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How to Video Youtube

How to: Interaktive Videos

Interaktive Videos sind die Zukunft. Denn die Interaktionsmöglichkeiten ermöglichen es, richtig spektakuläre Geschichten zu erzählen - wenn man denn weiß, wie es geht. Ein paar Tipps und Kniffe dazu im heutigen How to.

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Natürlich kann man mit Videos gute Geschichten erzählen. Im Netz allerdings gilt: Mit interaktiven Videos werden die Geschichten wahrscheinlich noch besser. Inzwischen gibt es dafür eine ganze Reihe guter Tools.

Warum interaktive Videos?

Es gibt eine Reihe guter Gründe, die für den Einsatz von Interaktion in Videos sprechen:

  • Mehr Aufmerksamkeit der Zuschauer
  • Höhere Click-Through-Raten
  • Höhere emotionale Einbindung der Zuschauer
  • Deutlich höherer Lern- und Erinnerungswert

Aber Vorsicht, ein Selbstläufer sind solche Videos nicht. Es ist wie immer: Je mehr Möglichkeiten man hat, desto größer ist auch das Risiko, eine Geschichte zu überladen. Theoretisch ist es kein Problem mehr, in ein Video jede Menge Interaktion reinzubringen. Die Grenze ist allerdings schnell überschritten. Deshalb gilt als eiserne Regel immer die Überlegung:

Was hat der User davon, wenn er jetzt klicken würde?

Oder anders gesagt: Profitiert das Video wirklich davon, wenn man irgendwo eine Interaktion einbaut?

Denkbar ist schließlich vieles. Man kann verschiedene Handlungsstränge zulassen. Auf Webseiten linken, zusätzliche Bilder einbauen.

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Klar ist auch: In dem Moment, in dem man eine oder mehrere Möglichkeiten zur Interaktion einbaut, muss man zumindest vorübergehend mindestens zweigleisig planen. Weil es dann eben mindestens zwei Möglichkeiten gibt, wie der User verfahren könnte.

Ganz simples Beispiel: Wenn du eine Zusatzinformation, beispielsweise einen weiterführenden Link eingebaut hast, kann der User entweder einfach weiterschauen – oder dem Link folgen. Was aber passiert im Video und mit dem Video, wenn sich der Nutzer für ein Anklicken des Links entscheidet? Läuft das Video weiter oder stoppt es? Und falls es stoppt, wie lange?

Man kann sich leicht ausrechnen, dass die Sache immer komplexer wird, je mehr Interaktions-Möglichkeiten man einbaut. Was wiederum bedeutet:

Kein Video ohne Storyboard!

Es ist ohnehin keine gute Idee, ein Video ohne Storyboard zu konzipieren. Bei interaktiven Videos allerdings sind Storyboards unerlässlich. Idealerweise drehst du dein Video schon so, dass du die potentiellen Interaktionen mit bedenkst. Ein nicht auf Interaktion ausgelegtes Video im Nachhinein noch interaktiv zu machen, ist mühselig.

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Interaktive Videos mit YouTube

Auch der Videoriese YouTube bietet die Möglichkeit an, aus einem oder mehreren Videos Interaktion zu machen. Das ist vor allem für alle interessant, die nicht gleich vergleichsweise viel Geld und Aufwand für eine eigene Infrastruktur ausgeben wollen.

Der Gelegenheits-Interaktive kann dabei zumindest ein paar Standards erledigen. Sachen wie beispielsweise Videos untereinander verlinken, Hotspots setzen, Sprechblasen einfügen oder einen bei Amazon erhältlichen Artikel einbauen gehen bei YouTube vergleichsweise einfach.

Nachteile: Die Möglichkeiten sind eingeschränkt und man ist mit seinem Content natürlich an YouTube gebunden.

Auch interessant: How to: YouTube

Für wen lohnt sich das?

Für Einzelkämpfer oder Journalisten kaum. Dazu ist der Aufwand zu groß und die Software, zumindest eine ordentliche, zu teuer.

Firmen und Content-Macher mit einer bestimmten Reichweite und Größe hingegen können von interaktiven Videos wirklich profitieren. Weil man jede Menge Zusatzinformationen in ein Video packen kann und nicht nur den obligatorischen Link auf die eigene Webseite. Vor allem im Marketing und im Verkauf ergeben sich Optionen, an die bisher nicht zu denken war.

Best Cases

Software

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