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Online Karriereportal Getty Images 685008163 Getty Images Martin Dimitrov
(Bild: Getty Images/Martin Dimitrov)
Job Karriere Messe

Karrieremessen für zuhause

Auf Karrieremessen kommt zusammen, was zusammen gehört: Arbeitgeber und Arbeitssuchende. Dumm nur, dass so eine Veranstaltung beide Seiten Zeit und Geld kostet. Gut, dass es virtuelle Karrieremessen gibt. Teil 1: Das haben Unternehmen von der virtuellen Mitarbeitersuche

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Am 24. Mai 2018 ist es wieder so weit. Dann öffnet die virtuelle Karrieremesse Jobunication.online zwischen 10 und 16 Uhr ihre Tore. Das heißt: Aussteller wie Adidas, Lufthansa Technik, Ströer, MLP und viele andere sind an ihren Firmenständen präsent und stehen den Besuchern der Online-Karrieremesse im Chat Rede und Antwort. 26 Aussteller sind auf der Plattform präsent. Sie alle nutzen die Chance, über Videos oder im Chat Kandidaten zu informieren, die in der realen Welt vielleicht nicht unbedingt auf eine Karrieremesse kämen. Wer will, kann die Messe, die Second-Live-mäßig in einem realistischen Setting aufgebaut ist, auch in 3-D mit einer VR-Brille erleben. Schöne neue Karriere-Welt.

Online-Karrieremessen oder -Karrieretage sind ein Trend im Bereich Personalmarketing und Recruiting. Im Vergleich zu den physischen Events haben sie vor allem einen Vorteil: Die virtuellen Veranstaltungen erreichen auch die so genannten latent Suchenden, also zum Beispiel Arbeitskräfte, die schon einen Job haben und sich anonym nach einem neuen Arbeitgeber umsehen wollen. "Ein großer Vorteil von Online-Karrieremessen ist, dass neben Studenten und Absolventen auch Berufstätige erreicht werden. Denn wer in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis steht, informiert sich bevorzugt über möglichst anonyme Wege wie das Internet", schreibt Stefanie Frick, IT Projektmanager Automotive bei Netcare Business Solutions, im Allgemeinen Forum auf Xing.

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Online-Karrieremessen schont die Ressourcen

Darüber hinaus schonen die Events die Ressourcen sowohl der Aussteller als auch der Besucher: Niemand muss reisen, Hotelkosten aufbringen oder einen Stand finanzieren. Es braucht keine Hostessen und kein gedrucktes Promo-Material, sondern nur Mitarbeiter, die am Messetag online die Anfragen der Besucher beantworten. Zudem sind Informationen auch dann noch abrufbar, wenn gerade keine Vertreter der jeweiligen Firmen online sind. Jobunication.online zum Beispiel veranstaltet einmal im Quartal das eingangs beschriebene Live-Event. Aber auch abseits der Veranstaltung können Interessenten mit ihren Avataren durch die virtuellen Messehallen schlendern, an Ständen Informationen abrufen oder Videos zum Arbeitgeber ansehen. 

Rund um die Uhr präsent

Arbeitgebern, die sich virtuell präsentieren möchten, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: Entweder sie präsentieren sich neben anderen Ausstellern auf einer Online-Karrieremesse wie eben Jobunication.online oder der Online-Karrieremesse der Universität Mannheim. Daneben können Arbeitgeber auch einen eigenen Karriertag veranstalten, wie zum Beispiel der Landmaschinen-Hersteller John Deere oder der Chemie-Konzern BASF. Sie nutzen dafür die Plattform-Lösung von Ubivent. "Durch unseren virtuellen Karrieretag möchten wir jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich noch vor dem Berufseinstieg über das Unternehmen und über die Unternehmenskultur zu informieren", erklärt Valentine Reimer, Leiterin des Projekts bei BASF auf virtuelle-karrieremesse.de.

Matching führt Unternehmen und Jobsuchende zusammen

Wer keinen eigenen Online-Karrieretag veranstalten möchte, sondern lieber auf einer allgemeinen Messe präsent ist, profitiert noch von einem weiteren Vorteil: Plattform-Betreiber bieten Kandidaten die Möglichkeit, ihren Lebenslauf hochzuladen und gegebenenfalls Matching-Fragen online zu beantworten. Arbeitgeber können die hochgeladenen Unterlagen nach interessanten Kandidaten durchstöbern – oder sich über das Matching-Verfahren mit passenden Jobsuchenden zusammenführen lassen. Ein Nachteil: Niemand weiß wirklich, wer sich hinter einem Beucher-Avatar tatsächlich verbirgt, und der persönliche Austausch bleibt auf der Strecke. "Verschmerzbar", wie die Frankfurter Karriere-Beraterin Helga Krausser-Raether auf Arbeitgeber.monster.de schreibt: Aufgeschoben sei schließlich nicht aufgehoben. Und ob der persönliche Kontakt auf realen Veranstaltungen unter hohem Lärmpegel und im 15-Minuten-Takt, so nachhaltig sei, dürfe bezweifelt werden.

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