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How to Video Fotografie

How to: Scene VR

Das Tool Scene VR ist einfach zu bedienen - und ermöglicht dir, eine komplette Geschichte in 360 Grad und Pano-Bildern zu erzählen. Eine kleine Anleitung.

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Slideshows mit Virtual Reality und 360 Grad-Bildern sehen aufwändig aus, sind aber in der Praxis gar nicht so schwer zu erstellen, wie man glauben könnte. Neben der passenden Hardware, die teils sogar schon aus Smartphones besteht, gibt es auch Tools, mit denen man multimedial, interaktiv und kostenlos zumindest solide Arbeit abliefern kann. Diese Tools können zwar professionelles Coden nie ersetzen, sind aber für die ersten Schritte besser, als wenn man gleich einen ganzen Coding-Kurs absolvieren würde.

Eines dieser Tools ist Scene VR, entwickelt vom Northwestern University Knight Lab. Damit lassen sich 360 Grad-Bilder, Videos und auch Pano-Fotos vom Smartphone vergleichsweise einfach zu einer Slideshow montieren.

Auch interessant: How to: Interaktive Videos

Das brauchst du

Besonders gut: Man benötigt – außer gutem VR-Material – so gut wie nichts. Einzige zwingende Voraussetzung ist ein Google-Account, mit dem die Anmeldung zu allen Projekten des Knight Lab erfolgt. Das muss man nicht mögen, geht aber nicht anders.

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Der Rest ist beinahe selbsterklärend: Bilder und Videos hochladen und in die entsprechende Reihenfolge bringen, Texte schreiben – und das war es auch schon.

Was die Hardware angeht: 360-Grad-Kameras werden immer besser. Trotzdem: Rund 500 Euro solltest du schon ausgeben, wenn du ein vernünftiges Gerät bekommen willst. Im vergangenen Jahr ist eine ganze Reihe neuer Modelle auf den Markt gekommen, sogar Aldi hat eine im Sortiment. Das macht eine pauschale Kaufempfehlung schwer bis nahezu unmöglich. Persönlich schwöre ich mittlerweile auf die GoPro Fusion. Aber das ist erstens Geschmackssache und zweitens auch nur vorübergehend, weil vermutlich 2019 wieder eine ganze Reihe von Weiterentwicklungen ansteht. Idealerweise geht man deshalb am besten davon aus, dass jede Kaufentscheidung aktuell nur für eine überschaubare Zeit Bestand hat.

Pano-Bilder lassen sich inzwischen mit fast jedem anständigen Smartphone machen. Gerade für Landschaftsbilder ist diese Funktion inzwischen fast unverzichtbar.

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Wie bitte?

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Der Mix zwischen Text, Video und Bild

Aber wie sieht ein solches Narrativ in der Praxis aus, wie komponiert man Bilder und Videos mit Texten? Da wir bei diesem Thema noch am Anfang stehen, kann ich die zehn goldenen Regeln hier nicht veröffentlichen. Sicher scheint nur zu sein, dass zumindest in dieser Form der Darstellung der Text eine untergeordnete Rolle spielt. Bei gutem visuellem Material hat der Text eher die Funktion einer kurzen, erklärenden Bildunterschrift. Du solltest dich also kurz fassen.

Interaktive Geschichten bedeuten immer auch: Der User entscheidet selbst, was er sehen will. Und wie lange er es betrachten will. Als Content-Anbieter müssen wir es also wörtlich nehmen mit dem „Angebot“. Ein solches machen wir, mehr nicht. Den Rest entscheidet der Nutzer.

Die kleinen Haken

Alle Herausforderungen des Themas VR sind mit Scene VR natürlich nicht gelöst. Zwei Kleinigkeiten sind es, die neben dem Zwang zum Google-Login stören. Zum einen: Scene VR ist für Chrome und Firefox optimiert. Das entspricht zwar den Verhältnissen auf dem Markt, aber zumindest Safari hätte der Mac-Nutzer in mir noch schön gefunden. Obwohl man als Safari-Nutzer besser dran ist als mit dem IE (falls den noch jemand hat): Alles unter Version 10 geht überhaupt nicht.

Was ebenfalls noch nicht wirklich funktioniert: ein Scene-Projekt auf dem eigenen Server hosten. Angeblich wird daran aber gearbeitet.

Jakubetz empfiehlt

Das Knight Lab hat inzwischen eine ganze Reihe guter Tools für alle denkbaren Gelegenheiten erstellt. Zugegeben: alle mit „Google-Pflicht“. Trotzdem lohnt sich ein Blick darauf, weil man damit einige multimediale Standards erstellen kann, ohne viel Aufwand betreiben zu müssen. Ein paar Tools werden wir in dieser Reihe demnächst noch ausführlicher vorstellen.

Auch interessant: How to: 360 Grad

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