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Komponist Franz Schubert hat seine Sinfonie Nr. 8 nie vollendet - Huaweis künstliche Intelligenz hat das nun für ihn erledigt (Bild: Screenshot/YouTube/Huawei Mobile)
Künstliche Intelligenz Musik Huawei

Huawei: Künstliche Intelligenz vollendet Schuberts Sinfonie Nr. 8

Das gab es bisher noch nie: Eine künstliche Intelligenz von Huawei hat Franz Schuberts Sinfonie Nr. 8 vollendet. Der Komponist stellte sein vorletztes Musikstück nie fertig. Der Smartphone-Hersteller hat die künstliche Vollendung auf einem Konzert in London uraufgeführt.

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Wie klingt es, wenn eine künstliche Intelligenz ein Musikstück komponiert? Das probierte Huawei aus. Filmkomponist Lucas Cantor hat für den chinesischen Smartphone-Hersteller Schuberts Sinfonie Nr. 8 "Unvollendete" mithilfe der KI von Huawei Mate 20 Pro zu Ende gebracht. Normalerweise komponiert Cantor Musik für Eröffnungsfeiern von Olympischen Spielen oder für die Filmreihe "Die Tribute von Panem".

"Wir suchen immer nach Möglichkeiten, mit der Technologie, die Welt für Menschen besser zu machen", sagt Walter JI, Präsident der Huawei Consumer Business Group Westeuropa in einem Video, das Huawei zum Konzert veröffentlichte. Man wollte mit menschlicher Expertise kombiniert mit künstlicher Intelligenz Grenzen überschreiten.

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Die künstliche Vollendete

Huawei nennt die Vollendung von Schuberts 200 Jahre alten "Unvollendete" die bisher kreativste Zusammenarbeit. Die Uraufführung fand im Foyer der Cardogan Hall, dem Hauptspielort des britischen Royal Philharmonic Orchestra in London statt. "Wir haben unserer KI die Aufgabe gegeben, die faszinierendste und legendärste unfertige Sinfonie überhaupt fertigzuschreiben", schrieb Huawei vorher in seiner Ankündigung.

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Die KI analysierte die Klangfarbe, Tonhöhen und Takte der ersten zwei Sätze von Sinfonie Nr. 8, um anschließend die Melodien der fehlenden Sätze drei und vier zu berechnen.

Wie das funktionierte: Die KI wurde mit Schuberts Werken gefüttert, unter anderem "Ave Maria". Nach mehreren Kritiken zufolge, hörte man einen deutlichen Unterschied - nicht schlechter sondern vielmehr moderner und einfacher - nach dem Anfang des dritten Satzes, wenn die künstliche Intelligenz in Einsatz trat. Die künstliche Vollendung des Werkes erinnerte an andere Werke von Schubert.

Hier sind einige Eindrücke aus dem Netz:

Auch wenn Huawei derzeit mit Datenschutz-Skandalen in den Schlagzeilen steht, zeigte der Smartphone-Hersteller bereits im vergangenen Jahr, was mit künstlicher Intelligenz alles möglich sein kann: Zum Beispiel die KI, die lernte, Auto zu fahren oder die Klänge von Buckelwalen in ein Liebeslied zu übersetzen oder die App StorySign, das das Leben gehörloser Kinder verbesserte.

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