Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lead Wolf Storytelling Hg Blaugruen Rgb 1600X900
How to Webperformance Digitalisierung

How to: Webseiten

Von kaum etwas wird inzwischen so wenig gesprochen wie von der klassischen Webseite. Kein Wunder, die ist ja schließlich tot. Sagen zumindest viele, die meinen, dass sie es wissen. Trotzdem gibt es sie weiter und daran wird sich bis auf absehbare Zeit auch nichts ändern. Vernachlässigen sollte man sie also nicht, zumal es ein paar Trends gibt, die die Webseite wieder aufwerten.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Heute also im How-to: wie man eine Webseite neu aufsetzt oder die alte so renoviert, dass sie nach 2018 aussieht.

Die sieben wichtigsten Trends im Überblick (Auswahl natürlich streng subjektiv):

1. Https: Sicherheitshalber solltest du…

Streng genommen ist https kein wirklich neues Thema. Inzwischen aber ein leidlich großes. Es gibt eine ganze Reihe von sehr guten Gründen, vor allem eine ältere Webseite auf https umzustellen. Eine neue Seite legt man heute gar nicht mehr anders an (falls doch, machst du gerade etwas Essentielles falsch).

Google Chrome gibt seit Neuestem einen „Nicht sicher“-Warnhinweis, wenn eine Seite kein https verwendet. Und wenn du auf der Seite ein unverschlüsseltes Kontaktformular hast, läufst du auch noch Gefahr, dir eine tendenziell unangenehme Abmahnung einzufangen.

Nicht vergessen: In Zeiten der DSGVO ist seit Mai ein SSL-Zertifikat für jede Seite Pflicht!

Anzeige

2. Mehr Interaktionen und Animationen

Weg mit der Statik: Interaktive und animierte Webseiten werden immer populärer. Das ist wie immer Chance und Risiko zugleich. Wenn Designer Animationen richtig verwenden, können sie die Besucher dazu anleiten, bestimmte Dinge zu bestimmten Zeiten zu beachten und so die Benutzer zu den entsprechenden Inhalten zu führen.

Das ist die gute Variante. Die schlechte Variante ist: Der User ist genervt, weil irgendwo etwas sinnlos blinkt.

3. Fließende Navigation

Bisher ist das häufig so: Die meisten Websites haben eine Navigation, die irgendwo oben auf der Seite fixiert ist. Neuer Trend und auch ziemlich hübsch: Websites mit „schwebenden“ oder „fließenden“ Navigationsmenüs. Das Menü ist leicht vom oberen Teil des Fensters gelöst und schwebt einige Zentimeter tiefer.

Die Idee dahinter: dem Benutzer das Gefühl zu geben, dass die Navigation ein universelles Thema ist, das ihn während des gesamten Aufenthalts begleitet. Die Navigation, dein Freund und Helfer sozusagen.

4. Multimedia-Langform

War eigentlich schon mal vor ein paar Jahren ein Trend, dem viele hinterhergelaufen sind. Das lag vermutlich am legendären „Snowfall“ der „New York Times“. Dass der Boom dann wieder abflaute, lag auch am „Snowfall“. Weil viele schnell feststellen durften, dass multimediale Langformate zwar großartig aussehen, gleichzeitig aber auch enorm viel Arbeit machen, die sich zumindest im Tagesgeschäft kaum lohnt.

Inzwischen kommt quasi die zweite Welle bei diesem Thema. Weil man ja ehrlicherweise sagen muss: Lange Stücke sind immer anstrengend und erfordern Zeit und Aufwand. Selbst dann, wenn es sich „nur“ um ein langes Stück mit ein paar Fotos handelt.

Dem Usergeschmack mehr entgegen und inhaltlich wie optisch attraktiver: Longform, Scrollytelling oder wie auch immer man das nennen will. Und schließlich: Es ist das Internet und es ist 2018!

5. Kein Foto? Zeichne dir eines!

Ausnahmsweise muss ich an dieser Stelle mal was aus der Sparte Print erzählen. Dort hat man schon länger festgestellt, dass die Bebilderung mit diesen unsäglichen „Symbolfotos“ Unfug ist. Sieht nach nix aus und ist zudem auch noch mit der Gefahr verbunden, dass es unfreiwillig komisch werden kann.

Auf der anderen Seite: Kein Bild? Sieht auch nicht gut aus. Bei vielen Magazinen in der analogen Welt gilt deshalb schon länger der Grundsatz: Du hast kein Bild? Mal dir eines! Neuerdings auch im Netz. Mehr und mehr entdeckt man eine neue Art von Bild in Webseiten: Illustrationen.

Keine Sorge: Ich rede hier nicht von irgendwelchen Zeichnungen, die irgendwie als Platzhalter aktiv sind. Sehr hübsches Beispiel für Illustrationen und auch das vorhergehende Thema Animationen, das ihr alle kennt: Dropbox.

6. Push it!

Pushen? Ja, zugegeben, das hört sich jetzt nicht gerade nach neu an. Die Technologie stammt ja quasi aus den Brontosaurus-Zeiten des Internet. Trotzdem, auch sie erlebt ein Comeback: Push-Benachrichtigungen werden definitiv immer prominenter, und es gibt viele Websites, die sie jetzt (wieder) in ihre Designs integrieren. Sie sind - immer noch – ein richtig gutes passives Engagement-Tool.

Kann man übrigens auch vergleichsweise simpel für Seiten verwenden, die mit Wordpress gebaut sind. Weil es ja, der halbwegs erfahrene Wordpress-User weiß das, kaum etwas gibt, was es bei den WP-Plugins nicht gibt.

Und nachdem Push-Benachrichtigungen ja immer nur eine Option sind, die keiner nutzen muss: Was hindert dich daran, sofort so etwas einzubauen?

7. One Pager

Eine Webseite ist eine Hauptseite mit mehr oder weniger vielen Unterseiten. Oder? Der traditionelle Ansatz beim Aufbau einer Website ist schließlich immer noch, jedes Thema auf eine eigene Seite zu stellen. Dies ist für die meisten Webseiten ja auch sinnvoll.

Angesichts der Entwicklung der Art und Weise, wie die Menschen das Web lesen, ist es jedoch dringend geboten, die Inhalte auf ein Minimum zu reduzieren, um die Konversionsraten zu verbessern. Oder glaubst du wirklich, dass sich heute jemand noch gerne die Mühe macht, sich durch drei oder vier Navigationsebenen zu wühlen, um dann vielleicht mal auf eine interessante Geschichte zu stoßen?

Das ist ein bisschen wie bei der Google-Suche: Mag sein, dass man auch auf Seite 7 der Suchergebnisse was Gutes entdeckt. Nur, dass dort keiner mehr hinfindet.

Mögliche Lösung und erkennbarer Trend: Webdesign-Ansätze, die ein einfaches Scrollen begünstigen und gleichzeitig sicherstellen, dass Navigations-Hyperlinks keine Usability-Probleme aufwerfen.

Das bedeutet, dass einzelne Seiten ausgeblendet sind und prägnante, scrollbare Abschnitte - d.h. einseitige Webdesigns - vorhanden sind. Also quasi wie die gute, alte Landingpage. Nur schneller, weniger klickbar – und dennoch mit allem drin, was der User haben muss. Klingt zwar simpel, ist aber gar nicht so einfach, wie man auf den ersten Blick meinen mag.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote