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Smartphone Technik

Kabellos laden - lohnt sich das?

Auf die Ladeschale legen - warten - geladen. Das ist das Versprechen von induktivem Laden. Doch wie schnell sind die Ladeschalen wirklich? LEAD hat es getestet.

Wie schnell sind Ladeschalen wirklich? Ein Test (Bild: iStock)
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Kabellos laden liegt im Trend. Immer mehr Hersteller bauen Smartphones, die sich auf die Ladung per Induktion verstehen – darunter das Google Pixel 3, die Samsung Galaxy Reihe ab dem S8, das Huawei Mate 20 Pro oder das iPhone XR und XS. Beim Smartphone ist dann gern von kabellosem Laden die Rede. Und das hat Vorteile: Kein Gefriemel mehr an der Steckdose, das Smartphone müsst ihr einfach nur noch auf die Ladeschale legen und der Strom fließt in den Handy-Akku. Nachteil: Die Ladeschale muss man separat bestellen. Das kostet rund 60 bis 80 Euro. Drittanbieterschalen gibt es ab 25 Euro.

So funktioniert kabelloses Laden (Qi-Standard)

Das kabellose Laden funktioniert durch magnetische Spulen, die sowohl in der Ladeschale als auch im Smartphone verbaut sind. Fließt Strom in der Ladeschale, entsteht ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld führt dazu, dass durch die Smartphone-Magnetspule ebenfalls Strom fließt, der den Akku auflädt. Das bedeutet: Die Energie wird nur übertragen, wenn der Smartphone-Akku genau auf der Ladespule der Ladeschale liegt.

Viele Nutzer klagen, dass insbesondere bei Drittanbieter-Ladeschalen das Laden nicht richtig funktioniert. Kann es auch nicht, wenn die zwei Magnetfelder sich nicht beeinflussen können. Ihr solltet also aufpassen, dass der Akku eures Smartphones richtig auf der Ladematte der Schale liegt. Eine LED am Ladepad zeigt an, ob das Smartphone aufgeladen wird. Dicke Handyhüllen verhindern übrigens ein Laden per Induktion oder verlangsamen das Aufladen.

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Was bedeutet: Lädt mit 10 oder 15 Watt auf? Welche Auswirkungen hat das auf die Ladezeit?

Aktuell finden sich im Markt viele Ladenschalen, die mit 10 Watt laden. Die neue Generation der Ladeschalen kommt dagegen schon auf 15 Watt. Achtet beim Kauf unbedingt darauf, welche Leistung auf der Verpackung steht. Denn 10 Watt bedeuten, dass die Ladezeit um ein Drittel länger ist als bei einem 15-Watt-Lader. Und Laden mit 5 Watt (es gab da IKEA-Nachttischlampen mit Induktions-Ladefunktion) ist 19. Jahrhundert.

Lohnt sich das kabellose Laden?

Kabelloses Laden ist zweifellos bequem. Nachteil: Es dauert 40-50 Prozent länger, bis euer Smartphone wieder fit ist. Und das bedeutet eine gewisse Energieverschwendung. Beim Laden via Kabel geht weniger Energie verloren und das Smartphone ist schneller wieder flott. Und hier hat Huawei eindeutig die Nase vorn. Keine Induktions-Ladeschale lädt schneller als das Huawei 15Watt Quick Charge Ladegerät. Verlierer ist Apple. Im Apple Shop sind die Induktionsladegeräte einfach noch nicht auf dem neuesten Stand. Wie hat euer Smartphone abgeschnitten?

Alle Testzeiten findet ihr in der Testtabelle:

Ladezeittest
(Tabelle: Yvonne Göpfert)

Ältere Smartphones nachrüsten

Auch wenn induktives Laden etwas mehr Strom kostet: Smartphones ohne induktive Ladefunktion lassen sich upgraden. Induktions-Cover sind eine Aufrüstungsmöglichkeit, wenn das Smartphone von sich aus das induktive Laden nicht beherrscht. Dazu müsst ihr ein Induktions-Cover hinten aufs Smartphone kleben und unten am Smartphone an der USB-Lade-Buchse anschließen. Kostenpunkt für die Induktionsmatte: 10-15 Euro.

Damit das nicht uncool aussieht, könnt ihr den Induktions-Sticker unter einer Handyhülle, die nicht zu dick sein sollte, verstecken. Zweite Möglichkeit: Ihr tauscht einfach das rückseitige Cover aus gegen eine Handyhülle mit integrierter Induktionsladefunktion.

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