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How to Video Tool

How to: Videobearbeitung mit WeVideo

Ein Video sowohl mobil als auch auf dem Rechner bearbeiten, ohne lange Dateien hin und her zu schieben? Und ohne eine lokale Installation auf dem Rechner? Ein Unternehmen aus dem Silicon Valley hat eine solche Lösung entwickelt. Wir zeigen dir, wie das geht.

Ein Vorteil der Videobearbeitung mit WeVideo: Man kann zu jeder Zeit und auf jedem Gerät über seinen Account an Projekten arbeiten (Bild: Unsplash)
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Im Zeitalter der Clouds ist das naheliegend: Man erstellt und produziert Inhalte auf mehreren Geräten. Alles andere ist schlichtweg nicht mehr zeitgemäß. Wer will schon ein File, das er beispielsweise auf dem Handy aufgenommen hat, erst mühevoll mit einem Stick auf den Rechner importieren, um dort weiterarbeiten zu können?

Kein Wunder also, dass es im Bereich Video mehr und mehr Anwendungen gibt, die sozusagen hybrid sind. Genauer gesagt: Die aufgenommenen Bilder und die etwaigen Schritte in ihrer Bearbeitung synchronisieren sich fortlaufend. Wenn man also beispielsweise mit dem Schnitt eines Videos auf dem Handy anfängt, kann man das dort speichern, um genau an dieser Stelle mit einem anderen Device weiterzumachen.

WeVideo setzt mittlerweile konsequent auf diese Idee. In den Anfangstagen gab es zwar ebenfalls schon beides (also Apps für Mobile und eine browserbasierte Variante), sie waren allerdings nicht synchron. Die Vorteile dessen liegen auf der Hand: Man kann zu jeder Zeit und auf jedem Gerät über seinen Account an Projekten arbeiten.

Wevideo
(Bild: WeVideo)

Apps und browserbasierte Variante sind intuitiv bedienbar

Sowohl die Apps als auch die Browserlösung setzen eindeutig auf ein Massenpublikum. Oder präziser: Auf fortgeschrittene Laien in Sachen Videobearbeitung. Wenn du also noch nie etwas mit Videos gemacht hast, musst du dich natürlich auch in WeVideo erst einmal einarbeiten. Alle anderen werden schnell damit klarkommen. Sowohl die Apps als auch die browserbasierte Variante sind intuitiv bedienbar. In allen Varianten hat WeVideo zudem einen Funktionsumfang, der zwar alles enthält, was man für ein ordentliches Viddeo haben muss. Die Anwendungen verzichten aber auf alle Schnörkel und alle Funktionen, die man nur als Profi-Filmer braucht. Der Spagat ist WeVideo ziemlich gut gelungen.

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Die Browser-Lösung hat übrigens ihre Vorteile, allerdings auch Schattenseiten. Zwar kann man dadurch auf eine lokale Installation verzichten. Allerdings funktioniert das insbesondere bei größeren Projekten nur dann gut, wenn man ein stabil schnelles Netz hat. Der Upload mehrerer Gigabyte Dateien kann sich sonst schon mal etwas hinziehen. Und schneiden im Browser macht selbst bei einem mittelschnellen Netz nur wenig Spaß. (Kleiner Hinweis noch für Mac-User: Safari wird nicht unterstützt!).

Was kostet das?

Es gibt zwar eine kostenlose Trial-Version. Aber die ist tatsächlich nur dann zu gebrauchen, wenn man sich einen ersten Überblick über die Software machen will. Ansonsten sind alle Funktionen so restriktiv eingeschränkt, dass man potenzielle Sparfüchse enttäuschen muss: Richtig produzieren und veröffentlichen kann man damit nichts.

Zudem gibt es einen erheblichen Unterschied, ob man sich für eine monatliche oder jährliche Zahlungsweise entscheidet. Monatlich kostet WeVideo in der Einsteigervariante 10 Dollar, in der jährlichen Variante nur 5 Dollar. Dafür bietet WeVideo insgesamt vier verschiedene Pakete an; das teuerste davon kostet 30 Dollar bei jährlicher Zahlung (dementsprechend 60 Dollar bei monatlicher Buchung).

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Das Silicon-Valley-Unternehmen WeVideo und Adobes Anwendung "Rush" (How to: hier) verfolgen erkennbar die gleiche Idee und sind sich in ihren Funktionalitäten ähnlich. Der größte Unterschied: "Rush" ist kostenlos und vermutlich aus strategischer Sicht dazu gedacht, Video-Produzenten irgendwann mal die kostenpflichtige Creative Cloud heranzuführen. Daneben hat "Rush" keine browserbasierte Lösung im Angebot, sondern muss, wenn man am Rechner damit arbeiten will, lokal installiert werden.

Als Einstieg in die rein cloudbasierte Videobearbeitung ist also "Rush" möglicherweise die bessere Variante, für alle anderen Anwender ist WeVideo zumindest ein ebenbürtiger Konkurrent.

Mehr zum Thema: How to: Kinemaster

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