Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
iPhone-Check
iPhones machen glücklich – zumindest laut Apple-PR. Aber welches macht wen am glücklichsten? LEAD hat 14 Modelle verglichen (Foto: Apple)
Jörg Heinrich Apple iPhone

iPhone-Guide: Welches Gerät passt zu dir?

Apple verkauft jetzt sieben iPhone-Modelle als Neuware, vom iPhone 7 aus dem Jahr 2016 bis zum neuen Flaggschiff Xs Max, das erst am Freitag in den Handel kommt. Und das neue iOS 12 läuft sogar auf 14 iPhones. Weil aktuelle und damit sichere Software ein entscheidendes Kaufkriterium ist, hat LEAD diese Modelle genau verglichen. 14 iPhones von 109 Euro bis 1.649 Euro – welches passt zu dir?

Anzeige
Anzeige
DIE OLDTIMER
Anzeige

​iPhone 5S (2013)​

iPhone 5S
Apple-Oldie im handlichen 4-Zoll-Format: iPhone 5S (Foto: Apple)

Als das 5S erschienen ist, sah es seinem Vorgänger iPhone 5 zum Verwechseln ähnlich, bot technisch aber einige Neuheiten. Der Fingerabdrucksensor Touch ID hatte auf dem 5S seine Premiere. Und es war das erste iPhone mit 64-bit-Prozessor und M7-Zusatzchip, der unter anderem Bewegungsdaten auswertet. Deshalb funktioniert sogar noch nach fünf Jahren das neue iOS 12 darauf. Damit ist das 5S das erste iPhone, auf dem sechs iOS-Generationen laufen. Doch 2019, mit iOS 13, könnte Schluss sein.

Preisbeispiel: 109 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes und von Apple zertifiziertes 5S mit 16 GB Speicher.

LEAD-Empfehlung: Wer ein handliches 4-Zoll-iPhone für kleines Geld sucht, das noch ein, zwei Jahre durchhalten soll, macht mit dem 5S wenig verkehrt. Bonus, wie bei allen iPhone-Oldies: Es läuft mit iOS 12 sogar wieder etwas flotter als bisher mit iOS 11.

iPhone 6 (2014)

Das erste iPhone im damals neuen Design mit größerem 4,7-Zoll-Display, das bis 2017 weitgehend unangetastet blieb. Und das erste iPhone, das dank NFC-Chip bis heute den Bezahldienst Apple Pay unterstützt, der bis Ende 2018 auch nach Deutschland kommen könnte. Es gab einigen Ärger um verbogene iPhone 6 („Bendgate“) – also beim Kauf von gebrauchter Ware genau darauf achten, dass das Gehäuse nicht verzogen ist!

Anzeige

Preisbeispiel: 199 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes iPhone 6 mit 64 GB Speicher.

LEAD-Empfehlung: Solide Wahl für Sparfüchse, zumal auch 2019 noch iOS 13 darauf laufen dürfte. Dank größerem Bildschirm und aktuellerem Design langfristig interessanter als das 5S.

iPhone 6 Plus (2014)

Das erste Riesen-iPhone mit 5,5 Zoll. Wirkte damals monströs groß, fällt heute aber kaum mehr auf. Viele 6 Plus hatten Defekte an der Rückkamera, es gab ein Austauschprogramm. Interessenten sollten vor dem Kauf genau nachfragen, ob die Kamera problemlos funktioniert.

Preisbeispiel: 259 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes 6 Plus mit 64 GB Speicher.

LEAD-Empfehlung: Wer ein großes iPhone zum möglichst kleinen Preis sucht und nicht die neueste Technik braucht, liegt mit dem 6 Plus richtig.

iPhone 6S (2015)

iPhone 6S
Gesunder Rücken: Im Gegensatz zum Vorgänger iPhone 6 verbiegt sich das 6S nicht mehr (Foto: Apple)

Gegenüber dem Vorgänger lief das 6S laut Apple um bis zu 70 Prozent schneller – und es verbog sich nicht mehr. Erstmals ist 3D Touch verbaut, mit Zusatzmenüs bei längerem Druck auf den Bildschirm. Solides Update, das vielleicht sogar noch bis 2020 mit frischen iOS-Versionen versorgt wird.

Preisbeispiel: 282 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes iPhone 6S mit 64 GB Speicher.

LEAD-Empfehlung: Wer ein günstiges iPhone sucht und es längerfristig nutzen will – für den lohnen sich die gut 80 Euro Aufpreis gegenüber dem iPhone 6.

Call To Action 1200X1200 Lead September
Fokussier dich!

