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Aachen Technische Universitaet Abendstimmung Fotolia
Die Universität Aachen ist einer der Gründe, wieso die Stadt als zukünftiger Tech-Standort gilt. (Bild: Fotolia)
Tech Startup Innovation

Karlsruhe ist das deutsche Cupertino

Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden. Deswegen siedeln sich Unternehmen heute oft dort an, wo die Fachkräfte leben, nicht umgekehrt. Diese Städte haben es in das Ranking der deutschen Tech-Metropolen geschafft.

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Berlin, Hamburg, München - wenn von deutschen Tech-Metropolen die Rede ist, sind die Großstädte immer gesetzt. Entsprechend knapp sind dort Wohnungen, entsprechend teuer die Mieten. Ein Dauerzustand, der viele talentierte, gerade junge Arbeitskräfte dazu zwingt, sich Alternativen zu suchen - die gibt es nämlich!

Die Jobplattform Joblift hat für ein neues Ranking der High-Tech-Städte der Zukunft 17 Millionen Stellenanzeigen aus den vergangenen zwei Jahren analysiert. Die Ergebnisse sind überraschend: Alle am stärksten wachsenden Tech-Zentren haben weniger als 500.000 Einwohner. 

In mittelgroßen Städten boomt die Tech-Branche

Zur Bewertung wurden verschiedene Kriterien herangezogen, darunter das Stellenwachstum der Technologiebranche und der Anteil von Ausschreibungen technischer Jobprofile wie IT-Experten oder Ingenieursberufe an allen Inseraten des Standorts sowie die Qualität der technischen Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. 

Das größte Potenzial haben demnach Karlsruhe, Aachen und Ingolstadt, gefolgt von Jena, Regensburg, Erlangen, Bonn, Mannheim, Ulm und Darmstadt.

Alle zehn Städte bieten der Auswertung zufolge unter anderem einen leichteren Zugang zu technisch gut ausgebildeten Studenten.

Deutschlands Tech Zentren
Grafik: Joblift

Vor allem Süddeutschland profitiert von diesem Wachstum, sechs der zehn High-Tech-Städte liegen in Baden-Württemberg oder Bayern. Einzig die thüringische Stadt Jena vertritt die neuen Bundesländer im Ranking und gehört neben Erlangen mit nur rund 100.000 Einwohnern gleichzeitig zu den kleinsten Technologiestandorten. Während Erlangen aber vor allem vom nahegelegenen Nürnberg profitieren dürfte, positioniert sich Jena im vergangenen Jahr mit mehr als 50 % Zuwachs im Vergleich zu 2016 als die am viertstärksten wachsende Stadt im Tech-Bereich.

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Deutschlands Tech-Unis sind klein, aber weltweit renommiert

Neben steigenden Mieten und Grundstückpreisen in allen deutschen Großstädten bestimmt insbesondere der zunehmende Kampf um begehrte Fachkräfte die Standortwahl. Die lokale Nähe zu Universitäten mit hoher technischer Qualität bietet Zugang zu einem großen Angebot an hochqualifizierten Absolventen – sechs der zehn Tech-Zentren aus dem Joblift-Ranking beheimaten auch eine der 500 besten Ingenieurs-Unis weltweit.

Des Weiteren gehen aus Universitäten mit entsprechend fördernden Lehrangeboten für potenzielle Jungunternehmer oft Startups hervor, deren Gründer sich - noch während ihres Studiums oder kurz danach - für einen Unternehmensstandort in der Nähe entscheiden. So belegen beispielsweise die drei meistausschreibenden Tech-Städte Karlsruhe, Mannheim und Bonn auch die Plätze eins bis drei der Städte unter 500.000 Einwohner mit den meisten offenen Stellen in Startups.

Wer also einen neuen Job sucht: auf die Plätze, fertig, Kleinstadt!

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