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(Bild: LEAD)
How to Film Kolumne

How to: Filmic Pro

Videos kann man inzwischen auch mit den Smartphones machen. In der Praxis stößt man aber oft an Grenzen. Deshalb heute im How to: FilmicPro - eine App, die auch Profi-Filmer glücklich macht.

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In der Theorie ist die Sache einfach: Ein gutes Smartphone ist heute meistens auch eine gute Videokamera. Zumindest was die Hardware angeht. Ein Laie sieht den Unterschied zwischen einem Handy-Video und einer Aufnahme mit einer professionellen Kamera kaum mehr. Was die Software angeht, sieht das meistens ganz anders aus. Die mitgelieferten Apps sind - egal bei welchem Hersteller - für professionelles Arbeiten kaum geeignet.

Stattdessen sind sie erkennbar für Laien gedacht: Record-Button drücken, den Rest macht die Maschine. So ordentlich, dass man mit dem Resultat halbwegs leben kann. Und so mäßig, dass man schnell an Grenzen stößt, wenn beispielsweise die Umgebung und die Verhältnisse vor Ort von Standards abweichen.

Das kann man mit guter Software schnell ändern. Zumindest theoretisch. Das Angebot von wirklich guten Apps ist überschaubar. Kein Wunder, dass man bei der Suche nach einem Profi-Tool seit geraumer Zeit immer wieder auf FilmicPro stößt.

Was ist der Unterschied zu einer "normalen" App?

Das ist schnell erklärt: Bei einer Standard-App macht die Technik nahezu alles, der Laie muss sich um nichts kümmern außer um sein Motiv. Bei Filmic Pro kann er alle Einstellungen manuell steuern. Klar, das muss man wollen und vor allem: können.

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Setzt man ein paar Grundkenntnisse voraus, dann erschließt sich die App ziemlich intuitiv. Dabei ist die Bedienung darauf ausgelegt, dass das Smartphone in der Horizontalen gehalten und mit jeweils einem Daumen am linken und rechten Rand gesteuert wird.

Eingestellt werden kann dabei nahezu alles, was man sich nur vorstellen kann. Die App kommt damit den Möglichkeiten einer professionellen Kamera schon sehr nahe.

Für wen eignet sich Filmic Pro?

Selten kann man eine Zielgruppe so eindeutig identifizieren: FilmicPro ist gedacht für Menschen, die beim Filmen professionelle Ansprüche haben und deshalb alles selbst in der Hand haben wollen. Umgekehrt gilt: Laien und Semiprofis machen sich mit der App unglücklich und geben zudem unnötig Geld aus. Wer viel manuell einstellen kann, kann auch richtig viel falsch machen.

Was kostet das?

Mit 16,99 Euro (iOS) bzw. 12,99 Euro (Android) gehört die App zu den etwas teureren Angeboten (In-App-Käufe sind möglich). Auf der anderen Seite: Wer professionell filmen will, hat meistens ein High-End-Smartphone. Und bei Preisen jenseits der 1.000 Euro für ein Handy fallen die paar Euro für eine App auch nicht mehr groß ins Gewicht. Es wäre jedenfalls falsch verstandene Sparsamkeit, würde man sich vom Preis abschrecken lassen.

FilmicPro mit Gimbal verwenden

Ein ziemlich schlauer Schachzug von beiden Seiten ist die Kollaboration zwischen FilmicPro und dem Gimbal-Hersteller Zhiyiun.Bei den meisten Gimbals muss man nämlich die vom jeweiligen Hersteller mitgelieferten Apps verwenden. Andere Apps beherrschen die meisten Funktionen eines Gimbals nicht, weswegen man bei ihrer Verwendung vergleichsweise oft direkt auf das Display zugreifen müsste. Das macht keinen Spaß und kann im Zweifelsfall auch wertvolle Zeit kosten, in der man, anstatt gute Aufnahmen zu machen, irgendwo am Handy herumdoktert.

FilmicPro und der Hersteller Zhiyun haben sich deshalb zusammengetan. Mit dem Ergebnis, dass man mit der Filmic-App auch alle Funktionalitäten des Gimbals steuern kann. Das macht die Arbeit angenehmer und verschafft nebenher beiden noch ein Alleinstellungsmerkmal. Strategisch ist das nachvollziehbar. Man darf schließlich davon ausgehen, dass unter den Usern von FilmicPro ein vergleichsweise hoher Anteil von Menschen ist, die auch einen Gimbal verwenden.

Daneben funktioniert Filmic auch noch mit den Gimbals von DJI Osmo und Movi. (Selbst ausprobiert habe ich das nur mit dem Zhiyun).

Ergänzung mit Filmic Remote

Seit geraumer Zeit bietet Filmic auch die App "Remote" an. Wie der Name es sagt: Dabei handelt es sich um eine Fernsteuerung, mit der über ein zweites Smartphone die Aufnahmen des eigentlichen Aufnahmegerätes gesteuert werden können. (10,99 Euro).

Zwei Einschränkungen: Die App gibt es bisher nur für iOS, demnach müssten beide verwendete Handys logischerweise auch iPhones sein. Zweitens: Im iTunes-Store hat "Remote" schlechte Bewertungen, allerdings auch nur sehr wenige. Bei mir funktioniert die App einwandfrei.

Jakubetz empfiehlt

Die zu FilmicPro gehörende Webseite ist nicht nur Produktwerbung. Stattdessen hat sie eine Reihe guter Tutorials, mit denen man vor allem die Feinheiten der App gut kennenlernen kann. Wenn man sich die Zeit nimmt, kann man später richtig gute Ergebnisse erzielen.

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