Die neue LEAD-Ausgabe entführt dich in die Welt der Fotografie. Welche Rolle sie und ihre digitale Weiterverwertung heute spielen und was es für Möglichkeiten gibt, erfährst du in 3 spannenden Geschichten im Heft. Aber auch Themen wie E-Sports, künstliche Intelligenz und Marketingtechnologien sind Teil der aktuellen Ausgabe. LEAD 03/18 erhältst du am Kiosk, als E-Paper oder im Abo.


iPhone 6S Plus (2015)

Technisch weitgehend mit dem kleineren 6S identisch. Und keine Kamera-Probleme mehr. Wie bei allen älteren iPhones sind die 16-GB-Varianten nicht zu empfehlen - der Speicherplatz ist aus heutiger Sicht einfach zu gering. Interessant beim 6S und 6S Plus: 2016 wurden 32-GB-Varianten eingeführt. Es lohnt sich, nach diesen neueren Modellen mit vernünftigem Speicherplatz zu suchen.

Preisbeispiel: 350 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes iPhone 6S Plus mit 32 GB Speicher.

LEAD-Empfehlung: Schneller und robuster als das 6 Plus – aber leider noch nicht mit der Doppel-Kamera des 7 Plus. Solide Wahl für alle, die viel Platz fürs Tippen oder für Filme wollen, aber in Sachen Fotografieren keine großen Ambitionen haben.

iPhone SE (2016)

iPhone SE
Einen Nachfolger für das SE hat Apple bisher nicht veröffentlicht, seine Rolle soll das Xr einnehmen (Foto: Apple)

Der iPhone-Zwerg, mit dem Apple 2016 noch einmal das einstige 4-Zoll-Design reanimierte. Technisch weitgehend mit dem 6S identisch, einschließlich flotterem A9-Prozessor und 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite, die sogar in 4K filmt. 3D Touch fehlt allerdings. Das SE verschwand erst jetzt, im Herbst 2018, aus dem Apple-Angebot.

Preisbeispiel: 239 Euro auf backmarket.de für ein wiederaufbereitetes iPhone SE mit 64 GB Speicher. Wer weniger Platz braucht: Ein neues SE mit 32 GB kostet im Internethandel um die 260 Euro.

LEAD-Empfehlung: Das SE sieht beinahe aus wie das 5S – bietet aber die deutlich modernere Technik und sicherlich noch zwei Jahre lang iOS-Updates. Vor allem Frauen und Nutzer mit kleineren Händen schätzen das kompakte Format. Der Mehrpreis gegenüber dem 5S lohnt sich für alle, die ihr iPhone häufiger und intensiver nutzen.

DIE KLASSIKER

iPhone 7 (2016)

Das älteste iPhone, das Apple jetzt noch neu verkauft – aber noch lange kein alter Hut. Wichtigste Vorteile gegenüber dem 6S: Es läuft (wie immer) schneller, bietet bessere Kameras mit optischer Bildstabilisierung, einen neuen robusteren Home-Button und längere iOS-Unterstützung. Nachteil: Die Kopfhörerbuchse hat Apple wegrationalisiert.

Preisbeispiel: 519 Euro bei Apple für ein iPhone 7 mit 32 GB. Im freien Handel zahlen Interessenten um die 475 Euro, und wiederaufbereitet 375 Euro.

LEAD-Empfehlung: Mit dem 7er beginnt die iPhone-Neuzeit. Die Ausstattung ist bis heute exzellent, und besonders die Kameras sind top. Das iPhone 7 ist die beste Wahl für clevere Rechner. Denn es bietet immer noch recht aktuelle Apple-Technik für weniger als den halben Preis eines Xs.

iPhone 7 Plus (2016)

Gegenüber dem Vorgänger 6S Plus war die neue doppelte Rückkamera mit Weitwinkel und Tele ein Quantensprung. Sie ermöglichte erstmals den beliebten Portrait-Modus mit Hintergrundunschärfe („Bokeh“), der an Spiegelreflex-Bilder erinnert.

Preisbeispiel: 649 Euro bei Apple für ein iPhone 7 Plus mit 32 GB. Wer im Internet sucht, wird um die 620 Euro fündig. Und ein wiederaufbereitetes 7 Plus mit 32 GB gibt es bei backmarket.de um die 450 Euro.

