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Influencer Social Media Influencer Marketing

Liebe Influencer, setzt euch für das Gute ein!

Mittlerweile gibt es unzählige Studien, die beweisen, dass Influencer einen großen Einfluss haben auf Social-Media-User - vor allem die jüngere Generation. Deswegen sei es umso wichtiger, sich für gute Zwecke einzusetzen, sagt Agenturchef Kevin Tewe. Ein Kommentar.

(Bild: stock.adobe.com/Anton)
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In der heutigen Zeit ist Aufmerksamkeit ein hohes Gut, um das Marken und Plattformen, aber auch immer stärker Influencer buhlen. Etwa sieben bis zehn Stunden konsumieren wir täglich Medieninhalte, wovon ein wachsender Teil auf das Konto von Influencern geht. Aber was bedeutet diese Entwicklung für sie?

Das möchte ich direkt mit einem Zitat des Superhelden Spiderman beantworten. Als Peter Parker seine Superkräfte entdeckt, mahnt ihn sein Onkel: "Aus großer Macht folgt große Verantwortung." Ich wünsche mir, dass sich alle Influencer mit dieser These auseinandersetzen.

Influencer eignen sich hervorragend als Botschafter für gute Zwecke. Ihre "Superkraft" ist der direkte Zugang zu Menschen. Durch die jahrelange Produktion von Content haben sie sich über die Zeit eine starke Community aufgebaut, die hinter ihnen steht. Sie werden täglich durch neue Follower von eben diesen direkt gewählt, was sie zu einem Meinungsvertreter mit einer hohen Strahlkraft macht.

Durch den direkten Zugang zu ihrer Followerschaft können sie gezielt Themen ansprechen, erklären und die Aufmerksamkeit ihrer Zuschauer entsprechend auch in bestimmte Richtungen lenken.

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Wie der Franzose Jérôme Jarre im Jahr 2017, als er eine weltweite Hilfsaktion für Somalia initiierte. Obwohl er sich normalerweise mit Comedy-Inhalten beschäftigte, rief er seine damals mehr als fünf Millionen Follower dazu auf, sich für das afrikanische Land Somalia zu engagieren, dessen Bevölkerung durch eine Dürreperiode zu verhungern drohte. Prominente wie Ben Stiller unterstützten das Vorhaben und durch ihre Engagement kamen mehrere Millionen US-Dollar an Spenden zusammen.

Auch hierzulande gibt es Aktionen, die Mut machen: Diana zur Löwen macht sich dafür stark, dass sich Jugendliche stärker mit Politik auseinandersetzen. Als offizielle "#DiesmalWähleIch"-Botschafterin des Europaparlaments informiert sie ihre Zuschauer über all ihre Kanäle über die anstehende Europawahl und hat verschiedene Europa Hoodies designed, deren Gewinn aus dem Verkauf der überparteilichen und unabhängigen Bewegung "Pulse of Europe" zugute kommt. Auf diese Aktion wurde die Handelskette Butlers aufmerksam und unterstützte sie, indem sie die Hoodies über ihre Stores verkaufen. Bis heute wurden in wenigen Wochen mehr als 2.500 dieser Hoodies über Butlers und Dianas Online Shop verkauft, manche Größen sind bereits ausverkauft.

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Weitere Beispiele

  • Riccardo Simonetti setzt sich seit mehreren Jahren als Botschafter für Jugend gegen Aids ein. Sein Ziel: Die Jugend mit seiner Reichweite aufzuklären und dazu zu ermutigen, sich stärker mit dem Thema auseinanderzusetzen.
  • Kisu veranstaltet gemeinsam mit der gemeinnützigen Gesellschaft DKMS Life Kosmetikseminare für Krebspatientinnen.

YouTuber Rezo sorgt medial aktuell für Aufsehen, weil er in einem 55-minütigen Video die CDU nach eigenen Aussagen “zerstört”, in dem er die Parteipolitik für seine Zuschauer detailliert aufbröselt, auf Misstände hinweist und dies mit einer langen Liste an Quellen belegt.

Neben solchen Kampagnen sollten sich alle Influencer bewusst werden, dass sie auch so eine tägliche Verantwortung gegenüber den Menschen haben, die ihnen folgen.

Mit jedem Inhalt, der publiziert wird – ganz egal ob 10-minütiges YouTube-Video oder 10-sekündige Instagram Story – lässt sich eine Botschaft kommunizieren. Während des Autofahrens eine Story zu machen, suggeriert den eigenen Followern, dass das “okay” ist. Die große Gefahr der Unachtsamkeit wird hier verharmlost, dabei legt man selbst bei einem kurzen Blick aufs Smartphone fast 28 Meter im Blindflug zurück.

Gleiches gilt für mentale Themen wie Bodyshaming oder Depressionen. Oder den Umgang mit anderen Menschen und Lebewesen. Alles, was ausgesendet wird, hat beim Empfänger eine Wirkung. Oftmals eine – im positiven wie auch im negativen Sinne – Vorbildwirkung: Denn soziale Netzwerke sind nicht nur reine Online-Konsumplattformen, sondern haben immense Auswirkungen auf die Offline-Welt.

Umso schöner ist es zu sehen, dass es Influencer gibt, die das "sozial" in den sozialen Netzwerken wörtlich nehmen, sich für das Gute einsetzen und die Welt zum Besseren verändern wollen.

Denn auch wenn ihr nicht Spiderman seid – ihr habt Macht, mit der ihr verantwortungsbewusst umgehen solltet. Jeden Tag. Mit jeder Story.

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