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Künstliche Intelligenz Studie Zukunft

KI - mein Freund und Helfer?

Künstliche Intelligenz ist inzwischen ein fester Bestandteil unseres Lebens. Eine aktuelle Studie hat sich mit den Herausforderungen dieser Entwicklung befasst und gibt einen Ausblick in die Zukunft der Mensch-KI-Interaktion.

Wie können Unternehmen Interaktionen mit KI erfolgreich und umsichtig gestalten? Dieser Frage widmet sich eine Studie des Fraunhofer FIT und der Beratungsgesellschaft EY (Bild: Pixabay)
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Wie können Unternehmen Interaktionen mit KI erfolgreich und umsichtig gestalten? Dieser Frage widmet sich eine gemeinsamen Studie der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer FIT und der Beratungsgesellschaft Ernst & Young. Im Zuge der Analyse wurden fünf unterschiedliche Interaktionstypen identifiziert, die sich anhand ihrer charakteristischen Interaktionsdimensionen und Bewertungsmerkmale abgrenzen lassen. Diese lassen sich drei unterschiedlichen Gruppen zuordnen: KI als Automat, KI als vielfältiger Helfer und KI als Partner.

Die erste Gruppe beschreibt KI als Automaten, wodurch Handlungen des Menschen als eine Art Schutzengel überwacht, abgesichert und bei Bedarf unterstützt werden. Für die zweite Gruppe ist KI ein vielfältiger Helfer, der den Menschen mit Informationen versorgt oder im engen Austausch gemeinsame Ergebnisse erarbeitet werden. Die dritten Gruppe nimmt KI dagegen durch eine hohe Personalisierung und soziale Elemente in der Interaktion als eine Art bester Freund wahr.

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Abb 3 Studie Ki Mein Freund Und Helfer
Grafik: Fraunhofer FIT / EY

Zehn Thesen für die Zukunft

Die Studie kommt in erster Linie zu dem Ergebnis, dass Interaktionen und unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI einer sinnvollen Gestaltung bedürfen. "Es ist wichtig zu verstehen, wie wir Menschen mit Technologien interagieren werden, die uns auch in komplexen Denkaufgaben unterstützen und dabei individuell auf unsere Gedanken und Gefühle eingehen. Und umgekehrt müssen wir verstehen lernen, wie diese Technologien unsere Handlungen wahrnehmen, interpretieren und darauf reagieren", erklärt Nils Urbach, Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Bayreuth und stellvertretender wissenschaftlicher Leiter der Projektgruppe Wirtschaftsinformatik des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik FIT.

Die Erkenntnisse der Studie wurden zudem genutzt, um zehn Thesen für deren zukünftige Entwicklung zu formulieren. Diese beschreiben zum einen die generelle Entwicklung der gesteigerten Personalisierung von KI-Lösungen, eine höhere Aufgabenvielfalt und zunehmendes Kontextverständnis. Zum anderen betrachten sie die Veränderungen bezüglich der Rollen und Aufgaben von KI, des Verlaufs von Mensch-KI-Interaktionen sowie der Implikationen für die erfolgreiche Gestaltung von künftigen KI-Anwendungen.

Abb 5 Studie Ki Mein Freund Und Helfer
Grafik: Fraunhofer FIT / EY

Mehr zum Thema: Wie menschliche Gefühle einem Roboter helfen, bessere Entscheidungen zu treffen

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