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Die Besten Kamerasstock Adobe Com Bnenin 208132005 Web
(Bild: stock.adobe.com/bnenin)
Jörg Heinrich Fotografie Kamera

Kamera-Tipps: Die besten Fotos für den Sommer

Reicht das Smartphone oder braucht man doch eine "echte" Digitalkamera, um richtig gute Bilder zu machen? LEAD hat die besten Tipps für Einsteiger, ambitionierte Fotografen und Profis.

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Jedes Jahr werden Smartphone-Kameras noch ein bisschen besser. "So gut wie nie zuvor" schreibt die Foto-Website DxOMark über den aktuellen Jahrgang von Google, Apple und Huawei. Lohnt es sich da überhaupt noch, eine "echte" Digitalkamera zu kaufen und in den Sommerurlaub mitzunehmen?

Die Antwort lautet: Kommt drauf an. Bei Schnappschüssen mit gutem Licht liefern Top-Smartphones mittlerweile brillante Bilder, die auch Profis begeistern. Doch wenn die Lichtverhältnisse schwierig werden, und wenn bei weiter entfernten Motiven ein Zoom gefragt ist, führt nach wie vor kein Weg an guten Digitalkameras vorbei. LEAD hat die besten Tipps für Einsteiger, ambitionierte Fotografen und Profis.

Die besten Smartphone-Kameras

Hier liefern sich Google Pixel 2 XL (690 Euro), iPhone X (1.000 Euro) und Huawei P20 Pro (750 Euro) momentan einen erbitterten Dreikampf – mit völlig unterschiedlicher Technik. Das Google-Smartphone bleibt bei einer einzigen Kamera-Linse, kommt mit einem Extra-Chip namens "Visual Engine" und künstlicher Intelligenz aber trotzdem auf erstaunlich gute Resultate. Apple setzt beim iPhone X wie gewohnt auf zwei Linsen. Und das Huawei P20 Pro hat die erste Triple-Kamera eingebaut. Drei Leica-Linsen (Standard, Tele und Monochrom) sollen im Zusammenspiel für bessere Zoom-Qualität und für hübsche Portraits mit unscharfem Hintergrund sorgen, was in der Praxis exzellent funktioniert.

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Wer von den "Top 3" die schönsten Fotos aufnimmt, ist vor allem Geschmackssache. Die Hardware-Experten von Tom’s Guide sehen das Google vor dem iPhone auf Platz eins. Bei Curved gewinnt das Huawei mit 9,9 von zehn Punkten vor dem iPhone X mit 9,8. Wer weniger Geld ausgeben will: Das Sony Xperia XZ1 kostet nur 350 Euro, kommt bei Curved aber dennoch auf gute 9,3 Punkte für die Kamera.

Trotzdem gilt für alle aktuellen Smartphones: Bei Dämmerung, in der dunklen Kirche oder bei komplizierten Lichtverhältnissen wie auf einem Konzert stoßen sie nach wie vor schnell an ihre Grenzen.

  • 01 Kamera Google Pixel 2 Xl Cr Google
    Die derzeit besten Kamera-Smartphones - Google Pixel 2 XL,... (Bild: Google)
  • 01 Kamera Iphone X Cr Apple
    ... iPhone X, ... (Bild: Apple)
  • 01 Kamera Huawai P20 Pro Cr Huawai
    ... Huawei P20 Pro (Bild: Huawai)

Die besten Kameras für Schnappschüsse

Bei Fotos in der Sonne, am Strand oder in der Stadt können günstige Knipser nicht mehr mit guten Smartphones mithalten. Grund: Sie bieten zwar mehr Platz für die Optik. Doch in Sachen Software und Elektronik hinken die Schnappschuss-Kameras, die zuletzt mangels Nachfrage kaum mehr weiterentwickelt wurden, den Handys längst weit hinterher. Sie lohnen sich nur noch für Hobby-Fotografen, die gern weit entfernte Motive per Zoom aufnehmen, zum Beispiel beim Sport oder in der freien Natur. Hier ist der optische Zoom echter Kameras dem Digitalzoom von Smartphones nach wie vor überlegen. Bei Warentest kommt die Canon Ixus 185 (90 Euro) mit Achtfach-Zoom immerhin noch auf die ordentliche Note 3,0. Noch etwas besser fotografiert die Sony WX220 mit Zehnfach-Zoom für 160 Euro.

