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How to SEO Smarthome

How to: SEO für Sprachsteuerung

Sprachsteuerung, so viel steht fest, verändert schon jetzt massiv unser Nutzerverhalten im Netz. Das betrifft vor allem die Art und Weise, wie wir suchen und gefunden werden. Deshalb heute im How to: SEO für sprachgesteuerte Suchen.

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Ganz egal, wie groß das Thema Sprachsteuerung noch wird, sicher ist: Das klassische SEO stößt allmählich an seine Grenzen.

Die gute Nachricht vorweg: Wer schon jetzt die Auffindbarkeit seiner Seite ständig im Auge hat, ist für die Audio-Search-Zukunft tendenziell gut aufgestellt. Denn die Grundsätze guter Suchmaschinenoptimierung verändern sich auch bei der Suche via Sprache nicht stark. Ein paar Faktoren sollte man aber überprüfen - auch wenn man sich beim Thema SEO gute Zeugnisnoten geben darf.

Schnelligkeit und Sicherheit der Seite

Schnelligkeit ist Grundlage für fast alles. Vor allem bei SEO spielen die Ladezeiten eine besondere Rolle. Schon bei der normalen Suche landen langsame Seiten auf den hinteren Plätzen des Rankings. Keineswegs auszuschließen ist, dass sich diese Tendenz bei Suchen via Sprache nochmal verstärken wird.

Gerne vergessen wird das unterschätzte Thema Sicherheit. Seit https-Verschlüsselungen zum Standard geworden sind, reagieren Suchmaschinen insbesondere auf ein fehlendes https-Zertifikat allergisch. Google gibt auf seinem Chrome-Browser sogar eine explizite Warnung vor einer „nicht sicheren“ Seite aus.

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Sieht man davon ab, dass es für das Image der eigenen Seite schlecht ist, wenn sie als „unsicher“ bezeichnet wird: Es ist kaum anzunehmen, dass Google eine solche unsichere Seite bei den Suchergebnissen bevorzugt behandeln wird.

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Daten strukturieren

Bei vielen Suchanfragen greift sich Google ein Snippet heraus, das als Direktantwort vor den Suchergebnissen steht – also auf „Position 0“. Die Nutzung strukturierter Daten wiederum unterstützt die Entstehung von "Featured Snippets".

Grund genug also, seine Daten ordentlich zu strukturieren. Die Inhalte dieser "Position Null" werden bei der Anfrage via Voice Search als Ergebnis genutzt und wiedergegeben. Du kannst somit selbst beeinflussen, ob deine Inhalte in der Sprachsuche stattfinden.

Auch wenn es derzeit mit dem "Featured Snippet" nur ein Suchergebnis gibt, das für Voice Search-Ergebnisse genutzt wird: Du solltest davon ausgehen, dass sich das mittelfristig ändern wird.

Ziemlich hilfreich bei dem Thema: Schema.org, eine Community, die sich unter anderem mit dem Thema „strukturierte Daten“ beschäftigt.

Seite mit Audio-Maßstäben betrachten

Zur folgenden Sache eine kurze persönliche Geschichte: Ich bin ein gelernter Printjournalist. Irgendwann in meinem langen Leben habe ich dann auch Radio gemacht. In den ersten Wochen wunderte ich mich darüber, warum sich meine Texte, die ich immer ganz wunderbar fand, im Radio nicht so wunderbar anhörten. Nicht mal dann, wenn ich sie selber sprach. Bis ich auf eine simple Erkenntnis kam: Sie waren für die Zeitung geschrieben. Nicht fürs Radio. Wenn du dich jetzt fragst, was da großartig anders sein soll: Nimm einen Text, lies ihn dir selbst vor und mach das möglichst so, dass du während eines Satzes keine Luft holst.

Es spielt also schon eine erhebliche Rolle, was der User zu hören bekommt. Nicht nur, dass natürlich die Information richtig und relevant sein muss. Der User muss sie auch noch schnell verstehen können.

Das kann man mit sogenannten Mark-ups beeinflussen – „Speakables“, mit denen man grob gesagt den Bereich einer Seite definieren kann, den Google als Ausschnitt für eine Sprachantwort vorlesen soll. Die Verwendung solcher Mark-ups hat mehrere Vorteile:

  • Vermutlich stellt ein User nur eine kurze und sehr bestimmte Frage. Auf die will er eine so präzise Antwort wie möglich. Es ist eher unwahrscheinlich, dass der User den kompletten Text eines Beitrags vorgelesen bekommen will.
  • Suchmaschinen sind nach wie vor faul und nicht sonderlich schlau. Kontexte sind immer noch nicht ihre Sache. Wenn man ihr in Form eines Mark-ups das „Denken“ ein wenig erleichtert, wird sie sich vermutlich in Form eines besseren Rankings erkenntlich zeigen.
  • Du kannst selbst festlegen, was „gelesen“ werden soll. Damit bekommst du unmittelbaren Zugriff auf die Information, die Suchmaschinen ausgeben.

Wobei wir mit letzterem zu einem komplexen Punkt kommen. Denn das bedeutet, dass Texte so geschrieben sein sollten, dass man sie auch gut hören kann.

Keywords neu denken

Mal angenommen, du suchst Informationen über SEO, die bei LEAD erschienen sind. Vermutlich gibst du „SEO“ und „LEAD“ und noch was anderes in das Suchfeld ein.

Genau das wirst du aber höchstwahrscheinlich nicht tun, wenn du dieselbe Thematik via Sprachsteuerung suchen willst. Viel eher dürftest du einen ganzen Satz oder wenigstens ein paar längere Worte aneinanderreihen. Oder gleich eine Frage stellen: „Was schreibt LEAD über SEO?“.

Das bedeutet in der Konsequenz nicht nur, dass du semantisch natürliche und durchgängige Textpassagen formulieren solltest. Sondern auch, dass du für Sprachsteuerung in neuen Keywords denken musst. Niemand wird seiner Alexa oder Siri nur Wortfetzen hinwerfen, dafür ist sie ja auch gar nicht gemacht. Das bedeutet auch: Suche wird künftig im wahrsten Sinne des Wortes die Beantwortung von Fragen sein – und nicht das Aufspüren einzelner Begriffe in Texten.

Das ist ja alles noch weit weg, denkst du jetzt? Irrtum! Alleine bei Amazon war der „Echo Dot“ letztes Jahr das erfolgreichste Produkt des Weihnachtsgeschäfts. Kaum anzunehmen, dass sich dieser Trend auf absehbare Zeit ändern wird. Willkommen im Zeitalter der gesprochenen Suche.

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