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Nina Schwichtenberg Fashiioncarpet Instagram 1
Foto: fashiioncarpet.com
Social Media Instagram Serie

So nutzt du Instagram für deinen Blog

Vermeintliche Geheimrezepte, wie man mit Instagram schnell erfolgreich wird, gibt es im Netz wie Sand am Meer. Wer aber langfristig qualitativ bloggen möchte, kann keine Abkürzung nehmen. Auf LEAD gibt eine Tipps, die es wissen muss: Nina Schwichtenberg von fashiioncarpet.com.

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Eines gleich vorweg: Ich finde es ziemlich riskant, sich auf eine einzige App zu verlassen. Zumal der Algorithmus, der hinter Instagram steckt, fremdbestimmt ist und sich ohnehin ständig ändert. Die Art, wie ich mit Instagram arbeite, hat sich besonders im vergangenen Jahr stark verändert. Ich habe meinen Output heruntergefahren und den Fokus noch stärker auf qualitativen Content gelegt - sodass mein Instagram-Feed dasselbe hohe Niveau hat wie mein Blog fashiioncarpet.com.

In Teil 1 meiner Serie für LEAD möchte ich euch zeigen, wie ihr euer eigenes Instagram-Profil in sechs Schritten professionalisieren könnt. Mit ein paar Handgriffen und den richtigen Stellschrauben kann man so nämlich unter anderem Content streuen, zusätzlichen Blog-Traffic generieren und vielleicht auch neue Kooperationspartner gewinnen.

1. Der erste Eindruck zählt - auch auf Instagram

Die Voraussetzung für einen erfolgreichen Instagram-Account ist der professionelle Eindruck des Profils. Das bedeutet, du brauchst ein Profilbild, welches dich, deinen Blog und deine Person perfekt widerspiegelt und eine dazu passende Beschreibung. Nutze die wenigen Zeilen, um dich vorzustellen, und gib eine Kontaktmöglichkeit an. Ebenfalls sehr beliebt ist es anzugeben, an welchem Ort man sich gerade aufhält oder wohin die Reise als nächstes geht. Keinesfalls im Profil fehlen darf dabei natürlich der direkte Link zu deinem Blog.

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2. Ein roter Content-Faden

Wenn die Basics stimmen, geht es in einem zweiten Schritt um den richtigen und vor allem stimmigen Look des Profils. Finde eine zu deiner Persönlichkeit und Blog passende Bildsprache, die du so konsequent wie möglich umsetzt. Hilfreich hierbei können ein oder zwei bestimmte Filter sein. Schnappschüsse und spontane Aufnahmen schaffen zwar häufig mehr Nähe, Nutzer und Kooperationspartner überzeugst du aber eher mit einem ästhetischen Konzept. Es geht nicht darum, einen von A bis Z perfekt inszenierten Feed zu haben, sondern eine harmonische Optik, die ansprechend wirkt.

3. Fotografie & Bildbearbeitung

Viele Blogger nehmen ihre Fotos für Instragram mit dem Smartphone auf; man munkelt, dass sie dann besser performen. Ich persönlich bin kein Fan von Handybildern und verwende in meinem Instagram-Feed zu 99 Prozent Bilder, die Patrick und ich mit unserer Spiegelreflexkamera aufgenommen und mit Lightroom am PC bearbeitet haben. In jedem Fall ist es ratsam, das Motiv zu fokussieren, mit Perspektiven zu spielen, auf Symmetrien zu achten und kleine Details zu erfassen.

4. Externe Tools und Apps

Speziell bei der Bildbearbeitung empfiehlt es sich, auf externe Hilfsmittel zurückzugreifen. Die Auswahl an Filtern und Funktionen für die Bildbearbeitung bei Instagram ist groß, doch es gibt einige Apps mit denen sich noch mehr aus einem Foto herausholen lässt: sehr beliebt sind hier etwa VSCO und Facetune. Mit Hilfe der App UNUM könnt ihr zudem euren Feed vorab gestalten und die einzelnen Elemente inklusive Bildbeschreibung und Hashtags nach Wunschdatum planen und veröffentlichen.

5. Ansprechende Bildunterschriften

Obwohl der Fokus bei Instagram auf den Bildern liegt, solltet ihr auch auf die passende Bildunterschrift achten. Ihr könnt etwa die Situation beschreiben, eure Stimmung ausdrücken oder Informationen zum gezeigten Produkt oder einer Kooperation ergänzen. Manchmal sorgt eine lustige, ehrliche oder - ganz einfach - ansprechende Beschreibung im Handumdrehen für mehr Interaktion. Stellt euren Followern etwa Fragen, ruft zu einer kleinen Umfrage auf, etc.

6. Hashtags richtig & sinnvoll setzen

Hashtags bewirken längst nicht mehr so viel wie noch vor ein paar Jahren. Das hat schlichtweg damit zu tun, dass die User-Zahl bei Instagram so stark gestiegen ist. Für bestimmte Hashtags wie #outfit #fashion oder #food werden im Sekundentakt neue Bilder hochgeladen, sodass das eigene Bild binnen Sekunden ganz weit nach unten in der Mosaik-Ansicht rutscht und ruck, zuck nicht mehr zu sehen ist. Mein Tipp: Je spezifischer ein Hashtag desto besser, zum Beispiel #gabriellechanelfragrences anstatt #Chanel. Außerdem kann es sich lohnen, die wichtigsten Hashtags auf Englisch zu formulieren, da es die dominierende Sprache auf Instagram ist. Das kommt ganz auf eure Zielgruppe an. Grundsätzlich gilt  allerdings: Weniger ist mehr. Eine Flut an Hashtags ist kein Erfolgsrezept, im Gegenteil. Wer zu viele Schlagwörter verwendet, kann von Instagram schnell als Spam eingestuft und damit aus Suchfunktion entfernt werden.

Nina Schwichtenberg ist das Gesicht hinter dem Fashion- und Lifestyle-Blog "Fashiioncarpet". Gemeinsam mit ihrem Freund und Blog-Partner Patrick Kahlo gründete sie 2012 neben dem Studium den Blog, welchen die beiden inzwischen zu einem Business mit Kooperationspartnern wie Cartier, L’Oréal und BMW aufgebaut haben. Besonderes Augenmerk legen Nina und Patrick auf individuellen und hochwertigen Content.

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