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Nach 100 Prototypen kommt im September dieses Jahres die Mascara aus dem 3D-Drucker auf den Markt (Bild: Chanel Parfums Beauté)
3D Druck Tech Innovation

Kaum zu glauben: Diese 20 Produkte kommen aus dem 3D-Drucker

Von der Brille bis zur Brücke: Der 3D-Druck ist in der Massenfertigung angekommen. Das stellt die Industrie vor Herausforderungen, birgt aber gleichzeitig große Chancen. Was die neue Technologie heute schon alles möglich macht!

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1. Adidas macht einen Schuh draus

Adidas präsentiert mit dem Futurecraft 3D einen besonderen Laufschuh für Sportler: Die Zwischensohle wird dank 3D-Druck ganz individuell an die persönlichen Dämpfungsbedürfnisse angepasst. Schon bald soll es möglich sein, das Laufverhalten in Adidas Stores auf dem Laufband analysieren zu lassen, anschließend wird der maßangefertigte Schuh einfach ausgedruckt.

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Der Adidas Futurecraft 3D (Bild: Adidas)

2. Stilnest: gutes Finger(spitzen)gefühl

Das deutsche Unternehmen Stilnest setzt auf den 3D-Druck, um Schmuck von der Skizze bis zum Launch innerhalb weniger Tage zu realisieren. Es ist weltweit das erste Verlagshaus für 3D-Designerschmuck. Verarbeitet werden edle Materialien wie Feinpolyamid und 925er Silber in Gelb- oder Roségold.

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Stilnest macht Schmuck aus dem 3D-Drucker (Bild: Stilnest)

3. By Flow: Kunst zum Aufessen

Das niederländische Unternehmen By Flow hat mit seiner leckeren Idee vor allem Unternehmen und Event-Firmen im Visier: Von Logos über individuelle Formen können Kunden sich verschiedene Desserts und Gerichte ausdrucken lassen. Der 3D-Drucker verarbeitet von Avocado bis zur Schokolade alles, was auf dem Speiseplan der Auftraggeber steht.

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Das niederländische Unternehmen By Flow druckt unter anderem Desserts (Bild: By Flow)

4. ZHAW: Hände für die Welt

Konventionelle Handprothesen sind sehr teuer. ZHAW-Studierende haben deshalb Prothesenmodule entwickelt, die auch für Kinder in Entwicklungsländern erschwinglich sind. Sie funktionieren ohne Hightech und die Teile stammen aus dem 3D-Drucker. Die Prototypen haben sich laut Forschern der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in ersten Tests bewährt.

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Die Prototypen der Handprothese haben sich in ersten Tests bewährt (Bild: ZHAW)

5. Airbus: Reise in die Zukunft

Airbus hat den weltweit ersten Motorrad-Prototyp aus dem 3D-Drucker vorgestellt. In tausenden dünnen Lagen wird der Rahmen Schicht für Schicht aus Metallpulver gedruckt. Mit 35 Kilogramm ist der Light Rider wahrscheinlich das leichteste Motorrad der Welt.

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Der Light Rider wiegt gerade einmal 35 Kilogramm (Bild: Airbus)

6. 3i-Print: Oldtimer trifft Zukunftstechnologie

In dem Entwicklungsprojekt 3i-Print haben sich verschiedene Unternehmen zusammengeschlossen, um die Vorderwagenstruktur eines alten VW Caddy zu drucken. Die Umsetzung von Design über Berechnung und Konstruktion bis zum Bau dauerte insgesamt nur neun Monate. Der erfolgreiche Druck der funktionsintegrierten Struktur zeigt das Potenzial des 3D-Drucks in der Automobilindustrie.

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Neun Monate hat die Entwicklung für die Vorderwagenstruktur des VW Caddy gedauert (Bild: Apworks)

7. Youlittle: Einmal mich selbst zum Mitnehmen, bitte

In einer kleinen Kabine nehmen 60 Kameras in Sekundenschnelle einen 3D-Scan der Kunden auf. Ein 3D-Drucker formt aus dieser Vorlage Schicht für Schicht ein reales Objekt aus Polymergips. Die Figur wird während des Prozesses automatisch eingefärbt, gehärtet und anschließend mit Infiltrat nachbehandelt.

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60 Kameras braucht man für den Druck einer Figur (Bild: Youlittle)

8. Youmawo: Äußerst weitsichtig

Die Brillen von Youmawo sind perfekt auf die Nase des Kunden angepasst. Zuerst wird die Gesichtstopografie mithilfe eines 3D-Scanners vermessen, dann kommt das individuelle Modell aus dem Drucker. Dabei wird ein spezieller Polyamid Stoff verarbeitet, der 30 Prozent leichter als herkömmliches Acetat und trotzdem um ein Vielfaches belastbarer ist.

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30 Prozent leichter als herkömmliches Acetat und trotzdem belastbarer, die Brillen von Youmawo (Bild: Youmawo)

9. Chanel Parfums Beauté: Den Trend im Blick

Vor mittlerweile elf Jahren reichte Chanel das Patent für eine 3D-gedruckte Mascara-Bürste ein – rund 100 Prototypen später ist es nun endlich soweit: Im September 2018 kommt die Wimperntusche Le Révolution Volume auf den Markt. Die Innovation soll neben dem Herstellungsverfahren auch in den Micro-Hohlräumen stecken, welche die Tusche perfekt dosieren sollen.

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Nach 100 Prototypen kommt im September dieses Jahres die Mascara aus dem 3D-Drucker auf den Markt (Bild: Chanel Parfums Beauté)

10. BMW Motorrad: Das etwas andere Ersatzteillager

BMW Motorrad wird bis 2019 über 250 Vertriebspartner mit einem fest installierten 3D-Drucksystem ausstatten. Damit müssen Ersatzteile nicht erst angefordert, sondern können direkt an Ort und Stelle ausgedruckt werden. Wie das Unternehmen mitteilt, soll die Herstellung von großen Bauteilen genauso problemlos möglich sein wie von komplexen Details.

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Über 250 Vertriebspartner sind von BMW Motorrad mit einem 3D-Drucksystem ausgestattet worden (Bild: BMW Motorrad)

11. Hans Boodt: Kein Zeitdruck mehr

Das niederländische Unternehmen zählt renommierte Fashion Labels wie Calvin Klein, Tommy Hilfiger oder Lacoste zu seinen Kunden. Sie alle kaufen nicht etwa Stoffe bei Hans Boodt, sondern ihre Schaufensterpuppen. Und die werden seit neuestem mithilfe eines 3D-Druckers in Rekordzeit gefertigt: Das Zeitfenster von der Idee bis zum Prototyp liegt bei einer Woche – mit der neuen Technologie werden 90 Prozent der Produktionskosten eingespart.

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Von der Idee bis zum Prototyp in gerade einmal einer Woche (Bild: Hans Boodt)

12. Pixsweet: Eine Kugel kann ja jeder!

Individuelles Eis druckt die Firma Pixsweets. Ein vielversprechendes Geschäftsmodell? Allemal! Zu den Kunden der Finnen zählen große Firmen wie Disney, H&M, Amazon und Google, die auf Events gerne die gebrandete Nascherei anreichen.

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Individuelles Eis gibt es von Pixsweet (Bild: Pixsweet)

13. Areva: Gut in Fahrt

Die kalifornische Firma hat das erste 3D-Fahrrad aus Carbonfasern hergestellt. Arevo will mit dem Fahrrad das Potenzial des Verfahrens aufzeigen. Der 3D-Druck wird für Leichtbauteile mit überlegener Stabilität Anwendung finden, wo die Konstrukteure gern Carbonfasern einsetzen würden, aber vor den hohen Kosten zurückschrecken.

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Das erste 3D-Fahrrad aus Carbonfasern (Bild: Areva)

14. UC3M: Revolution der Notfallmedizin?

Wissenschaftlern der Universität Carlos III in Madrid (UC3M) ist es erstmals gelungen funktionsfähige, mehrschichtige, menschliche Haut zu drucken. Derzeit prüfen europäische Behörden den Bioprinter, damit er vielleicht künftig Patienten mit Verbrennungen oder anderen Hauterkrankungen helfen kann.

