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Planetarium Spb F M Arndt Web 01
(Bild: SPB/F.M.Arndt)
Startup Innovation VR

Land der Ideen: 100 Start-ups ausgezeichnet

Die Initiative Land der Ideen und die Deutsche Bank haben in Berlin am Montag 100 junge Start-ups ausgezeichnet, die mit kreativen Erfindungen Antworten auf drängende gesellschaftliche Fragen geben wollen.

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Der diesjährige Wettbewerb "Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen" steht unter dem Motto "Welten verbinden - Zusammenhalt stärken". Spitzenreiter unter den Gewinnern war erneut Berlin mit 18 Projekten, gefolgt von Baden-Württemberg (13 Preisträger) sowie NRW und Bayern mit jeweils 12 Preisträgern.

Zu den Ausgewählten gehört etwa das Münchner Start-up ParkHere mit einem intelligenten Parkplatz-Sensor, der - anders als bei vielen ähnlichen Systemen - weder gewartet noch geladen werden müsse. Fährt ein Auto auf dem Parkplatz über die Sensoren, laden sich die Module selbst auf. Der Belegungsstatus wird über Funk an eine Datenbank gesendet. Über das Navi oder eine App sollen Nutzer darüber die nächste freie Parklücke angezeigt bekommen.

Suchmaschinen sind in der Regel dafür ausgelegt, nach geschriebenen Wörtern zu fahnden. Wer nach Audio-Beiträgen in Videos recherchiert, muss dagegen mit großem Zeitaufwand rechnen. Die Erfindung eines Start-ups aus Bremen will das ändern. Auf Spaactor.com lässt sich in Mediatheken, Podcasts und auf Youtube nach audiovisuellen Daten recherchieren, das Video startet beim Treffer dann sekundengenau an der Fundstelle.

Selbstauflösender Plastikmüll und mobiles Planetarium

Angesichts der Plastikvermüllung des Planeten nimmt die EU inzwischen auch Kunststoff-Trinkhalme ins Visier. Das sächsische Start-up Wisefood hat mit "Eatapple" dafür eine Alternative entwickelt: Der Trinkhalm besteht aus essbaren Fruchtresten, die bei der Herstellung von Apfelsaft anfallen. Die Röhrchen sind bis zu acht Monate haltbar und lösen sich in einem Getränk geschmacksneutral nach etwa einer halben Stunde auf.

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Bald braucht man wohl keine optische Sensoren oder die üblichen VR-Handschuhe mehr, um virtuelle und reale Objekte zu steuern. Physikern des Helmholtz-Zentrums Dresden, des IFW Dresden und der Universität Linz ist es in einem interdisziplinären Projekt gelungen, einen dünnen, elektronischen Magnetsensor zu entwickeln, der direkt auf die Haut geklebt wird. Diese "elektronische Haut" verbindet virtuelle und reale Welt noch enger und eröffnet über den Online-Spielebereich hinaus neue Nutzungsmöglichkeiten, wie in der Medizin oder Sicherheitsindustrie.

Von außen ein Iglu aus schwarzem Kunststoff, im Inneren modernste 360-Grad-Projektionstechnik: Das Projekt INTENSE, gefördert durch die Berliner Wirtschaft, schickt eine mobile Planetariumskuppel durch Schulen in der Hauptstadt, um Jugendliche für naturwissenschaftliche und technische Berufe zu begeistern. Themen wie Kosmos, Energie und Umwelt werden mithilfe von Virtual Reality inszeniert; Workshops ergänzen die multimedialen Darstellungen, die ein Moderator interaktiv begleitet. Wer will, präsentiert seine Lösung für eine bestimmte Aufgabenstellung oder erstellt einen Flug durch das Sonnensystem.

Mehr Infos zur Auszeichnung

Preisgelder werden bei dem Wettbewerb nicht vergeben. Die Deutsche Bank bietet den Gewinnern jedoch an, sich von Mentoren beraten zu lassen, zudem gibt es ein professionelles Coaching sowie Zugang zu Netzwerken und Finanzierungsquellen.

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