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How to Instagram Social Media

How to: Mehr Engagement bei Instagram

Tipps und Ratschläge für die richtige Nutzung von Instagram gibt es unzählige. Valide Erkenntnisse über Engagement auf der Plattform dagegen liefert die neue Studie von Hubspot. Was die Ergebnisse in der Praxis bedeuten, erklärt LEAD-Autor Christian Jakubetz im aktuellen How to.

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Für die Untersuchung hat das britische Unternehmen Hubspot, das Tools für Social-Media-Marketing anbietet, rund 48 Millionen Postings und circa 300.000 Accounts analysiert.

Starten wir gleich mit dem ersten Ergebnis: Videos sind inzwischen auch bei Instagram auf dem Vormarsch. Beiträge mit Bewegtbild werden demnach doppelt so oft kommentiert.

Außerdem hat Hubspot herausgefunden, dass viel nicht immer viel hilft. Das gilt sowohl für Hashtags als auch für Tagging. Laut Studie beträgt die durchschnittliche Zahl der Hashtags in einem Beitrag etwas mehr als eins. Was den Rückschluss zulässt, dass es nicht viel bringt, wenn man seine Beiträge mit Hashtags pflastert.

Das gilt auch für die Zahl der getaggten Personen pro Beitrag. Wenn man mehr als fünf Menschen markiert, bleiben Interaktionen aus. Heißt umgekehrt: Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass man die Engagement-Rate eines Beitrags schon alleine durch das Markieren von Usern steigert.

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Wenig überraschend hingegen: Fast die Hälfte aller Insta-Accounts (46,6 Prozent) haben weniger als 1000 Follower. Kommunikation in sozialen Netzwerken bleibt also weiter eine eher kleinteilige Angelegenheit.

Auch interessant: How to: Instagram

Wie man "richtiges" Engagement bei Instagram erzeugt

Wenn du viel Zeit damit verbracht hast, eine große Followerschaft aufzubauen - und dann interagieren nur wenige von ihnen, dann ziehst du vielleicht nicht das richtige Publikum an. Es gibt zwei Gründe, warum Engagement einer der wichtigsten und aussagekräftigsten Kennzahlen für Instagram ist.

Erstens: Engagement sagt einiges darüber aus, ob du die richtige Zielgruppe erreichst und ob die Inhalte für sie relevant sind.

Zweitens: Für viele Vermarkter ist Engagement der Gradmesser für die Markenbekanntheit. Tatsächlich halten mehr als 80 Prozent der Unternehmen es für die wichtigste Kennzahl. Aus diesem Grund ist die Steigerung des Gesamtengagements für die meisten Marken zum obersten Ziel geworden. Aber was bedeutet das genau?

Wie wird Engagement gemessen?

Einfach gesagt: Engagement ist die Anzahl der Interaktionen, die ein Benutzer mit deinen Inhalten hat. Da Instagram jedoch neue Produkte wie Stories und IGTV entwickelt und auf den Markt gebracht hat, kann Engagement jetzt auch die Anzahl der Ansichten, Freigaben und direkten Nachrichten bedeuten.

Das erhöht die Möglichkeiten, macht die Sache aber auch etwas komplexer. Es gibt keinen universellen Weg, das Engagement zu messen, da verschiedene Dinge für verschiedene Marken wichtig sein können.

Dabei fällt auf: Video-Posts erhalten im Durchschnitt die höchste Anzahl von Likes. Das ist generell nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil: Nahezu alle sozialen Netzwerke machen diese Erfahrung. Im Falle von Instagram ist das deshalb bemerkenswert, weil sich Insta immer explizit als eine Foto-Plattform verstanden hat. Wie man sieht: Das Thema Video lässt sich kaum hoch genug einschätzen - sogar auf Foto-Plattformen.

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Kunden lieben es bequem

Längst reicht es nicht mehr, Kunden nur zu begeistern. Man muss sich auf die Gewohnheiten des Nutzers ausrichten, um erfolgreich zu sein. Können dabei Chatbots, Dashbots und Wearables helfen? Ja, aber nicht allein. Die User-Experience muss einfach besser werden. Wie das geht, zeigt das LEAD Bookazine 4/2018!

Auch die Zahl der Kommentare ist bei Videos höher

Wenn Videoposts im Durchschnitt mehr Gefallen finden als Bilder, sehen wir dann das gleiche Muster für Kommentare?

Die Antwort ist schnell gefunden – und eindeutig: Tatsächlich erhielten Videobeiträge im Durchschnitt eine wesentlich höhere Anzahl von Kommentaren als andere Posttypen und mehr als doppelt so viele wie statische Bildbeiträge.

Bleibt also die Frage: Welche Konsequenzen ziehst du daraus?

1. Mehr Videos: Es gibt zwar Themen, die sich nur schlecht als Video umsetzen lassen. Trotzdem braucht es für Instagram einen Paradigmenwechsel.

2. Hashtags mit Bedacht: Die Verwendung von Hashtags kann eine effektive Möglichkeit sein, Inhalte einem neuen Publikum zugänglich zu machen, das sich für eine Nische interessiert. So weit, so gut. Wenn du 15 Hashtags unter deinen Beitrag setzt, ist das nervig. Es bringt dem User nichts, es ist optisch ein Gräuel und du wirst es kaum schaffen, einen Kontext zu deinem Inhalt hinzubekommen. Im Gegenteil haben zu viele Hashtags sogar einen konterkarierenden Effekt: Je mehr Hashtags du wahllos unter einen Beitrag setzt, desto mehr geht das Engagement in den Keller. Seitdem Hashtags so beliebt sind, sind die Menschen möglicherweise desensibilisiert und haben begonnen, sie völlig zu ignorieren. Hashtags also nur dann setzen, wenn sie Bezug auf den Inhalt nehmen. Und: Nicht mehr als fünf davon pro Beitrag!

Zusammengefasst:

  • Die einflussreichsten Instagram-Benutzer erhalten eine beträchtliche Anzahl von Engagement für ihre Inhalte, nicht durch die Verwendung von Hashtags.
  • Hashtags werden das Engagement für mittelmäßige Inhalte nicht verbessern.
  • Viele Spam-Inhalte beinhalten eine hohe Anzahl von Hashtags.

Taggen mit Bedacht: Derselbe Effekt wie bei den Hashtags lässt sich auch beim Taggen beobachten. Tagge also mit System und nicht wahllos irgendwelche Leute.

Einen neuen Blick auf die Community werfen: Je mehr Follower du hast, umso besser? Eingeschränkt richtig. Die Erhöhung der Followerzahl sollte trotzdem nicht dein oberstes Ziel für Instagram sein. Es ist viel wertvoller, eine kleinere, engagiertere Community zu haben als Millionen von Anhängern, die nicht mit deinen Inhalten interagieren.

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