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iPhone Xr
Der Einstiegspreis von 849 Euro fürs iPhone Xr klingt verlockend – zumindest für Nutzer, denen 64 GB Speicher reichen. (Foto: Apple)
Apple iPhone Xs iPhone Xr

In Xs: Das sind die Neuheiten von Apple

Drei neue iPhones, eine neue Uhr – und einige Überraschungen. Das war Apples Neuheiten-Show am Mittwochabend in der Konzernzentrale in Cupertino. Das neue Flaggschiff iPhone Xs war ebenso erwartet worden wie das günstigere iPhone Xr. Verblüfft hat Apple seine Fans aber mit neuen iPhone-Kameras, die erstmals einer Spiegelreflex Paroli bieten können – und mit der EKG-Funktion der neuen Watch Series 4. LEAD analysiert die Apple-Neuheiten.

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iPhone Xr

iPhone Xr
Wer will a kunterbuntes iPhone? Das Xr gibt es in sechs Farben, darunter in den gezeigten vier. (Foto: Apple)

Apple hat auf die Kritik an den enorm hohen Preisen des iPhone X reagiert, und verkauft mit dem Xr ab 19. Oktober ein etwas günstigeres Einstiegsmodell ab 849 Euro. Für diesen Preis gibt es allerdings nur karge 64 GB Speicher. Sinnvollere 128 GB kosten 909 Euro, hier hat Apple seine Aufpreise für mehr Speicherplatz etwas reduziert. Dieses Modell ist eindeutig die beste Wahl beim Xr, bei Apples neuer Villa Kunterbunt, die gleich in sechs Farben kommt.

Das Xr bietet einen sehr großen 6,1-Zoll-Schirm mit einfacherer LCD-Technik. Und dank des randlosen Displays ist das Gehäuse trotzdem kleiner als beim bisherigen 8 Plus mit seinen 5,5 Zoll. Optisch erinnert das Xr ohne Home-Knopf, den Apple bei aktuellen Modellen endgültig abgeschafft hat, an das iPhone X. Auch die Gesichtserkennung Face ID und die Gestensteuerung funktionieren genauso wie beim X und beim neuen Xs. Die Technik des „Spar-iPhones“ ist nur etwas simpler, zum Beispiel mit einer einzelnen Kamera auf der Rückseite. Sie beherrscht dank „Neural Engine“ und verbesserten Softwarealgorithmen trotzdem Portraitfotos mit unscharfem Hintergrund. Mit dem brandneuen A12-Bionic-Chip, der auch im teureren Xs eingebaut ist, arbeitet das Xr dennoch überaus schnell – und ist für Apple-Fans interessant, die nicht 1.000 Euro und mehr ausgeben wollen.

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iPhone Xs

iPhone Xs
Apples neues Flaggschiff iPhone Xs kostet bis zu 1.649 Euro. (Foto: Apple)

In den Nachfolger des iPhone X hat Apple alles an neuer Technik gepackt, was derzeit verfügbar ist. Darunter ist eine neue Doppel-Kamera, bei der sich die Hintergrund-Unschärfe nachträglich verändern lässt. Eine der neuen Funktionen der beiden 12-Megapixel-Kameras ist „Smart HDR“, das Fotos mit noch feineren Helligkeits- und Schattendetails aufnehmen soll. Die Beispielbilder, die Apple bei der Präsentation in Cupertino gezeigt hat, waren tatsächlich brillant. Die Luft für klassische Digitalkameras, die zwar mehr Platz für die Optik bieten, die in Sachen Software und künstliche Intelligenz aber nicht mehr mithalten können, wird tatsächlich immer dünner.

Das Xs gibt es wie den Vorgänger mit 5,8 Zoll – und zusätzlich als 6,5-Zoll-Riese namens Xs Max. Die Bildschirme beider Modelle bieten 60 Prozent mehr Farbdynamik, und Apps starten 30 Prozent schneller. Auch am Schutz gegen Staub und Wasser hat Apple gearbeitet. Die neuen iPhones halten 30 Minuten Untertauchen in zwei Meter Tiefe stand. Und das klappt nicht nur mit Wasser, wie Marketingchef Phil Schiller verriet, sondern auch mit „Salzwasser, Orangensaft, Tee und Bier“. Alles getestet! Weitere Neuheiten am Xs: Dual-SIM für zwei Telefonnummern dank eingebautem eSIM-Chip, breiterer Stereoklang, bis zu 90 Minuten mehr Batterielaufzeit als mit dem X, und Gold als dritte Farboption. Die Preise für das iPhone Xs bleiben gesalzen: Bei 1.149 Euro für die 64-GB-Variante geht’s los. Das Max-Modell ist 100 Euro teurer – und bricht mit der neuen 512-GB-Option für 1.649 Euro den Rekord für Deutschlands bisher teuerstes Smartphone. Die Vorbestellung läuft ab Freitag (14. September), geliefert wird eine Woche später.

iPhone 7 und 8

iPhone 8
Das iPhone 7 und das iPhone 8 bleiben als günstige Optionen auch weiterhin im Handel. (Foto: Apple)

Wie gewohnt, behält Apple einige Vorgänger zu reduzierten Preisen im Angebot. Am günstigsten ist dabei das iPhone 7, das es in der kleinen Version mit 4,7 Zoll künftig schon ab 519 Euro gibt. Das iPhone 8 bleibt ab 679 Euro ebenfalls im Handel. Hier dürften Onlinehändler aber noch günstigere Preise anbieten, Vergleichen lohnt sich.

Apple Watch Series 4

Apple Watch Series 4
Die Apple Watch Series 4 kommt mit größerem Display und erstellt erstmals ein EKG. (Foto: Apple)

Apple hat erstmals das Design der laut eigenen Angaben meistverkauften Uhr der Welt grundlegend überarbeitet. Der Bildschirm reicht jetzt bis zum Rand. Er ist 30 Prozent größer als bei den Vorgängern, ohne dass die Uhr insgesamt gewachsen ist. Die Krone bietet jetzt haptisches Feedback, und soll sich anfühlen wie bei einer klassischen mechanischen Uhr. Wichtig für viele Fans: Die alten Armbänder passen nach wie vor, hier hat sich nichts geändert. Zentrale Neuheit: Dank neuer Sensoren erstellt die Apple Watch 4 binnen 30 Sekunden erstmals ein medizinisch fundiertes EKG. Und sie ist in der Lage, vor Unregelmäßigkeiten beim Herzrhythmus zu warnen. Diese Funktionen kommen aus Zulassungsgründen aber erst 2019 nach Deutschland. Ebenfalls spannend: Der Bewegungsmesser erkennt Stürze – und initiiert nach einer Minute ohne Reaktion des Nutzers automatisch einen Notruf. Ohne LTE ist die neue Apple Watch ab 429 Euro zu haben, mit Mobilfunk ab 529 Euro. Die Bestellung startet wie beim iPhone Xs am 14. September, geliefert wird eine Woche später. Spartipp: Der Vorgänger Series 3 bleibt zu Preisen ab 299 Euro im Handel.

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