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Tucker Vest Aspen Biking
Tucker Vest vermarktet den Tourismusmagneten Aspen vor allem auf Social Media (Foto: André Gebel)
Reise Marketing Social Media

Instagram: Sammelplatz für Sehnsuchtsziele

Trotz oder gerade aufgrund der guten Saison nimmt der Wettbewerb in der Hotellerie zu. Wie Hotels und Destinationen Social Media als Marketingtool gewinnbringend einsetzen können, schildert LEAD-Autor André Gebel in einer dreiteiligen Mini-Serie.

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Nach Österreich und München führt uns die Reise im letzten Teil der Miniserie nach Aspen im US-Bundestaat Colorado, wo nicht nur das „Champagne Powder“ in den Fokus gestellt, sondern auf gezielte Influencer-Auswahl, hochwertige Inhalte und Social-First gesetzt wird.

Wie man das Thema Influencermarketing strategisch angeht, zeigt Tucker Vest, die für die Vermarktung der Urlaubsregion Aspen/Snowmass in Europa verantwortlich ist. „Wir bewerten Influencer nach ihrem Engagement und nicht nach der Anzahl ihrer Follower. Zudem suchen wir uns gezielt Personen aus, die Segmente beeinflussen in denen wir wachsen wollen, wie zum Beispiel Food, Familien oder auch Sport“, erklärt Tucker. „Da wir eine klassische Bucket List-Destination sind, bekommen wir unzählige Anfragen, so dass wir sorgfältig prüfen, ob jemand wirklich zu unserer Marke passt oder vielleicht eine inhaltliche Lücke füllt. Grundsätzlich ist das Thema Influencer jedoch wichtiger Bestandteil unserer Marketingstrategie, um Millennials über Social Media zu erreichen, zumal die Leistung heute deutlich quantifizierbarer ist als noch zu Beginn.“

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Coffee Station an der leeren Lift-Station

Mit gut 150 US-Dollar (128 Euro) für den Tages-Skipass gehört Aspen zu den teuersten Wintersportdestinationen der Welt, so dass sich die Frage aufdrängt, wie sich Vest gegen die deutlich günstigere Konkurrenz aus der Alpenregion durchsetzen möchte. „Aspen/Snowmass ist das Top-Ziel für Skifahrer und Snowboarder auf der ganzen Welt und durch Events wie X Games Aspen oder das Weltcupfinale 2017 bekannt. Was uns allerdings wirklich von Europa unterscheidet ist der Mangel an Menschenmassen auf den Pisten sowie spezielle Services wie der kostenlose Kaffee an der Liftstation“, lächelt Tucker und weiß, dass sie damit letztlich jeden bekommt, denn: Wer einmal in Aspen gefahren ist, kommt sicherlich wieder und zwar nicht nur wegen „Champagne Powder“ und „Liftanlagen Emptiness“.

„Über unsere zahlreichen Social-Media-Channels wie Facebook, Instagram, YouTube oder unseren Blog begleiten wir die Gäste vor Anreise, bei Ankunft, während ihres Urlaubs und danach mit Foto- und Video-Content, der ein deutlich breiteres Spektrum als nur Skifahren abbildet."

Wo kann man abends essen gehen, wie heißen die besten Bars, welche Events oder Ausstellungen stehen an? Gerade im Blog erzählt Vest die längeren Geschichten, die dann über Facebook & Co. geteilt werden, um wieder Traffic auf die Website zu spülen. Insgesamt folgen der Region Aspen/Snowmass in den diversen Channels rund 500.000 Menschen, die über eigens- und fremdproduzierten Content bei Laune gehalten werden. Dabei hat für Vest die Content-Qualität oberste Priorität, so dass man einerseits auf High-Class Fotomaterial setzt, andererseits aber auch mit Instagram Stories und Live-Videos einen möglichst authentischen Eindruck vermitteln will.

Aspen Turnagain Blog
Der Traum aller Wintersportler: die Berge von Aspen im US-Bundesstaat Colorado (Foto: André Gebel)

Instagram gehört in jeden Marketingplan

Damit bricht Vest auch endlich eine Lanze zum hellsten Stern am Social-Media-Himmel mit Namen Instagram. Gerade hier steckt enormes Potenzial, sind doch aktuell über 15 Millionen User in Deutschland aktiv und probieren sich an Posts, Stories und IGTV-Videos. Regionen wie Island oder die Lofoten verdanken dem Kanal ihren großen Zuspruch, der dort momentan Fluch und Segen zugleich ist. Doch man hat gesehen, dass die richtige Kombination aus Influencern und Instagram Sehnsuchtsziele erst entstehen lassen kann. Eine enorme Chance, die von vielen Destinationen und Hotels noch gänzlich unberücksichtigt bleibt und auf jede Business-Bucket-List gehört. Gerade im Tourismusbereich zählt der Social-First-Gedanke, denn Reisen, Träume und Abenteuer werden immer häufiger über soziale Netzwerke geboren und verkauft.

Meine Key Learnings

  • Influencer strategisch nach Zielmärkten auswählen
  • Quality Content matters
  • Instagram gehört in jeden Marketingplan

Zum Autor: André Gebel ist Vorstand Beratung und Strategie bei der Coma AG in München. Zu den Kunden der Digitalmarketing-Agentur zählen unter anderem Saturn, Tempo, Philip Morris und der Deutsche Alpenverein. Privat schreibt Gebel seinen Reiseblog unter www.turnagain.de.

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