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Influencer erntet Spott für Hämorrhoiden-Werbung

Kurios, komisch, kontrovers – die Social Media Welt ist vieles, nur nicht langweilig. Der Social Snack von LEAD hält dich immer auf dem Laufenden, was in den Communitys von Instagram, Facebook und Co. aktuell abgeht und heiß diskutiert wird. Heute mit einem Influencer, der – im wahrsten Sinne des Wortes – einen Shitstorm kassiert.

(Bild: Instagram / stayfoxx)
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Kyle Boen hat auf Instagram 67.000 Abonnenten und sieht aus wie der perfekte Sunnyboy. Durchtrainiert und stets top gestylt postet der Amerikaner gerne Bilder in knappen Outfits und sportlichen Posen, wobei er sich auch mal nachdenklich oder lesend in einer Bibliothek präsentiert. Seine stets in warmen Farben gehaltenen Fotos samt Captions wie „Weist negative Energie zurück“ sollen unter den Followern sichtbar eine positive Stimmung verbreiten. Doch mit einem Post ist das nun ganz schön in die Hose gegangen.

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Mit den richtigen Tüchern kann man auch mit Hämorrhoiden wandern

Zunächst sieht alles so aus, wie die Follower des Mucki-Mannes es erwarten würden: Die trainierten Schenkel und Oberarme in kurzer Hose und T-Shirt perfekt in Szene gesetzt, steht der Influencer in einem flachen Bach. Für einen echten Naturburschen ist die Pose etwas aufgesetzt, aber ok. Den Spott der Follower erntete Boen für das zweite Bild, das man sieht, wenn man nach rechts swipt.

Es zeigt zwei Feuchttücher für eventuelle Mitwanderer, die von Hämorrhoiden geplagt ansonsten lieber in der Zivilisation blieben. Boen zumindest schreibt: „Manchmal können Freunde nicht mit mir wandern gehen, weil sie Hämorrhoiden-Beschwerden haben und das ist echter Mist.“ Wer unter denselben Beschwerden leide, brauche jetzt keine Angst mehr vor Outdoor-Aktivitäten haben, da es die Tücher nun auch in der praktischen für-unterwegs-Verpackung gäbe.

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Der Preis ist hoch

Nun ist man Werbung, auch offensichtliche, von Influencern ja gewöhnt. Hier aber hörte der Spaß für viele Follower auf beziehungsweise begann gerade erst dadurch, dass sie Boen verhohnepiepelten. Los ging alles mit diesem Tweet, in dem ein Nutzer fragte: „Influencer? Ja, aber zu welchem Preis?“

Worauf ein User diese Antwort hatte:

In diesem Zusammenhang wurde auch das eigentlich recht unverfängliche T-Shirt mit der Aufschrift „Part Wolf“ zur Steilvorlage für den abgewandelten Aufdruck „Fart Wolf“:

Im Angedenken an den viel zitierten Spruch „Ich frage für einen Freund“ mutmaßten andere Nutzer, Boen sei es zu peinlich zuzugeben, dass er selbst Hämorrhoiden habe.

Noch ein anderer hatte auch gleich einen Verdacht, woher sie kommen könnten – nämlich von den engen Shorts, die Boen trägt:

Und dieser User macht sich darüber lustig, dass manchen Influencern für genügend Likes keine Geschichte zu doof ist:

Relevanter als andere Werbungen?

Dabei gab es durchaus auch Zuspruch für die Werbung. Ein User versicherte, ihm hätten Hämorrhoiden schon einmal fast einen Ausflug in den Yosemite-Park ruiniert.

Und mit Katie Milner sprang dem Influencer eine Freundin zur Hilfe, auf die er sich in seinem Post bezogen haben könnte. Sie schrieb: „Hi, ich bin eine seiner besten Freunde aus der Schulzeit und ich habe Morbus Crohn! Er würde mich niemals verlinken, aber es macht mit nichts aus! Keine Schande.“

Insgesamt bekam Boen übrigens fast 12.000 Likes für seinen Post und damit viel mehr, als er durchschnittlich erreicht.

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