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How to Kolumne Storytelling

How to: Pageflow

Geschichten erzählen mit allem, was das Netz hergibt: Multimedia ist im Jahr 2019 kein außergewöhnlicher Luxus mehr, sondern eine etablierte Form des Storytellings. Was aber tun, wenn man zwar gutes Material, aber keinen Coder in der Nähe hat? Die Software "Pageflow" verspricht: Du brauchst kein Coding, nur eine gute Geschichte!

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Multimedia-Storytelling – das klingt so einfach wie komplex zugleich. Einfach, weil es naheliegend ist, in einem digitalen Zeitalter nicht ausschließlich auf Text zu setzen. Komplex, weil man dafür nicht nur eine andere Erzählstruktur braucht, sondern es auch einen erheblichen technischen Aufwand bedeutet, viele unterschiedliche Elemente auf eine Seite zu bringen. Spätestens da zucken viele zurück. Hier kommt die Software Pageflow ins Spiel.

Was kann Pageflow?

Die Idee hinter Pageflow ist simpel: erzählen, ohne zu programmieren. Das kennt man ja schon aus den Urzeiten des Web, ein CMS-Riese wie Wordpress beispielsweise ist alleine aus diesem Grund entstanden. Pageflow setzt also ebenfalls auf das Wordpress-Prinzip: Es gibt etliche Standard-Templates, mit denen man in einem Dropdown-Menü festlegen kann, wie eine Seite aussehen soll. Alles andere macht Pageflow. In einem Texteditor legt man dann noch Überschrift(en) und Text fest, das war es auch schon. Es ist also keine Übertreibung, wenn man sagt, dass du eine Pageflow-Seite in weniger als 5 Minuten anlegen kannst.

Wie geht das?

Ein paar Mausklicks, fertig ist die Seite. Ein paar Mausklicks mehr – und schon hat man eine fertige Struktur. Dadurch, dass Pageflow klare Vorgaben macht, kann man nicht sehr viel falsch machen. Natürlich, man braucht für eine Multimedia-Reportage schon vorher eine klare Idee, was und wie man es erzählen will. Aber um Programmierung und Webdesign muss man sich so gut wie keine Gedanken machen.

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Das sieht dann in der Praxis so aus (in diesem Beispiel handelt es sich um das Template für eine Video-Seite).

Pageflow

In den letzten Jahren hat Pageflow seine Möglichkeiten erheblich erweitert. Vor allem im Hinblick darauf, dass mobile Nutzung und Social Media zu Standards geworden sind. Deshalb können inzwischen auch das Erscheinungsbild individuell festgelegt und verschiedene Social-Media-Optionen ausgewählt werden.

Dazu kommt, dass du – ebenfalls im Gegensatz zu den ersten Versionen – auch externe Videos in dein Projekt einbetten kannst. Die Embed-Videos werden in einem Rahmen dargestellt und mit Hintergrundbild und Text kombiniert.

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Pageflow2

Was man mit Pageflow nicht machen kann

Der Vorteil von Pageflow ist gleichzeitig sein Nachteil – zumindest dann, wenn man es gerne etwas individueller hätte: Die Templates sind rigoros und lassen kaum Abweichungen vom Standard zu. Allerdings hat Pageflow seit seinem Launch 2014 erheblich an Gestaltungsmöglicheiten zugelegt. Mittlerweile gibt es 14 Templates zur Auswahl, darunter beispielsweise auch „Vorher-Nachher“-Vergleiche oder das Einbetten von 360 Grad-Videos. Wenn man also nicht gerade sehr ausgefallene Ideen hat, dann decken die Pageflow-Templates alles ab, was mittlerweile als Standard im Multimedia-Storytelling gilt.

Wie installiert man Pageflow?

Dafür gibt es zwei Varianten: eine Installation auf dem eigenen Server und eine auf den Pageflow-Servern gehostete Version. Mit ersterem sollte man vorsichtig sein: Die Installation ist ein durchaus komplexes Gebilde und nicht vergleichbar mit einer WordPress-Installation. Daneben gibt es die gehostete Version, die allerdings teuer werden kann, wenn man sie in einem größeren Umfang verwenden will (siehe auch die nachfolgende Preisaufstellung). Richtig gute Gründe für eine Installation auf dem eigenen Server fallen einem deshalb nicht ein.

Was kostet das?

Pageflow ist als Open Source verfügbar und als Hosted-Version im monatlichen Abo ab 8,50 Euro bis 399 Euro. Pageflow erlaubt zudem eine zeitlich unbegrenzte Trial-Version. Und aufgepasst: Für das sogenannte Encoding von Videomaterial berechnet Pageflow zusätzliche Gebühren (außer in der XL-Version). Ebenso kostet der monatlich verursachte Traffic zusätzlich. Pageflow ist allerdings bei Tarifwechseln sehr flexibel, die Tarife können monatlich gewechselt werden. Das ist vor allem am Anfang bzw. beim Start neuer Projekte hilfreich. Eine Schätzung vor allem des Traffics vorher abzugeben ist ein Lotteriespiel.

Jakubetz empfiehlt

Pageflow lebt von Multimedia. Und da wiederum vor allem von guten Fotos und Videos. Multimedia-Geschichten mit "Pageflow" machen erst Sinn, wenn man viel und gutes Bewegtbild-Material zusammen hat. Wer eine lange und textlastige Geschichte erzählen will, sollte sich eine Alternative suchen. Für richtiges Multimedia ist Pageflow aber immer noch State of the Art.

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Und übrigens: Wie man gute Geschichten erzählt, um die richtige Zielgruppe zu erreichen, lernst du bei der W&V Masterclass Content Marketing

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