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Auf Instagram sollte man eine eigene Bildsprache und Tonalität entwickeln (Foto: Fotolia)
Instagram Social Media Influencer

Der Instagram-Guide 2019: So wirst du gesehen

Instagram ist präsenter denn je. Das zeigen auch die aktuell fast eine Milliarde User. Mit der richtigen Strategie kannst du dafür sorgen, dass auch dein Unternehmen auf Instagram gesehen wird. Toni Stadler, Content Manager bei Dept, erklärt, wie man am besten mit Usern interagiert, Produkte kreativ in Szene setzt und interessierte Communities aufbaut.

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Wichtig für eine erfolgreiche Instagram-Strategie ist zuerst einmal der richtige Einsatz von Hashtags. Früher galten sie auf Instagram als Garant für Reichweite. Je mehr du eingesetzt hast, desto weiter schaffte es dein Beitrag.

Seit der Einführung des Algorithmus wirken sich aber sehr viel mehr Faktoren auf die Reichweite aus. Die Posts werden nicht mehr in chronologischer Reihenfolge angezeigt, sondern sind nach Relevanz sortiert. Der Algorithmus stuft Posts mit zu vielen Hashtags nicht besser ein.

Umso erstaunlicher, dass auf vielen Profilen mit Hashtags immer noch nach dem Prinzip "viel hilft viel" gearbeitet wird – nicht gerade die beste Strategie. Viel sinnvoller ist es, vom eigenen Nutzungsverhalten auszugehen und die Zielgruppe sehr genau zu beobachten.

Wie du Hashtags verwenden solltest

Generische Hashtags mit hunderttausenden Beiträgen sind genauso nutzlos wie solche, die zu spezifisch und wenig frequentiert sind. Sinnvoll ist, auf einen guten Mix aus großen und kleinen, aber vor allem relevanten Hashtags zu setzen, die tatsächlich mit dem Content in Verbindung stehen.

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Der Hashtag #thatchurchagain (3.565 Beiträge) zum Beispiel ist ein vergleichsweise wenig frequentierter Hashtag und richtet sich konkret an Nutzer, die sich für Content vom Kölner Dom interessieren.

Durch die geringe Verwendung des Hashtags wird ein Post relativ lange weit oben in Beiträgen unter #thatchurchagain sichtbar sein und so dazu beitragen, dass Nutzer auch langfristig den Post finden können.

Auf der anderen Seite sprechen Hashtags wie beispielsweise #exploremore (12.322.342 Beiträge) potentiell deutlich mehr Nutzer an, allerdings auch mit größerem Streuverlust und für einen kürzeren Zeitraum.

Daneben sind Brand- oder Kampagnen-Hashtags nützlich, um Posts und Channels schneller zu finden. Das trägt zur Sichtbarkeit und zum Wiedererkennungswert einer Marke bei.

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Foto: Instagram / Samsung Deutschland

Eigene Bildsprache und Tonalität entwickeln

Generell gilt es, eine eigene Bildsprache und Tonalität zu entwickeln und zu etablieren. Dafür musst du zunächst herausfinden, wer deine Zielgruppe ist und wie du sie am besten ansprichst.

Dabei hilft, deine Channels aus Sicht der User deiner Zielgruppe zu sehen und dich stets zu fragen, wie du dem User einen Mehrwert bieten kannst, egal ob in Form von Information, Unterhaltung, Empfehlungen oder Inspiration.

Auch interessant: Influencer-Marketing-Kampagnen entwickeln und steuern lernen - am 21. März im W&V Seminar "How to… Influencer Marketing" in München.

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Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine 03/2018 zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Regelmäßig die Performance checken

Regelmäßig die Performance deiner Channels zu prüfen sowie Kampagnen und einzelne Posts auszuwerten ist wichtig, um mögliche Anpassungen und Optimierungen vorzunehmen. Die Performance eigener Channels wird vor allem durch drei Kriterien sichtbar:

  • Das Wachstum der Abonnenten pro Monat - auch im Vergleich zu Konkurrenten
  • Die organische Reichweite, also die Zahl der erreichten Personen über eigene Aktivitäten
  • Das Engagement, also die Zahl der Interaktionen auf die eigenen Aktivitäten

Auf der Grundlage dieser Zahlen können besonders gut performende Formate weitergedacht und wiederverwendet sowie weniger erfolgreiche überarbeitet werden.

Auch interessant: Influencer Marketing 2019: Was kommt, was bleibt?

Was geht ab, Community?

Mit deinen Followern zu sprechen ist super wichtig. Dabei solltest du nahbar sein und als ansprechbare Person auftreten, also auf persönliche Art Fragen aus deiner Community beantworten und nicht wirken wie ein Chatbot.

Die Möglichkeiten, die Instagram bietet, um mit dem eigenen Publikum in Kontakt zu treten, reichen von Umfragen über Abstimmungen, zu Live-Video-Chats, die bewusst in die Instagram-Stories integriert werden können, um mit der eigenen Community in Kontakt zu treten.

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Bild: visitBerlin / Instagram

User Generated Content nutzen

Content aus der Community ist für deinen Account essentiell, weil er als glaubwürdig und “echt” gilt. Auf dem Account von Samsung Deutschland beispielsweise teilen wir nahezu ausschließlich Content, der aus der Community der “Samsung Snapshooter” genannten internen Kooperationspartner und von Nutzern kommt, die Hashtags wie #SamsungDeutschland nutzen.

Auf diese Weise kann man nicht nur eine interessierte und engagierte Community aufbauen, sondern gibt auch neuen Usern immer wieder Anreize, ebenfalls Content mit entsprechenden Hashtags und Verlinkungen zu veröffentlichen. Das wiederum steigert langfristig die Sichtbarkeit der Marke und sorgt für stetig neuen und interessanten User Content.

Wiederkehrende Content-Formate entwickeln

Es lohnt sich, regelmäßige Formate zu entwickeln. Wir haben das zum Beispiel für visitBerlin gemacht. Mit dem Hashtag #foodspots_berlin werden wöchentlich kulinarische Konzepte in Berlin vorgestellt.

Das liefert einen hohen Informationsgehalt und Mehrwert für die User. Der Hashtag wird inzwischen vor allem auch von Nutzern und Restaurantbetreibern aus Berlin genutzt.

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Screenshot: Instagram

Stories, Stories, Stories

Stories sind das Medium der Stunde! Für viele User sind Instagram Stories bereits relevanter geworden als der klassische Feed. Stories gelten als weniger durchkuratiert, nahbarer und authentischer – und werden deshalb auch für Unternehmen zunehmend relevant.

Für Samsung Deutschland lassen wir regelmäßig Influencer aus dem Samsung Snapshooter Programm die Story übernehmen. Das nennen wir “Snapshooter-Takeover”.

Dabei berichtet ein Influencer aus der Ich-Perspektive von seinen Erlebnissen, zum Beispiel von seiner letzten Reise. Stories bieten außerdem vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion, zum Beispiel durch das Speichern als Highlight. Dank der Möglichkeit, Swipe-Up-Links einzufügen, eignen sich Stories auch sehr gut für Cross-Promotion.

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Screenshot: Instagram / Samsung Deutschland

Auf dem neuesten Stand bleiben!

Social Media ist extrem schnelllebig, Trends kommen und gehen innerhalb von wenigen Tagen. Deshalb ist es wichtig, dass du ein Team aufbaust, das überwiegend aus aktiven Content Creators und Influencern besteht, die im Instagram-Kosmos gut vernetzt sind. Nur so kannst du besonders schnell Trends erkennen und bei Bedarf auf ein großes Netzwerk zurückgreifen.

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Über den Autor: Toni Stadler ist Content Manager bei Dept und der kreative Kopf hinter den Instagram Accounts von Samsung Deutschland und visitBerlin. Als @tonistadlr ist er selbst als Influencer auf Instagram aktiv.

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Wie bitte?

Noch nie gab es so viele Möglichkeiten zu kommunizieren. Wie Unternehmen es dennoch schaffen, ihre Botschaft erfolgreich zu vermitteln? Das neue LEAD Bookazine gibt unter anderem Tipps für den Einsatz von Voice-Skills, UX und Change-Management im Arbeitsleben. So gelingt Kommunikation – ohne Missverständnisse.

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