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How to Mobile Webperformance

How to: Mobile Webseiten

Responsiv? Oder doch lieber mobil? Und wo ist eigentlich der Unterschied? Wie man auch im mobilen Netz ein userfreundliches und attraktives Angebot macht: heute in unserer How-to-Reihe.

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Vorsicht, es folgt die vermutlich größte Binse der bisherigen How-tos: Mobile hat die Nutzung des Webs am Desktop überholt. Falls du dich jetzt fragst, warum dieser Satz hier steht, obwohl er doch schon als Super-Binse angekündigt ist:

Das hat damit zu tun, dass diese Erkenntnis zwar überhaupt nichts Neues mehr ist, in der Praxis aber immer noch eine ganze Reihe von Seiten so aussehen, als sei bei den dortigen Betreibern noch nicht sehr viel von solchen bahnbrechenden Erkenntnissen angekommen.

Willkommen im Jahr 2018: Fast jeder, liest, postet, kauft und bestellt auf seinem Smartphone. In der Vergangenheit (und manchmal auch noch in der Gegenwart) war und ist das ein eher klobiger Prozess.

Die Frage, die sich nahezu allen Anbietern stellt: Wie bekommen wir ein vernünftiges Design, gute Geschichten und ein anständiges Menü auf einen kleinen Bildschirm? Weil, klar: Eine Webseite einfach 1:1 auf einen kleinen Screen zu kopieren war noch nie eine gute Idee – und wird auch nie eine werden.

Davon abgesehen: Eine gute mobile Webseite ist nicht nur deshalb gut, weil sie ein dem Screen angepasstes Design hat. Sondern auch, weil sie sowohl technisch als auch inhaltlich der Idee entspricht, dass man verschiedenen Content in verschiedenen Kontexten und Endgeräten jeweils angepasst präsentieren muss.

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Und woher soll man jetzt wissen, ob die eigene Webseite den mobilen Anforderungen des Jahres 2018 überhaupt entspricht?

Die Checkliste: Ist meine Webseite mobil gut nutzbar?

Ein paar Tipps, wie du feststellst, was an deiner mobilen Seite gut ist – und was eher nicht:

Wenn alles passt, prima, dann überspring einfach den nächsten Absatz. Falls du doch Bedarf siehst, stellen sich vor allem zwei Fragen:

Wie viel Aufwand brauche ich und was kostet das?

Hängt wie immer davon ab, was man braucht und was man haben will. Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, bei denen Du gar nichts mehr machen musst. Oder nicht mehr sehr viel.

Wenn Du beispielsweise eine Seite hast, bei der eine Vorlage für responsives Webdesign vorhanden ist, musst Du sie einfach nur wählen. Den Rest erledigt (hoffentlich) künftig deine Seite.

Responsiv bedeutet: Deine Seite passt sich automatisch dem Bildschirm ihres Besuchers an. Ganz egal, ob das gerade ein Desktop, ein Smartphone oder ein Tablet ist. Bei Wordpress beispielsweise ist dieses responsive Design inzwischen Standard geworden, es ist fast schwieriger, Themes zu bekommen, die nicht responsiv sind.

Bitte nicht verwechseln: Responsives Design und Mobil-Versionen von Webseiten sind zwei grundlegend unterschiedliche Dinge, auch wenn sie letztlich dem gleichen Zweck dienen sollen.

Eine mobile Seite ist quasi die „kleine“ Ausgabe der normalen Webseite, extra programmiert fürs Netz. Erkennt man unter anderem daran, dass es sich dabei um eine eigene URL handelt, die meist mit einem „m“ vor der Haupt-URL beginnt.

Eine eigene Mobilversion einer Website hat zwar den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass man Inhalte exakt an die Bedürfnisse der mobilen Nutzung anpassen kann. Aber es liegt auch auf der Hand, dass eine solche Variante erheblich mehr an Pflegeaufwand bedeutet. Lohnt sich also erst ab einer gewissen Unternehmensgröße und natürlich auch Personalstärke.

Was ist State of the Art im Jahr 2018?

1. Tap to advance: Man muss kein großer Freund von Snapchat oder Instagram sein, aber zumindest eines haben die Plattformen massiv verändert. Durch die Idee der „Stories“ hat sich auch die Idee, wie wir uns durch Geschichten im mobilen Netz navigieren, spürbar verändert.

Das ist beileibe nicht nur technisch gemeint, schließlich ist der Unterschied, ob man nun scrollt oder swipet, so gravierend dann auch wieder nicht. Aber durch das „tappen“ hat sich auch das Format des Storytellings im mobilen Netz spürbar verändert. Hochformat hat seinen Schrecken verloren, selbst große und etablierte Medien erzählen ihre Geschichten inzwischen vertikal und sehr häufig angelehnt an die Stories-Idee.

2. Visuelles Geschichtenerzählen: Man kann es nicht oft genug sagen -man kann heute kein Storytelling mehr machen, ohne das vorher auch visuell zu konzeptionieren. Erlaubt ist fast alles, auch und gerade für Smartphones. Ja, und sogar Emojis in Geschichten sind erlaubt.

3. Drop down: Die Idee des „Roll Out“ hat sich etabliert. Damit ist eines der größten früheren Probleme der mobilen Seiten gelöst: Das Menü für den kleinen Bildschirm wird dadurch minimiert und bleibt trotzdem so groß, dass es vom User mühelos verwendet werden kann.

Zusammengefasst: Wenn du über mobile Webseiten nachdenkst, mach dir klar, dass es sich dabei nicht einfach um eine kleine, reduzierte Version eines schon bestehenden Angebots handelt.

Und: Womöglich macht dein mobiles Angebot inzwischen einen weitaus größeren Teil deines Erfolgs bzw. Misserfolgs aus, als du dir vorstellen kannst.

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