LEAD-Empfehlung: Wer gerne mit dem iPhone fotografiert, ist bis heute begeistert von Apples erster Doppel-Kamera. Das 5,5 Zoll große 7 Plus ist ein Preis-Leistungs-Riese – und die schlauere Wahl als der Nachfolger 8 Plus.

iPhone 8 (2017)

iPhone 8
Besonders gefragt: Das rote iPhone 8 (links das 8 Plus mit der Doppel-Kamera) in der "Project RED"-Edition (Foto: Apple)

Das 8er schaute schon bei seiner Premiere im Herbst 2017 alt aus, und stand mit seinem drei Jahre alten Design klar im Schatten des sagenumwobenen neuen iPhone X. Auffälligste Neuerung war die Glas-Rückseite für drahtloses Laden. Daneben spendierte Apple die üblichen Updates bei Geschwindigkeit und Fotoqualität.

Preisbeispiel: 679 Euro bei Apple für ein iPhone 8 mit 64 GB, im Onlinehandel sind es um die 620 Euro.

LEAD-Empfehlung: Das iPhone 8 ist zu teuer für ein Smartphone mit veraltetem Design, das noch per Home-Button bedient wird. Wer ein solches iPhone sucht (wogegen grundsätzlich nichts spricht), spart lieber richtig und kauft ein iPhone 7 um die 475 Euro.

iPhone 8 Plus (2017)

Gleiches Design-Problem wie beim kleineren 8er. Beide schauen schon heute nicht mehr taufrisch aus, und werden in ein, zwei Jahren noch gestriger wirken. Zudem sind die Vorder- und die Rückseite aus Glas bei beiden Modellen bruchempfindlicher als von Apple gewohnt.

Preisbeispiel: 789 Euro bei Apple für ein iPhone 8 Plus mit 64 GB, im Onlinehandel sind es um die 720 Euro.

LEAD-Empfehlung: Auch das große iPhone 8 Plus ist zu teuer. Interessenten sollten entweder mit dem 7 Plus noch mehr sparen, oder die nur 60 Euro (!) Differenz zum neuen Xr drauflegen, das mit kleinerem Gehäuse deutlich mehr Platz auf dem Bildschirm bietet (6,1 statt 5,5 Zoll).

iPhone X (2017)

iPhone X
Das "kürzeste" iPhone aller Zeiten: Das X war nur zehn Monate im Handel (Foto: Apple)

Das Wunder-iPhone aus dem Vorjahr glänzte nur einen Sommer lang. Nach nur zehn Monaten hat es Apple jetzt aus dem Programm genommen – schneller als jedes iPhone zuvor. Das hat aber nichts mit der Qualität des X zu tun, das mit OLED-Display, randlosem Bildschirm und der Gesichtserkennung Face ID bis heute ein überragendes Smartphone ist – und das sicherlich auch noch drei, vier Jahre lang bleibt. Es passt preislich nur nicht mehr in Apples neuen Modellmix.

Preisbeispiel: Bei Amazon kostet ein neues iPhone X mit 64 GB Speicher 870 Euro – immerhin 279 Euro weniger als zuletzt bei Apple.

LEAD-Empfehlung: Interessenten sollten abwarten, wie sich jetzt die Gebrauchtpreise entwickeln, wenn Apple-Fans ihr X nach nur einem Jahr wieder abstoßen. Die momentanen 870 Euro sind zu teuer. Denn das neuere und nochmals schnellere Xr ist sogar 21 Euro günstiger, und wird dann wohl auch ein Jahr länger mit frischen iOS-Versionen versorgt. Und ganz ehrlich: So groß ist der sichtbare Unterschied zwischen LCD und OLED auch nicht.

DIE NEUEN iPHONES

iPhone Xr (2018)

iPhone Xr
Bunt, aber alles andere als ein Sonderangebot. Das iPhone Xr gibt es ab 849 Euro (Foto: Apple)

Das neue „Spar-iPhone“ (Bestellung ab 19. Oktober) kann fast alles, was auch das teurere Xs drauf hat – aber eben nur fast. Der Bildschirm: LCD statt des kontraststärkeren OLED. Die Schärfe: Apples gewohnte 326 ppi statt der 458 ppi des Xs. Die Rückkamera: Einfach statt doppelt. Auch in anderen Bereichen hat Apple gespart. So ist das Xr nur bis zu einem Meter Tiefe wasserdicht, und nicht bis zwei Meter. Und 3D Touch fehlt ebenfalls.

Aber: Mit dem gleichen A12-Bionic-Chip wie im Xs ist das Xr trotzdem ein extrem schnelles neues iPhone, das Apple nun vier, fünf Jahre lang mit aktuellen iOS-Versionen bestückt. Mit seinen sechs Farben kommt es bunt und frisch daher. Und 6,1 Zoll in einer spürbar kleineren Gehäusegröße als beim bisherigen 8 Plus (5,5 Zoll) sind ein echter Fortschritt.

Preisbeispiel: 849 Euro bei Apple für vernünftige 64 GB, 909 Euro für meist völlig ausreichende 128 GB. Im Onlinehandel dürfte es zunächst kaum billiger werden.

LEAD-Empfehlung: Ein „Sonderangebot“ ist das Xr allenfalls für Apple-Verhältnisse. Bei anderen Herstellern gibt es für 849 Euro (oder günstiger) das absolute Spitzenmodell, bei Apple dagegen nur das zweitbeste iPhone. Trotzdem: Wer sich die 300 Euro Mehrpreis fürs Xs spart, macht alles richtig. Mehr iPhone braucht kaum jemand. Denn im Alltag dürften die Abstriche beim optisch ganz ähnlichen Xr gering ausfallen.

iPhone Xs (2018)

iPhone Xs
Laut Apple ist das Xs das beste iPhone aller Zeiten. Alles andere hätte auch überrascht (Foto: Apple)

Das neue Über-iPhone (Bestellung ab sofort) soll laut Apple alles noch besser können als das X vom letzten Jahr. Bis zu 50 Prozent mehr Tempo, Apps starten 30 Prozent schneller, das Gorilla-Glas ist härter denn je, die Lautsprecher sind kraftvoller und trennen Stereo besser – die Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Vielleicht am interessantesten ist die überarbeitete Doppel-Kamera auf der Rückseite, mit der sich die Hintergrundunschärfe sogar nach dem Fotografieren noch verändern lässt.

Preisbeispiel: 64 GB kosten 1.149 Euro – für diese Preisklasse ist das zu wenig Speicher, und mit 4K-Videos schnell am Limit. Sinnvolle 256 GB kosten 1.319 Euro. Und die neu eingeführten 512 GB für 1.549 Euro lassen sich auf einem Smartphone kaum füllen.

LEAD-Empfehlung: Ein iPhone um den Preis eines Gebrauchtautos mit einem Jahr Rest-TÜV braucht eigentlich kein Mensch. Aber das dachte man auch beim X, und es hat sich überragend verkauft. Der Kopf rät zum iPhone 7 oder zum Xr – und das Herz zum Xs. Denn schick ist es schon, und wer will immer auf seinen Kopf hören? Argumentationshilfe gegenüber dem eigenen schlechten Gewissen oder einem skeptischen Ehepartner: Im Gegensatz zu einem gebrauchten Samsung oder Huawei lässt sich das Xs auch in ein, zwei Jahren noch exzellent weiterverkaufen.

iPhone Xs Max (2018)

Gleiche Technik wie beim Xs – aber eine Nummer größer, mit 6,5 statt 5,8 Zoll. Damit nähert sich Apple langsam der Bildschirmgröße des einstigen iPad mini (7,9 Zoll) an. Aber: Dank des fast randlosen Displays passen die 6,5 Zoll in eine ähnliche Gehäusegröße wie bisher beim 8 Plus mit einem ganzen Zoll weniger.

Preisbeispiel: Hier macht Apple das Nachrechnen einfach. Die 0,7 Zoll mehr Display kosten gegenüber dem normalen Xs jeweils 100 Euro mehr. Die Preise reichen also von 1.249 Euro bis zum prohibitiven neuen Smartphone-Rekord von 1.649 Euro.

LEAD-Empfehlung: Das Xs Max ist der Porsche Cayenne unter den iPhones – riesengroß, riesig im Preis, und voraussichtlich ein Riesenerfolg. Rational spricht im Vergleich zu den günstigeren Alternativen wenig für einen Kauf. Aber der „Will haben“-Faktor bei gut situierten Apple-Fans dürfte gewaltig sein. Und Technik und Design sind zweifellos fabelhaft.

Call To Action 1200X1200 Lead September
Fokussier dich!

Die neue LEAD-Ausgabe entführt dich in die Welt der Fotografie. Welche Rolle sie und ihre digitale Weiterverwertung heute spielen und was es für Möglichkeiten gibt, erfährst du in 3 spannenden Geschichten im Heft. Aber auch Themen wie E-Sports, künstliche Intelligenz und Marketingtechnologien sind Teil der aktuellen Ausgabe. LEAD 03/18 erhältst du am Kiosk, als E-Paper oder im Abo.


Themen
​iPhone 5S iPhone 6 iPhone 6 Plus iPhone 6S iPhone 6S Plus iPhone SE iPhone 7 iPhone 7 Plus iPhone 8 iPhone 8 Plus iPhone X iPhone Xr iPhone Xs iPhone Xs Max
Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote