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Seit April 2019 arbeitet Verena Laetsch als Inhouse Coach, zuvor war sie als Personalmanagerin bei Mutabor tätig. (Bild: Mutabor)
Coaching New Work Karriere

Inhouse Coaching: "Die Nachfrage reißt nicht ab"

Selbstverwirklichung und Spaß im Job sind heute für viele wichtiger als ein sturres Erklimmen der Karriereleiter. Coaching kann dabei helfen und ist doch eher selten im Portfolio der Mitarbeiter-Benefits zu finden. Verena Laetsch, Inhouse Coach bei Mutabor, verrät, wie sie zu einem gesunden Arbeitsumfeld beitragen kann.

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LEAD: Ihre offizielle Jobbeschreibung lautet “Core Dynamik Coach“. Was bedeutet das genau?

Verena Laetsch: Core Dynamik ist das Institut, in dem ich meine Ausbildung gemacht habe. Es heißt auch, dass ich mich nicht nach einer bestimmten Schule richte, wie zum Beispiel dem systemischen Coaching. Als Core Dynamik Coach ziehe ich meine Ansätze aus verschiedenen Schulen und kann mich so wesentlich flexibler auf mein Gegenüber einstellen. Der Begriff Core Dynamik heißt frei übersetzt: Im Kern stabil, aber trotzdem dynamisch.

LEAD: Ein Inhouse Coaching gibt es im Agenturumfeld ja eher selten. Was waren die Gründe für Mutabor, eines anzubieten?

Laetsch: In Zeiten von New Work wünschen sich die Mitarbeiter immer mehr ein Umfeld, in dem auf ihre Bedürfnisse und Ziele eingegangen wird. Bei Mutabor haben wir festgestellt, dass ein Coaching sowohl im fachlichen als auch im persönlichen Bereich großes Potential bietet, weil wir über alle Hierarchieebenen hinweg die Entwicklung von Stärken und Selbstbewusstsein fördern.

Da es beim Inhouse Coaching keine räumliche Trennung gibt, ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer von ihrer Arbeit lösen. Verena Laetsch

LEAD: Wie wird das Coaching bisher angenommen?

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Laetsch: Sehr gut. Die Position als Coach habe ich seit April 2019 und begleite bereits nach dieser kurzen Zeit 10 Prozent der gesamten Belegschaft. Und die Nachfrage reißt nicht ab.

LEAD: Sie bieten sowohl Einzel- als auch Teamcoachings an. Was sind die jeweiligen Vorzüge?

Laetsch: Beim Einzelcoaching gefällt mir, dass ich mich voll und ganz auf die Person fokussieren kann. Beim Teamcoaching kommt noch eine ganz besondere Gruppendynamik dazu, die das Ganze ebenfalls sehr spannend macht.

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LEAD: Wann würde denn ein Teamcoaching beispielsweise Sinn ergeben?

Laetsch: Da gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Etwa ganz am Anfang eines Projektes, wenn sich das Team erst noch finden und aufeinander einspielen muss, kann ein Coaching mit der Definition von klaren Zielen Stabilität bieten. Oder auch mittendrin, wenn alles läuft, es aber auf einmal Konflikte gibt, die gelöst werden müssen.

Und dann macht es natürlich auch ganz am Ende Sinn, um das Projekt noch einmal Revue passieren zu lassen und herauszuarbeiten, was gut lief und wo die Probleme lagen. Sowohl inhaltlich als auch menschlich.

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LEAD: Gibt es ein Grundschema, wie eine Coaching-Stunde abläuft?

Laetsch: Das gibt es durchaus, ja. Wenn die Mitarbeiter zu mir kommen, sorge ich erst einmal dafür, dass sie “ankommen“. Da es ja beim Inhouse Coaching keine räumliche Trennung gibt, ist es wichtig, dass sich die Teilnehmer von ihrer Arbeit lösen. Dann möchte ich wissen, ob gerade etwas Akutes passiert ist, worüber mein Gegenüber sprechen möchte.

Das kann etwa ein Zwischenfall sein, über den man sich sehr geärgert hat. Wenn das Thema der Sitzung feststeht, wende ich verschiedene Modelle und Methoden an, nach denen wir dann die Punkte gemeinsam erarbeiten. Am Ende frage ich immer nach den “Schätzen“, die mein Gesprächspartner aus der Stunde mitnimmt.

Also positive Gefühle und Gedanken oder Erkenntnisse, die dann in den Alltag integriert werden. Manchmal gibt es sogar “Hausaufgaben“, also Dinge, auf die dann bis zum nächsten Mal besonders geachtet werden soll.

LEAD: Wie kann man sich denn am besten auf ein Coaching bei Ihnen vorbereiten?

Laetsch: Das kommt auf die Situation an. Ich mache zum Beispiel immer ein sogenanntes Kick-Off-Meeting. Dort werden dann der Ist- und Soll-Zustand besprochen. Also “Wie ist meine Situation?“ und “Was soll nach dem Coaching anders sein?“.

Dann lasse ich mein Gegenüber oft Situationen sammeln, die das Thema betreffen und im Termin anschließend ausgewertet werden. Manchmal läuft eine Sitzung aber auch ganz spontan ab, ohne jegliche Vorbereitung. Das hängt immer von dem Menschen ab.

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LEAD: Stichwort Selbstverwirklichung im Job. Wie kann ein Coaching dabei helfen?

Laetsch: Selbstbewusstsein, Auftreten und ein gutes Gefühl im Job sind enorm wichtige Faktoren, gerade in der Kreativbranche. Hier geht es dann bei mir zum Beispiel darum, wie man seine Ideen und Entwürfe am besten durchsetzen kann oder wie man am besten als Führungskraft seine Mitarbeiter motiviert und mit ihnen kommuniziert.

Im Grunde ist Mutabors Positionierung als " the leading house for design & transformation" in diesem Zusammenhang Programm. Wir unterstützen nicht nur unsere Kunden bei der Transformation, sondern wir fördern auch einen permanenten internen Transformationsprozess, beispielsweise über das Coaching.

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