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Twitter Public Policy Screenshot
(Bild: Twitter)
Twitter Fake News

Mehr als eine Million Twitter-User Opfer russischer Trolle

In einem Blogpost gibt Twitter ein Leck im Newsfeed zu. Während der vergangenen US-Wahlen hätten mindestens 1,4 Millionen Nutzer russische Propaganda in ihrem Stream gesehen.

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Der US-Kurznachrichtendienst will sein Vorgehen gegen Fake-News unter Beweis stellen. In seinem Firmenblog schrieb das Unternehmen, dass mindestens 1,4 Millionen Nutzer während der US-Wahlen Inhalte russischer Tolle in ihrem Newsfeed gesehen hätten. Das ist mehr als doppelt so viel als Twitter ursprünglich annahm und kommunizierte.

Das Unternehmen habe alle betroffenen Nutzer benachrichtigt. Damit entspricht Twitter der Bitte einiger US-Kongress-Mitglieder. Die benachrichtigten User folgen alle mindestens einem von rund 3.000 Accounts, die ihrerseits der Internet Research Agency (IRA) folgen, einem Verbund von Hackern, die sich im Umfeld der russischen Regierung bewegen. Gleiches gilt für Personen, die via Retweets, Anworten und Likes mit diesen Accounts interagierten.


Bsp Tenessee
Ein Beispiel für Fake-Tweets während der US-Wahl. Twitter veröffentlichte es auf seinem Blog (Bild: Twitter)

Allerdings hätte Twitter nicht diejenigen Nutzer benachrichtigt, die die IRA-Tweets lediglich im Newsfeed gesehen hätten ohne mit ihnen zu interagieren, bemängelt das US-Tech-Magazin Techcrunch.  Auch Twitter gibt zu, nicht jeden einzelnen Betroffenen erreicht zu haben. So wurden Twitter-User, die Tweets der schätzungsweise 50.000 russischen Bots während der Präsidentenwahl 2016 gesehen haben, nicht verständigt.

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