Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lead Wolf Soundtrap Hg Magentalila Rgb 1600X900
Podcast How to Tools

How to: Soundtrap

Podcasts boomen. Sie lassen sich jedoch nicht so einfach herstellen, wie man sich das als Laie vielleicht vorstellt. Mit einer neuen Software wird das nun wesentlich leichter. Deswegen im aktuellen How to: "Soundtrap for Storytellers“.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Bei Soundtrap for Storytellers handelt es sich um ein vollständiges, webbasiertes Podcast-Produktionstool, mit dem Benutzer ihre Audiodateien aufnehmen, bearbeiten und mastern können.

Vor allem beim Schneiden hat sich Soundtrap eine echte Besonderheit einfallen lassen: Podcaster können einfach Wörter aus einer automatisierten Transkription ihres Gesprächs ausschneiden. Die Änderungen werden automatisch im Audio wiedergegeben.

Wie funktioniert das?

Soundtrap ist eine All-in-one-Lösung: Studio, Schnittprogramm und Mastering- bzw. Publishing-Tool in einem. Man kann (Video)-Interviews in der Web-App hosten, sie aufnehmen, kostenlose Loops und Soundeffekte von Soundtrap hinzufügen und schließlich die Show durch die "Mastering Chain" von Soundtrap leiten. Dabei handelt es sich um eine Art vollautomatisierte Postproduktion.

Oder noch einfacher gesagt: Die Software sorgt dafür, dass sich am Ende alles so gut wie möglich anhört. Natürlich bietet Soundtrap am Ende des gesamten Prozesses den Benutzern eine einfache Veröffentlichung direkt bei Spotify, indem es ein Kästchen markiert. Soundtrap gehört nämlich zu Spotify.

Anzeige

Auch interessant: How to: Audios visualisieren

Benutzer können zudem auch ihr Transkript bei Spotify einreichen. Ein schlauer Schachzug angesichts dessen, dass Google in der Suche künftig auch Podcasts berücksichtigen will. Davon abgesehen: ein gutes Transkript lässt sich auch an vielen anderen Stellen verwerten. Wobei natürlich am Ende wieder die Frage bleibt: Wie gut ist die Transkript-Funktion tatsächlich?

Weiterer Clou: Soundtrap ist auf kollaboratives Arbeiten ausgelegt. Mehrere Podcaster können dabei gemeinsam an einer Show arbeiten. Funktioniert so simpel und zuverlässig wie beispielsweise Google Docs.

Ctab Karriereportale Contentbild
Zeige dein Fachwissen!

Sehen und gesehen werden! Karrierenetzwerke helfen, auf dem digitalen Arbeitsmarkt präsent zu bleiben. Das LEAD Bookazine 1/2019 erklärt, welche Portale wichtig sind und wieso mit mehr Sein als Schein die Karriere besser läuft.

Wie gut funktioniert das?

Über die Funktionsweise des Transkripts lässt sich noch nichts Endgültiges sagen. Zumindest in Deutschland nicht, weil es eine deutsche Transkript-Version noch nicht gibt (oder ich habe sie nach langem Suchen nicht entdeckt). Das allerdings wäre ja der eigentliche Clou bei Soundtrap for Storytellers. Solange die nicht geht, muss man die konventionelle Schnittfunktion verwenden. Das ist völlig in Ordnung, dennoch verliert Soundtrap damit sein Alleinstellungsmerkmal.

Ausprobiert habe ich die Schnittfunktion deshalb mit dem Transkript einer deutschen Datei ins Englische. Technisch geht das da schon einwandfrei: Man markiert ein Wort oder auch einen ganzen Absatz im Transkript, löscht ihn raus – und tatsächlich, auch in der Tonspur ist die Passage dann verschwunden.

Das ist vor allem für semiprofesionelle Podcaster eine interessante Option. Profis dagegen hören natürlich nicht nur auf die Worte, sondern auch den Klang, Hintergrundgeräusche oder "Ähhms". Das kann ein Transkript naturgemäß nicht darstellen.

Was kostet das?

Das Programm kostet 14,99 Dollar pro Monat (im Bundle oder mit der Musikbearbeitungssoftware des Unternehmens für 17,99 Dollar pro Monat). Dabei sind zehn Stunden Transkription enthalten; zusätzliche Stunden müssen gekauft werden.

Allerdings bitte dran denken: Beim Transkript wird jede einzelne Tonspur berechnet. Wer beispielsweise drei Tonspuren mit je einer Stunde und für einen Podcast transkribieren lässt, dem werden drei Stunden abgebucht. Wer wirklich viele Podcasts produziert, bei dem könnten zehn Stunden also schnell verbraucht sein.

Jakubetz empfiehlt

Profi-Podcaster gehören nicht unbedingt zur Zielgruppe der Software; sie richtet sich eindeutig an den Massenmarkt. Dafür hat Soundtrap ein richtig gutes Produkt gemacht: Die Software ist intuitiv zu bedienen und man kann damit Podcasts produzieren, ohne sich auf allzu viele technische Finessen von Audios einlassen zu müssen.

Das lässt sich Soundtrap allerdings auch gut bezahlen - knapp 15 Dollar monatlich sind ein stolzer Preis. Zumal das eigentliche Killer-Feature, die Transkription, in Deutschland noch nicht geht.

Wenn das alles aber mal funktioniert, ist Soundtrap eine sehr überlegenswerte Alternative. Marktführer Zencastr (Review: nächste Woche) darf sich dann warm anziehen.

Audio-Profis hingegen werden höchstwahrscheinlich bei ihrem bisherigen Equipment bleiben.

Auch interessant: How to: Audios richtig nutzen

Newsletter & Messenger

Mit dem LEAD Newsletter und dem LEAD Tech Newsletter immer top informiert zu allen Themen des digitalen Lebens. Egal ob beruflich oder privat. In deiner Inbox oder per Messenger.

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote