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(Bild: LEAD)
How to Kolumne Videos

How to: Kinemaster

Mobil und professionell Videos produzieren – das wollen immer mehr User. Das Problem: Entweder sind die entsprechenden Apps relativ komplex oder so simpel, dass man von echtem Editing kaum sprechen kann. "Kinemaster" bewegt sich exakt zwischen diesen beiden Polen.

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Kinemaster ist schon vergleichsweise lange am Start. Was zumindest dafür spricht, dass die User die App offenbar ganz gerne verwenden. Für die Popularität von "Kinemaster" gibt es eine Reihe guter Gründe. Der womöglich Wichtigste: Man kann mit der App richtig viel machen. Trotzdem ist sie vergleichsweise leicht zu bedienen und erschließt sich dem Nutzer schnell. Zumindest jeder, der schon mal etwas mit Videos gemacht hat, kommt mit der App auch ohne lange Tutorials gut klar.

Die Funktionalitäten sind die eines "richtigen" Schnittprogramms. Also nicht nur einfach Clips aneinanderreihen, trimmen und rudimentär mit Audio unterlegen. Sondern auch: schneiden, Übergänge nutzen, Farben editieren, Effekte, Filter und Audiospuren einbauen. Das Menu ist selbsterklärend. Mit ein wenig Videoerfahrung ist man in ein paar Minuten mit allem vertraut, was Kinemaster kann.

How To Kinemaster

Menüs und Bedienungen sind ja bekanntermaßen immer Geschmackssache. Von dem her ist es immer schwierig, ein wirklich objektives Urteil abzugeben. Mit der Einschränkung, dass es sich um eine subjektive Wertung handelt: Ich finde es prima, bin sofort damit klargekommen und mag vor allem die Übersichtlichkeit und die intuitive Nutzerführung. Und vor allem: Die Buttons sind groß genug, um sich nicht andauernd zu vertippen (das soll man ja gerade bei der Produktion mit Smartphones nicht unterschätzen.)

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Ebenfalls hübsch: Bei der Videoausgabe können Auflösung, Bild- und Bit-Rate individuell geregelt werden, eine Prognose der zu erwartenden Dateigröße wird dabei in Echtzeit berechnet. Das geht ansonsten im Regelfall nur bei professionellen Schnittprogrammen.

In der Pro-Version kommen noch zahlreiche Effekte, Filter und Musikfiles dazu, die man nutzen kann.

Was kostet das?

Nachdem hier gerade der Begriff „Pro-Version“ aufgetaucht ist, ahnst du es wahrscheinlich schon: Um „Kinemaster“ vollständig nutzen zu können, musst du zahlen. Und dass nicht einmalig, sondern im Rahmen eines Abos. Bei einem Jahresabo werden 29,99 Euro fällig, bei einer monatlichen Zahlungsweise sogar 4,99 Eur. Hochgerechnet aufs Jahr also fast 60 Euro. Damit ist Kinemaster, will man die App dauerhaft nutzen, vergleichsweise hochpreisig.

Auf der anderen Seite: In der Trial-Version sind alle Funktionalitäten dauerhaft enthalten. Die ausgespielten Videos sind dann allerdings mit einem Wasserzeichen versehen. Zumindest aber für ausgiebige Testzwecke lässt sich die App damit kostenlos nutzen.

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Kinemaster ist ein guter Kompromiss zwischen Apps, mit denen man lediglich ein paar Clips trimmen und zusammenfügen kann – und Apps wie Lama Fusion, bei denen man schon fortgeschrittene Video-Kenntnisse haben muss, um mit ihnen ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Kleiner Punkteabzug aufgrund des stolzen Preises, sonst aber: Daumen rauf.

Mehr zum Thema: How to: Interaktive Videos

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