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Grafik: LEAD
How to Chatbot Software

How to: Chatbots bauen

Mal eben den eigenen Chatbot bauen? Klingt auf den ersten Blick nach einer verwegenen Idee. Wird aber mit einem simplen Tool zu einer realisierbaren Sache. Das ist vor allem für Einsteiger interessant, die sich mit den Vor- und gegebenenfalls auch Nachteilen von Chatbots beschäftigen wollen.

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Chatbots werden immer wieder gerne mal als die Zukunft von Medien und Kommunikation gehandelt. Ok, nicht als die alleinige. Aber zumindest als ein sehr wichtiger Bestandteil. Und tatsächlich, wenn man sich im Netz ein wenig umsieht, stellt man schnell fest, wie sehr solche Bots inzwischen zum Standard geworden sind.

Werden Chatbots deswegen auch zu einem eigenen Storytelling-Format? Darüber kann man prima streiten, Ergebnis naturgemäß offen. Dass sie für bestimmte Themen und Situationen eine sehr brauchbare Sache sind, ist allerdings unbestritten.

Dass Chatbots bisher noch nicht zu einem Massenphänomen geworden sind, hat auch damit zu tun: Sie sind vermeintlich schwierig zu erstellen. Dabei ist das ein Trugschluss: Mit "InterviewJS" können auch Nicht-Coder vergleichsweise aufwendige Chatbots erstellen, ohne eine einzige Zeile Code geschrieben zu haben. Und, das vor allem: Ohne einen einzigen Euro investiert zu haben.

Was brauchst du?

In erster Line: Eine Idee für einen Dialog, der für User interessant sein könnte. Du musst eine Unterhaltung also nicht nur komplett scripten. Sondern du solltest auch antizipieren, welchen Verlauf eine Unterhaltung nehmen könnte. Das klingt einfach, ist es aber gar nicht. Die wenigsten von uns sind in einem solchen Format geübt.

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Gibt es dafür eine Herangehensweise? Sicher nicht die eine, die für alle gilt. Meine persönliche ist: Ich notiere mir erst einmal die Informationen, die über den Chatbot transportiert werden sollen (nur darum geht es ja am Ende: Informationen zu vermitteln). Wenn ich diese Infos definiert habe, dann weiß ich also schon mal die „Antworten“. Fehlen mir nur noch die passenden Fragen. Das Ganze ist also ein bisschen wie bei dem Quiz „Jeopardy“: Du musst die passende Frage zur Antwort finden, nicht umgekehrt.

Damit daraus wirklich ein "Chat" wird, brauchst du also ziemlich bald immer zwei oder drei Fragen, die der User stellen kann. Das bedeutet aber auch: Schon nach relativ kurzer Zeit hast du mehrere "Handlungsstränge", die du verfolgen musst. Wie weit das führt, musst du selbst wissen, da gibt es keine Regeln. Potenziell gehen diese Chats bis nahezu unendlich. Was natürlich sinnlos wäre, der Nutzer will ja dann doch vergleichsweise schnell eine Antwort auf seine Fragen; eine Lösung für sein Problem.

Klingt kompliziert, oder? Ist es auch, zumindest ein bisschen. Und natürlich ungewohnt. Texter sind es im Regelfall gewohnt (so hat mir das mein erster Chefredakteur mal erklärt), Fragen zu beantworten. Zudem wird die Sache ja auch noch erschwert, weil du dich ein wenig in den Kopf des Users denken musst. Welche Frage also würde ER an dieser Stelle stellen?

Unbenannt

Die gute Nachricht: So komplex, wie sich das anhört – so vergleichsweise einfach ist es, einen solchen Chat technisch umzusetzen. Im ersten Schritt legst du dir ein neues Projekt an. Dort definierst du die "Chat-Teilnehmer". Das können selbstverständlich mehr als einer sein. Aber immer dran denken: Je mehr Teilnehmer und Ebenen ein solcher Chat bekommt, desto schwieriger wird er umzusetzen.

Der Rest ist nahezu selbsterklärend: Man legt buchstäblich jedem Chat-Teilnehmer die Worte in den Mund, die er sagen soll. Daneben kann man das mit allem ergänzen, was das Netz zu bieten hat: Links, Videos, Audios. Denk aber dran: Der User ist in einem "Unterhaltungsmodus", er will "chatten", auch wenn er weiß, dass am anderen Ende kein Mensch sitzt. Deine Formulierungen und auch die Länge deiner Antworten sollte sich an dieser Idee eines Chats orientieren. Einfacher Trick, um sich selbst zu überprüfen: Lies deine Antworten durch und frag dich dann, ob du in einem Chat tatsächlich so antworten würdest. Falls nein: Schreib die Antwort neu.

Gespeichert wird das Projekt in der Cloud. Auf deine Seite kannst du es mit einem Embedding-Code integrieren.

Mehr zum Thema: Was den Erfolg von Chatbots ausmacht

Was kostet das?

Nichts, InterviewJS ist ein komplett kostenloses Tool.

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Ich bin bei Thema Chatbots generell zurückhaltend. Es gab (und gibt) Menschen, die ernsthaft geglaubt haben, sie seien eine wesentliche neue Form von Journalismus und Kommunikation. Ich persönlich glaube eher weniger daran, dass man sich komplexe, harte Themen so erzählen lassen will. Aber als Service- und Hintergrund-Tool? Gute Geschichte. Mit InterviewJS kann man prima und risikofrei ausprobieren, ob die eigenen User auf Chatbots anspringen. Falls ja, kann man das immer noch perfektionieren. Für den ersten Schritt reicht das Tool aber völlig aus.

Mehr zum Thema: Digitale Mitarbeiter: Integriert Bots in eure Teams!

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