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Schnappschüsse für unter 100 Euro - Canon Ixus 185 (Bild: Canon)

Die besten Kameras für ambitionierte Fotografen

Wer Lust auf Bilder hat, die Smartphone-Fotos immer noch ausstechen, sollte auf zwei Kriterien achten – auf ein erstklassiges Objektiv und auf einen großen Fotosensor, der das Licht einfängt. Denn hier kommt die Physik ins Spiel: Je mehr Licht auf den Fotosensor trifft, desto besser und rauschfreier werden Fotos bei Dämmerung und Dunkelheit. Die Sony RX100 erfüllt hier alle Kriterien. Sie gilt nun schon seit 2012 als beste Hosentaschenkamera der Welt, die an Spiegelreflexqualität heranschnuppert – dank Zeiss-Objektiv und 1-Zoll-Fotosensor, der rund viermal größer ist als bei normalen Kompaktkameras. Am 5. Juni hat Sony die komplett überarbeitete sechste Generation der RX100 vorgestellt (siehe Infokasten), die alle noch im Handel erhältlich sind. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet dabei die RX100 III aus dem Jahr 2014, die für 520 Euro bereits einen exzellenten elektronischen Sucher eingebaut hat. Günstigere Alternative, ebenfalls mit 1-Zoll-Sensor, ist die Canon G9 X Mark II für 380 Euro.

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    Fast schon Spiegelreflex-Qualität für die Hosentasche - die Sony RX100 (Bild: Sony)
  • 03 Kamera Sony Rx100 Vi Zeiss Cr Sony
    Nagelneu und nicht unumstritten - die Sony RX100 VI, erstmals mit 200-Millimeter-Objektiv (Bild: Sony)

Kult-Knipser Sony RX100 - wie gut ist die sechste Generation?

Sechs Jahre lang hat Sony seine extrem erfolgreiche RX100 nur in Details verändert. Die Basis blieb immer gleich: 1-Zoll-Sensor plus lichtstarkes Zeiss-Objektiv mit einer großen Blendenöffnung von f/1.8, das auch bei schlechtem Licht für brillante Fotos sorgt. Gefeilt wurde nur an Details. Ab der RX100 III kam der elektronische Sucher dazu, und das Tele wurde etwas kürzer, dafür aber lichtstärker. In der vierten und fünften Generation verbesserte Sony vor allem das Tempo bei Serienaufnahmen, und die Auflösung beim Filmen stieg auf 4K. Weil sich die Bildqualität aber kaum noch verbessern ließ, ist selbst die erste RX100, die mittlerweile nur noch 330 Euro kostet, bis heute ihr Geld wert.

Mit der RX100 VI, die ab Ende Juni für 1.300 Euro zu haben ist, erneuert Sony seinen Kult-Knipser erstmals grundlegend. Äußerlich bleibt die RX100 zwar praktisch unverändert, und passt nach wie vor in die Hosentasche. Doch das bei ambitionierten Fotografen enorm beliebte 1.8er-Objektiv mit 24 bis 70 Millimeter Brennweite haben die Japaner ausgemustert. Stattdessen bietet die RX100 VI ein Achtfach-Zoom von 24 bis 200 Millimeter – das fast dreimal so weit reicht wie bisher. Klingt prima, zumal auch das neue Objektiv wieder von Zeiss stammt. Doch die Neuerung bringt einen entscheidenden Nachteil: Statt f/1.8 liegt die Anfangsblende künftig bei f/2.8. Damit ist die RX100 VI deutlich weniger lichtstark – was sich bei Dämmerung, Dunkelheit und auch bei freigestellten Porträts negativ auswirken dürfte.

Fortschritt oder Rückschritt – in Foren wie SonyAlphaRumors diskutieren sich die Fans die Köpfe heiß. Trost für alle Skeptiker: Die RX100 V mit dem bewährten Objektiv bleibt für 920 Euro im Angebot, und der Preis dürfte weiter sinken.

Die besten Kameras für Profis

Für die bestmögliche Bildqualität und für das Tempo, das beispielsweise Sportfotografen brauchen, führt an Systemkameras mit Wechselobjektiv oder an einer digitalen Spiegelreflex (DSLR) nach wie vor kein Weg vorbei. Hier ist auch die Zubehörauswahl am größten – wobei die Billig-Objektive, die den Kameras beiliegen, meist nur zweifelhafte Bildqualität liefern. Grundregel: Lieber an der Kamera sparen – und dafür mehr Geld für gute Objektive ausgeben. Die Nummer 1 bei Warentest in Sachen Bildqualität ist derzeit die Systemkamera Fujifilm X-Pro2 mit 23-Millimeter-Festbrennweite und der Traumnote 1,2 für 2.400 Euro. Solche Systemkameras, also praktisch Spiegelreflexkameras ohne die komplizierte Spiegelmechanik, sind meist sogar teurer als klassische DSLR. Preis-Leistungs-Tipp bei Warentest ist die Spiegelreflex Canon EOS 200D, die ohne Objektiv schon für 500 Euro zu haben ist.

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Momentane Foto-Königin bei "Warentest" - die Fujifilm X-Pro2 (Bild: Fujifilm)
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