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Bienen Influencer
Hinter dem Account steckt ein smartes CGI-Projektteam (Bild: Instagram / bee_nfluencer)
Social Snack Influencer umwelt

I am B: So tickt die erste Bienen-Influencerin

Nein, nicht um B wie Beyoncé dreht sich der Social Snack des Tages. Sondern um B, die "erste Bee-Influencerin", die Projekte zum Schutz der Bienen featured und mit jeder Menge Social-Media-Power (und auch ein bisschen Geld) unterstützt.

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B, die erste Bienen-Influencerin hat bereits 142.000 Follower auf Instagram. Das sind jede Menge Fans, die sich die selbstbewusste Biene, die erst seit April des vergangenen Jahres einen Account bei dem Bilderdienst hat, in sehr kurzer Zeit hart erarbeitet hat. Doch wer hohe Ziele hat, muss sich auch ins Zeug legen:

"Ich bin B und mein Traum ist es, der meistgefolgte Influencer zu werden", hatte B schon in ihrem ersten Post vor gut einem halben Jahr auf Instagram erklärt: "Denn je mehr du mir folgst, desto mehr Geld können wir sammeln, um Bienen zu retten. Likes sind Geld! Meine Schwestern und ich verschwinden ... aber zusammen können wir etwas verändern!"

Likes sind Geld - und Geld hilft den Bienen

Um das Ganze gleich aufzulösen: Natürlich steckt hinter dem Account kein echtes Insekt, das für jedes Insta-Bild vor die Kamera geschleift wird, sondern ein smartes CGI-Projektteam, das mittels 3-D-Computergrafik eine Biene erschaffen hat, die sich ganz insta-like in den verschiedensten Posen und Situationen inszenieren lässt – vor der auf Instagram sehr beliebten "Maison Rose" zum Beispiel:

Hinter der smarten Biene steckt die Fondation de France, ein philanthropisches Netzwerk, das von der französischen Regierung gegründet wurde. Ihr gemeinnütziger "Bee Fund" soll Maßnahmen finanzieren, die dazu beitragen, den Rückgang der Bienenpopulation zu retten.

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Die Idee für B, die auf Instagram unter dem Accountnamen "bee_nfluencer" zu finden ist, ist so smart wie simpel, denn sie basiert auf dem Geschäftsmodell aller Influencer: Je mehr aktive Follower B hat, umso teurer lassen sich ihre Posts als Werbung verkaufen. Mit den generierten Werbeeinnahmen werden von B, beziehungsweise vom dahinter liegenden Bee Fund dann wiederum Projekte finanziert, die dem Bienenschutz dienen.

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Doch vor die Werbung haben die Instagram-Götter den Ruhm gesetzt, den sich B mit allerlei wirklich insta-tauglichen Motiven verdient. So lässt sich die hübsche Biene selbstredend beim Workout ablichten:

Auch ein klassisches Mirror-Selfie darf nicht fehlen:

Und natürlich gibt’s auch das obligatorische Sonnenuntergangs-Foto, ...

... das klassische Strand-Motiv ...

... ebenso wie die gut inszenierte Wellness-Session in der Badewanne.

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Die ersten bezahlten Kooperationen hat B. bereits an Land gezogen, die – ganz insta-like – wie professionelle Partnerschaften auf Social Media ausgearbeitet sind:

Die Fans sind von "Bees and Love", so die von B. in ihren Posts gern genutzte Abschiedsformel, begeistert und so hat sich im Sommer bereits das erste Projekt namens "Mayage" finanzieren lassen, das mit nachhaltigen Anbaumethoden versucht, Imkerei und Landwirtschaft zu vereinen.

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Nach wenigen Monaten ist das Projekt der Fondation de France also bereits ein voller Erfolg, der nach Ansicht von B. allerdings dringend weiter andauern sollte: "In Frankreich verschwinden jedes Jahr mehr als 30 Prozent der Bienenvölker", heißt es auf der Website des Bee Fund. "Der Schutz der Biene schützt auch den Menschen." In diesem Sinne: Bees and Love!

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