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Jobs Google Suchmaschine

Jobsuche in Zeiten von Google Jobs

Seit Jahren ist Google Jobs in Deutschland angekündigt - seit Mitte März 2019 befindet sich das Produkt in der Testphase. Damit diskutiert die Personalerwelt darüber, ob sich das Recruiting einschneidend verändern wird. Zu diesem Thema startete softgarden eine Bewerberumfrage. Die Ergebnisse im Überblick.

Google Jobs könnte die Jobsuche nachhaltig verändern (Bild: Shutterstock/rawpixel.com)
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Schon lange wird intensiv darüber spekuliert, wie Google Jobs das Bewerbungsgeschehen in Deutschland verändern wird. Seit März 2019 befindet sich das neue Angebot der Suchmaschine hierzulande in der Testphase. Vor diesem Hintergrund hat sich softgarden, Rundum-Lösung fürs Recruiting, einen entscheidenden Faktor näher angesehen: das Suchverhalten der Bewerber. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Rolle Google aktuell aus Sicht der Bewerber im Recruiting spielt.

Wie beginnen Bewerber heute ihre Jobsuche? Die Antwort auf diese Frage liefert direkte Handlungsanweisungen an die Recruitingverantwortlichen in Unternehmen. Fakt ist laut softgarden: Wer Kandidaten nicht an den entscheidenden Kontaktpunkten abholt, verliert den Wettbewerb um die besten Köpfe und Hände.

Die Frage "Wo suche ich?" ist für Kandidaten nicht einfach zu beantworten. Über 1.000 Online-Jobbörsen gibt es in Deutschland, hinzu kommt Google als die mit großem Abstand reichweitenstärkste Suchmaschine. Mit Google Jobs gerät das Bild in Bewegung: Einige sagen, es bleibt vorerst alles beim Alten, andere prophezeien eine Verschiebung der Marktmacht von den Jobbörsen in Richtung Suchmaschine.

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Infografik Jobsuche Google 0419 Light

Einstieg in die Jobsuche

Bewerber nutzen aktuell parallel große Online-Jobbörsen (51,0 Prozent), Karriereseiten und Jobangebote auf den Websites der Zielarbeitgeber (20,8 Prozent) sowie Google (16,8 Prozent), um in die Jobsuche einzusteigen. Andere Kanäle wie gedruckte Tageszeitungen (1,1 Prozent) und Social Media wie Facebook und Instagram (0,7 Prozent) spielen für diese Phase praktisch keine Rolle. Nach den ersten Treffern recherchiert allerdings eine große Mehrheit der Bewerber von 86,4 Prozent weiter, um mehr über die angebotenen Jobs und die inserierenden Arbeitgeber zu erfahren oder weitere Angebote zu identifizieren.

Weitere Recherche

In dieser Phase werden Suchmaschinen neben den großen Jobbörsen und Karriereseiten der Arbeitgeber auch für die Mehrheit der Bewerber relevant. "Sehr häufig" oder "häufig" nutzt eine große Mehrheit hier Google (78,4 Prozent), allgemeine Jobbörsen (81,5 Prozent) sowie Karriereseiten und Jobangebote auf den Websites der Arbeitgeber (82,6 Prozent). Mit diesen drei Faktoren müssen Arbeitgeber also in jedem Fall rechnen, zumal sie für deutlich unter 10 Prozent der Befragten überhaupt keine Rolle spielen.

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Arbeitsinhalte sind Trumpf

Welche Argumente und Inhalte führen am ehesten dazu, dass ein Job bei Bewerbern in die engere Wahl kommt und sie sich darauf bewerben? Hier zeigt sich, dass die Attraktivität von Arbeitsinhalten und -methoden für die große Mehrheit den Ausschlag gibt. 61,9 Prozent der Befragten priorisieren den Faktor mit 1 oder 2 auf einer 6er-Skala. Zum Vergleich: "Gute Angebote zu Home-Office, Teilzeit etc." erreichen 17,2 Prozent.

Auffindbarkeit von Jobangeboten: Empfehlungen der Bewerber

"Was sollten Arbeitgeber tun, damit ihre Jobangebote möglichst gut gefunden werden?" Über 1.000 Umfrageteilnehmer teilten Arbeitgebern ihre Empfehlungen in einem individuellen Kommentar mit und deckten ein breites Spektrum von Faktoren ab: "Jobangebote auf der eigenen Website aktuell halten. Oft ist das nicht der Fall", schreibt ein Bewerber, ein anderer fordert "eine individuelle und sehr präzise Jobbeschreibung".

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Auf allen wichtigen Jobportalen suchen?

Angesichts der weit verbreiteten Jobbörsen-Nutzung empfiehlt ein Bewerber "Stellenanzeigen auf allen wichtigen Jobportalen" zu veröffentlichen. Ein anderer rät zur Suchmaschinenoptimierung: "Jobangebote sollten auf der ersten Seite bei Google kommen, wenn man die passenden Begriffe sucht."

Beides ist richtig, sagt softgarden-Geschäftsführer Mathias Heese: "Die aktuelle Candidate Journey ist bei den aktiv suchenden Kandidaten komplex und bietet Arbeitgebern eine Vielzahl von Kontaktpunkten. Sie sollten hier nicht auf allen, aber unbedingt auf mehreren Hochzeiten tanzen – dazu gehört auch Google. Zudem rücken mit Google Arbeitgeberbewertungen in den Entscheidungshorizont der Kandidaten."

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