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Collage Lookalike App
Die App "Gradient" hat ein spezielles Foto-Feature, das die Gesichtszüge des Nutzers mit denen von Stars abgleicht (Bilder: Twitter / Gradient)
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Hype-App: Alle sind verrückt nach "Gradient"

Jedes Gesicht ist einzigartig - sollte man meinen. Doch laut "Gradient" gibt es mindestens einen Star, den jeder von uns theoretisch doublen könnte. Zumindest, wenn wir es auf die Physiognomie beziehen. Unterhaltsam ist das Foto-Feature auf jeden Fall, doch einen Haken hat es auch.

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Gradient" ist auf Platz 1 der App-Charts. Aus gutem Grund: Die App hat ein spezielles Foto-Feature, das die Gesichtszüge des Nutzers mit denen von Stars abgleicht. Am Ende zeigt die App so etwas wie eine Celebrity-Metamorphose in einer Bildfolge an. Die Ergebnisse variieren: manchmal ist der Vergleich sehr schmeichelhaft, dann wieder beleidigend oder aber absolut nicht ernst zu nehmen. "Gradient" hat dennoch einen großen Suchtfaktor und von Twitter bis Instagram laufen die Feeds über von den skurrilen Lookalikes.

Da wäre zum Beispiel Beyoncé:

"Hat dir schon mal jemand gesagt, dass du wie Beyoncé aussiehst?"

Oder Kylie Jenner:

"Lächeln bitte. Ich sehe aus wie Kylie Jenner."

Mancher Nutzer ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Ergebnis:

"Du kannst mich mal, Gradient"

Oft entschließt sich "Gradient" einfach für eine Geschlechtsumwandlung. Und fügt ein paar Falten mehr dazu, wie hier bei Morgan Freeman.

So ganz akkurat ist das Feature dann aber doch nicht. Die App sieht etwa in einigen Nutzern gar den Messias:

"ICH HASSE DIESE APP."

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Selbst Mutter Theresa wird als Lookalike herangezogen.

"Äh ja...Ich hab viele Fragen."

Und in einigen Fällen wird es dann wirklich absurd.

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Dafür dann wirklich Geld ausgeben? "Gradient" ist nämlich nur die ersten drei Tage kostenlos. Danach gibt’s das Spielzeug nur noch im Abo, das mit einer monatlichen Gebühr von völlig überzogenen 21,99 Euro zu Buche schlägt. Fragwürdig sind zudem die Nutzungsbedingungen, in denen es heißt, dass Daten an zugehörige Firmen weitergegeben werden dürfen. Da erfreuen wir uns doch lieber an unserem eigenen, unverwechselbaren Spiegelbild.

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