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Nina Schwichtenberg Fashiioncarpet Instagram 2
Foto: fashiioncarpet.com
Social Media Instagram Serie

Das bringt der Business Account bei Instagram

Wer professionell mit Instagram arbeiten möchte, kommt am Business Account nicht vorbei. Auf LEAD verrät Nina Schwichtenberg von fashiioncarpet.com, wie man die Insights zu Posts, Stories und Followern effektiv einsetzt.

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Früher, das heißt vor 2016, wurden die Inhalte im Instagram-Feed chronologisch ausgespielt. Das war einmal. Jetzt entscheidet die Interaktion mit anderen Accounts, was oben landet. Als Indikator für einen relevanten Post gelten Likes, Kommentare, Nachrichten und Suchanfragen, sprich: die Zahl der Interaktionen. Wer regelmäßig postet, potenziert diese Wirkung, so die Vermutung.

Noch ist es auf Instagram nicht möglich, einzelne Posts mit einem Direktlink zu teilen. An zwei Stellen können Links aber schon heute platziert werden: in der Profilbeschreibung und in Stories. Im Profil kann jeder sie setzen, in Stories erst, wenn ihr mindestens 10.000 Followern habt.

Was die Kennzeichnung von bezahlten Inhalten angeht, so lautet meine Empfehlung: Achtet unbedingt darauf, Kooperationen mit #Anzeige oder #Werbung zu kennzeichnen! Die englische Bezeichnung #Ad reicht in Deutschland nicht aus. Für alle mit einem verifizierten Account (die mit einem blauen Haken) bietet Instagram seit Kurzem die Möglichkeit, Bilder und Stories als "bezahlte Partnerschaft mit …" zu kennzeichnen.

Der Business Account bei Instagram

Wer professionell mit Instagram arbeiten möchte, kommt am Business Account nicht vorbei. Darin kann man die wichtigsten Kennzahlen des eigenen Profils einsehen und analysieren.

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Die Geschäftsprofile erkennt man an drei zusätzlichen Buttons „Text“, „Email“ und „Webbeschreibung“, die der Kontaktaufnahme dienen. Ist euer Account mit einer Facebook-Seite verknüpft, könnt ihr deren Kategorie (z.B. „Persönlicher Blog“) übernehmen.

Das kann Instagram Analytics

Über den Business Account habt ihr Zugang zu den unterschiedlichsten Informationen, die euch helfen, Reportings zu erstellen. Aber: erst ab dem Tag, an dem ihr das Business-Profil aktiviert. Die Statistiken sind beispielsweise wichtig für euer Media Kit oder eine professionelle Auswertung von bezahlten Kooperationen. Der einzige Nachteil: Aktuell lassen sich die Daten nicht exportieren, sondern nur screenshoten.

In Instagram Analytics könnt ihr Daten der vergangenen sieben Tage abrufen, etwa wie sich die Zahl der Abonnenten entwickelt hat oder wie oft euer Profil aufgerufen wurde. Und natürlich erfahrt ihr hier auch, wie groß eure Reichweite insgesamt und für einzelne Posts ist. Auf folgende weitere Werte könnt ihr über den Business Account zugreifen: Zahl der Likes, Kommentare, gespeicherten Einträge, Impressions, Interaktionen und Reichweite.

Die Statistiken zu Instagram Stories geben Auskunft zu Impressions, Reichweite, wie oft jemand "weiter" oder "zurück" getippt, die Story verlassen oder sie kommentiert hat. Auswertungen sind verfügbar für die Zeiträume der letzten 24 Stunden, sieben oder 14 Tage. Damit nicht genug: Die Statistik liefert euch auch einige Informationen zu euren Followern: Wann sind die meisten online? Welches Geschlecht haben sie? Wie alt sind sie? Und woher kommen sie?

Alles in allem können diese Insights sehr nützlich sein, wenn es darum geht, neue Inhalte speziell auf eure Zielgruppe zuzuschneiden.

Mit dem Business Account könnt ihr außerdem Anzeigen schalten, um einzelne Posts zusätzlich zu pushen. Dabei werden sogenannte "Dark Posts", was nichts anderes sind als Kopien des Original-Posts, erstellt und mit einem Call-to-Action-Button versehen.

Noch ein allgemeiner Hinweis zum Schluss: Um zu vermeiden, dass euer Account gehackt wird, empfiehlt sich die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung, die ihr in den Einstellungen aktivieren könnt. Jedes Mal, wenn ihr euch anmeldet, müsst ihr zusätzlich zum Nutzernamen und Passwort einen Sicherheitscode eingeben, den ihr per SMS geschickt bekommt.

Nina Schwichtenberg ist das Gesicht hinter dem Fashion- und Lifestyle-Blog "Fashiioncarpet". Gemeinsam mit ihrem Freund und Blog-Partner Patrick Kahlo gründete sie 2012 neben dem Studium den Blog, welchen die beiden inzwischen zu einem Business mit Kooperationspartnern wie Cartier, L’Oréal und BMW aufgebaut haben. Besonderes Augenmerk legen Nina und Patrick auf individuellen und hochwertigen Content.

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