Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lead Wolf Youtube Orange1600X900
Youtube Video How to

How to: YouTube

Theoretisch war das noch nie so einfach: ein paar Mausklicks und man hat seinen eigenen „Sender“. Bis man aber mit einem YouTube-Kanal richtig Erfolg hat, kann einige Zeit vergehen – wenn man es denn je schafft. Damit der eigene Kanal nicht zum Frust-Erlebnis wird: Hier kommt das entsprechende How to.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Du musst ja nicht gleich zum YouTuber werden. Zumindest keiner von denen, die einfach nur vor der Kamera sitzen, irgendwelches Zeug quasseln und als Berufsbezeichnung „Influencer“ angeben. Trotzdem, ein eigener YouTube-Kanal hat ganz schön Potenzial. Theoretisch zumindest.

Unbestritten ist leider aber auch, dass es inzwischen gefühlte Milliarden an Kanälen gibt und die Konkurrenz dementsprechend groß ist (etliche spannende, witzige und manchmal auch nur einfach wissenswerte Zahlen zu YouTube hat Brandwatch.com).

Noch eine Quasselbude auf YouTube also? Oder ein Kanal, der nach drei gut gemeinten Videos nix mehr sendet? Bevor du in diese Falle tappst, stell dir erst mal eine grundsätzliche Frage:

Was soll der Kanal überhaupt senden?

YouTube ist das Video-Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Im Rahmen des Erlaubten gibt es dort nichts, was es nicht gibt. Das ist ein bisschen wie bei Amazon: Weil man ja weiß, dass es dort potentiell alles gibt, schaut man einfach mal bei YouTube nach, irgendwas wird man dann schon finden.

Anzeige

Das ist für die Planung eines eigenen Kanals schon mal eine gute Grundvoraussetzung. Stellt sich allerdings die Frage: was genau habe ich denn an Wissens- und Sehenswertem, dass jemand bei mir buchstäblich einschalten sollte?

Keine Sorge, kein Thema ist zu abseitig oder speziell. Im Gegenteil. Mit dem gefühlt dreihundertausendsten Video dazu, wie du ein Hundebaby großziehst, gehst du sicher unter. Es sei denn, du hast irgendwas, was dich von mindestens 299.500 anderen Videos zum Thema grundlegend unterscheidet. Ansonsten greift das Longtail-Phänomen. Und mit 27 Views wirst du niemanden glücklich machen, am wenigsten dich selbst.

Aber das ändert nichts daran, dass du mit einem Video auf einem eigenen YouTube-Kanal sehr ordentliche Chancen hast, wahrgenommen zu werden.

Auch interessant: How to: Scrollytelling

Call To Action 1200X1200 Lead September
Fokussier dich!

Die neue LEAD-Ausgabe entführt dich in die Welt der Fotografie. Welche Rolle sie und ihre digitale Weiterverwertung heute spielen und was es für Möglichkeiten gibt, erfährst du in 3 spannenden Geschichten im Heft. Aber auch Themen wie E-Sports, künstliche Intelligenz und Marketingtechnologien sind Teil der aktuellen Ausgabe. LEAD 03/18 erhältst du am Kiosk, als E-Paper oder im Abo.


Hacks, Nutzwert, Unterhaltung: Alles ist möglich

Am besten stellt man sich YouTube als einen gigantischen Sender vor, auf dem es ungefähr alles gibt. Deswegen lässt sich die Frage, was man am besten dort sendet, nur ebenso banal wie treffend beantworten: das, was du am besten kannst und am liebsten tust. Wenn du tatsächlich ein charmanter, unterhaltsamer Plauderer bist, bitte, tu dir keinen Zwang an.

Wenn du weißt, wie man mit Vanillepulver und einer Zahnbürste Sneaker wieder sauber bekommt, mach Hacks. Alles ist erlaubt, nur eines nicht: die Zuschauer langweilen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du als Einzelkämpfer unterwegs bist oder für ein Unternehmen zum YouTuber werden sollst: Wichtig sind gute Inhalte. Bevor du dich also für deinen Kanal entscheidest, sei vor allem ehrlich zu dir selber: Bist du wirklich so interessant, witzig, nützlich wie du glaubst?

Zumal so ein Kanal eine Frage der Ausdauer ist. Ein paar Videos posten und dann nur noch sehr unregelmäßig von sich hören lassen, ist das sichere Todesurteil für jeden Kanal.

Und noch eine Frage, die man sich stellen sollte: Kannst du überhaupt Bewegtbild? Videos – auch bei YouTube – sind nun mal etwas mehr als Kamera einschalten und dann vor sich losplaudern. Für manche Themen gibt es schlichtweg keine guten Bilder.

Mach dich auffindbar!

Der Fluch und das Großartige zugleich an der schieren Größe von YouTube ist ja: Man kann gigantische Reichweiten erzielen und man kann komplett untergehen. Natürlich liegt vieles an dem Inhalt, den du postest. Aber mit ein paar kleinen Formalia kannst du den Erfolg deines Videos zumindest etwas unterstützen.

Es gibt, was ja beinahe wieder logisch ist, auch für Videos so etwas wie eine Suchmaschinen-Optimierung. Wie beim SEO für Texte bedeutet das: Je besser du dein Video für die Suchmaschine optimierst, desto eher wird es gefunden.

Wie beim Texten also auch, brauchst du ein Keyword. Je präziser es ist, umso besser. Mit dem Keyword „Fußball“ beispielsweise wirst du nicht weit kommen, dann kann man es auch gleich bleiben lassen. Dein Keyword findet sich am besten in der Überschrift, in den Tags und in der Beschreibung.

Ganz prima wäre es, wenn auch noch der Dateiname entsprechend angepasst ist. Wenn also dein Video über Katzenklos gehen soll, dann taucht der Begriff „Katzenklo“ überall auf und die Datei heißt idealerweise auch noch „Katzenklo.mpg“.

Nebenbei bemerkt: Das ist zwar kein klassisches SEO, aber man glaubt kaum, wie man mit guten Teaser-Texten auch bei Videos neugierig machen kann. Die Mühe von fünf Minuten, sich einen guten Teaser auszudenken, lohnt sich allemal.

Teaserbild Neu
Minimal-Onliner oder Technik-Enthusiast?

Tinder ersetzt die Bar, Alexa die Sekretärin. Die digitale Welt ist mit der realen Welt längst eins geworden. Nur will die Realität nicht jeder wahrhaben. Wie souverän bewegst du dich im vernetzten Leben?

Mach YouTube auch außerhalb von YouTube!

Vorwarnung, die kommenden Zeilen könnten auf den ersten Blick etwas widersinnig wirken. Wenn man einen YouTube-Kanal hat, soll man dann ernsthaft auch noch außerhalb von YouTube posten, was man ohnehin schon bei YouTube gepostet hat?

Ja, natürlich! So ist das nun mal mit dem vielkanaligen Netz. Wenn du nicht gerade eine sechsstellige Abonnenten-Zahl hast, werden die User nicht eben den ganzen Tag sehnsüchtig auf deine neuen Videos warten. Und außerdem sollen ja mit der Zeit auch noch ein paar neue Follower dazukommen.

Also, poste Gutes und sprich darüber! Mit Embedding-Codes und Links ist es prinzipiell total simpel, seine Videos an den Mann zu bringen. Aber Vorsicht: Facebook beispielsweise steht nicht so sehr auf von außen verlinkten Video-Content (logisch, die wollen das Zeug ja selber haben).

Wenn du sehr viel Zeit, Lust und Liebe hast, mach einen kurzen Trailer, den du anderswo hochlädst und verweise darauf, dass die ganze Geschichte auf deinem YouTube-Kanal zu sehen ist.

Eine Frage der Technik

Wie immer steht bei einem solchen Thema auch die Frage nach der Technik im Raum. Kameras, Stative, Licht – und bräuchte man für YouTube nicht sogar ein eigenes kleines Studio? Letzteres lässt sich mit bestem Gewissen verneinen. Und die erste Frage? Das übliche „kommt drauf an“. Theoretisch kannst du mit einem guten Smartphone, einem kleinen Stativ und einem Mikrofon schon was anfangen.

Für alles, was potentiell darüber hinausgeht: In meinem Beitrag "How to: Video" habe ich beschrieben, was du an Technik brauchst und was nicht. Das lässt sich 1:1 auch auf die Frage nach dem YouTube-Kanal anwenden.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote