bei regelmäßigen Ereignissen lässt sich sicherlich gut im Voraus planen. Allerdings lebt Social Media vor allem vom Moment, und oft kommen die besten Momente unvorhergesehen. Die Stärke liegt darin, sich in solche Mounting- und Micro Momente einzuklinken.

Spontane Social Media Posts zu aktuellen Ereignissen, wie ein plötzlich aufziehendes Unwetter, Germanys Next TopModel oder Pandabären-Nachwuchs im Zoo zeigen, dass ein Unternehmen auf dem Laufenden und jederzeit offen für die Interaktion mit seiner Community ist. So stellt eine schlagfertige Reaktion auf den Kommentar eines Kunden sofort einen persönlichen Kontakt her. Mit Inhalten, die aufgrund von solchen Momenten entstehen kann die Beziehung zwischen dem Kunden und der Marke gestärkt werden. So kommt es regelmäßig vor, dass besonders diese Reaktionen eine große Reichweite generieren.

Die Macht der Algorithmen kennen

Das Ziel einer jeden Marke ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen. Das ist meist leichter gesagt als getan. So unterliegt Social Media unterschiedlichen, sich ständig ändernden Algorithmen, die viele Unternehmen vor die Herausforderung stellen, wann und wie sich am Besten Aufmerksamkeit generieren lässt. Bei Instagram, Linkedin und Facebook beispielsweise nimmt die Anzahl der Impressions und Interaktionen Einfluss darauf, wie oft eine Nachricht angezeigt wird. Der Schwerpunkt liegt bei dieser nicht-chronologischen Zeitachse vor allem auf der Relevanz. Daher ist es hier besonders wichtig zu beobachten, an welchen Themen und Trends die eigene Zielgruppe aktuell interessiert ist.

Twitter hingegen hantiert eine chronologische Zeitachse. Es ist daher nicht ungewöhnlich, Nachrichten auf Twitter häufiger zu teilen. Hierbei sollte jedoch auf möglichst abwechslungsreiche Aufhänger geachtet werden, um ständige Wiederholungen zu vermeiden. Mithilfe eines Publishing Tools, können zudem Social Media Inhalte zentral geplant und über alle Plattformen hinweg veröffentlicht werden. Das ermöglicht Unternehmen rund um die Uhr und unabhängig von Öffnungszeiten, Feiertagen und Wochenenden auf Social Media aktiv zu sein und Beiträge auf strukturierte und übersichtliche Weise im Voraus planen.

Doch auch wenn dies alles sehr technisch anmuten lässt, ist eins sicher: Im Endeffekt kommt es auf die Inhalte an. Je relevanter Relevante ein Beitrag, umso besser schneidet er ab und umso häufiger wird er geteilt. Auch hier ist der direkte Austausch mit der Zielgruppe wichtig, da Nachrichten mit viel Interaktion von den Algorithmen als erfolgreicher gelesen werden. Das Beantworten eingehender Antworten und das Halten der Konversation, sind hierbei oberstes Gebot.

Ganz nach dem Motto "Das Auge isst mit" werden zudem visuelle Inhalte in Sozialen medien 60.000-mal schneller aufgezeichnet und erheblich besser bewertet als reine Textinhalte. So gewähren zum Beispiel Fotos von neuen Mitarbeitern oder von Veranstaltungen, auf denen Unternehmen anzutreffen sind, spannende Einblicke hinter die Kulissen.

Zusammenhänge durch Monitoring erkennen

Um letzten Endes auch den ROI einer Social-Media-Investition messbar zu machen, ist es natürlich auch wichtig, diese Aktivität zu analysieren. Hier sind sowohl Statistiken hilfreich, die von den jeweiligen Plattformen für Unternehmenskonten angeboten werden, oder ein Monitoring-Tool mit umfangreichen Auswertungsmöglichkeiten.

Welche Beiträge waren besonders erfolgreich? Wo liegt der Bedarf der Zielgruppe? Was macht die Konkurrenz? Und welche Themen sind in der Branche derzeit relevant? Auch wenn die Unterschiede für jede Organisation individuell sind, sind diese Erkenntnisse für die eigene Social-Media-Strategie besonders wertvoll.

Mehr zum Thema: Wie Online-Shops mit WhatsApp die Zielgruppe der 50+ erreichen

Alexander de Ruiter ist Chief Executive Officer von OBI4wan und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung im Bereich Kundenservice.

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