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Die erste funktionsfähige, mehrschichtige, menschliche Haut wurde in Madrid entwickelt (Bild: UC3M)

15. Little Planet Factory: Eine Reise durch die Galaxis

Von der Erde bis zur Venus können sich Astronomie-Fans beim Londoner Start-up Little Planet Factory ihre Lieblingsplaneten im Miniaturformat ausdrucken lassen. Das Unternehmen verspricht eine möglichst detailgetreue Umsetzung – von 200 bis 10 Millimeter.

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Lieblingsplaneten im Miniaturformat? Die druckt Little Planet Factory (Bild: Little Planet Factory)

16. Synchronos: Der Zeit voraus

Synchronos ist ein junges kalifornisches Start-up, das sich der Herstellung von Custom-Uhren aus dem 3D-Drucker verschrieben hat. Die Technologie ermöglicht es, aus digitalisierten Daten ein Accessoire zu fertigen, das vollständig an den Kunden angepasst ist.

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Synchronos macht wirklich individuelle Uhren (Bild: Synchronos)

17. Local Motors: Erster autonomer Bus

Der Bus "Olli" von Local Motors kommt aus dem 3D-Drucker und wird derzeit von der Deutschen Bahn in Berlin auf Herz und Nieren getestet. Der Kleinbus dreht zwischen zwei Bürokomplexen seine Runden. Nach Angaben von Local Motors kann der 3D-Druck die Werkzeugkosten für den Shuttle um 50 Prozent reduzieren und die gesamte Produktionszeit um bis zu 90 Prozent verkürzen.

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Der Kleinbus "Olli" hat dank 3D-Druck 50 Prozent weniger gekostet (Bild: Local Motors)

18. Icon: Gegen weltweite Wohnraumknappheit

Das amerikanische Start-up Icon druckt komplette Häuser in nur 24 Stunden. Dabei liegen die Material- und Arbeitskosten laut Unternehmen unter 4.000 US-Dollar, das bedeutet umgerechnet unter 3.400 Euro. Gemeinsam mit der Nonprofit-Organisation "New Story" möchte Icon im Jahr 2019 mehr als 100 Häuser für die Bewohner von El Salvador drucken.

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In 24 Stunden stehen die Häuser des US-Start-ups Icon (Bild: Icon)

19. MX3D: Eine schöne Verbindung

Das Unternehmen MX3D hat die erste Brücke aus dem 3D-Drucker fertiggestellt. In sechs Monaten Bauzeit entstand die 12,5 Meter lange und 4.500 Kilogramm schwere Fußgängerbrücke. Sie soll über die zwei Kanalufer "De Wallen" in Amsterdam miteinander verbinden und die sicherste Brücke der Stadt werden.

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Das Unternehmen MX3D druckt die sicherste Brücke der Stadt (Bild: MX3D)

20. Norsk Titanium: 3D-Druck hebt ab

Der US-Luftfahrtkonzern Boeing verbaut in seinem Verkehrsflugzeug 787 Dreamliner künftig Bauteile, die mit dem 3D-Drucker aufgebaut werden. Hergestellt werden die Teile aus Titan von dem norwegischen Unternehmen Norsk Titanium. Es sind laut Boeing die ersten 3D-gedruckten Bauteile, die den Belastungen des Flugwerks in der Luft standhalten.

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Auch in der Boeing 787 finden sich Teile aus dem 3D-Drucker (Bild: Titanium)
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Die neue LEAD ist da!

Vom Laufschuh bis zum Fertighaus: Immer mehr Unternehmen nutzen den 3D-Druck im großen Stil. In der aktuellen Print-Ausgabe der LEAD zeigen wir anhand weiterer Beispiele, was heute schon alles möglich ist.

LEAD 02/18 erhältst du ab sofort am Kiosk, als E-Paper oder im Abo. Weitere Online-Geschichten zum Thema 3D-Druck findest du unter #3DDruck.

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