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Mit Ferrite kann man einen Podcast und lange Audio-Stücke mit dem Handy produzieren (Grafik: LEAD)
How to Kolumne Audio

How to: Audio mit Ferrite

Einen Podcast oder zumindest ein längeres Audio-Stück mit dem Handy produzieren? Geht theoretisch ganz einfach, die Suche nach der passenden App ist allerdings mühsam. Deshalb heute im How to: Ferrite, eine App, die (fast) keine Wünsche offen lässt.

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Eine App für Sprachmemos ist Standard auf nahezu jedem Smartphone. Wie es der Name schon sagt: Damit kann man ganz ordentliche Sprachaufnahmen machen. Theoretisch so gute, dass man sie später in einem Podcast oder anderem Audio-Stück verwenden kann. Mehr allerdings auch nicht.

Umgekehrt: Apps wie beispielsweise der "Hindenburg Field Recorder" versprechen ihrem User, dass man mit ihnen ganze Radiosendungen erstellen kann. Zumindest in der Theorie. Der Haken daran: Um mit einer solchen App hantieren zu können, muss man einen professionellen Zugang zum Thema Audio haben.

Und schließlich gibt es dann noch Apps wie die in dieser Rubrik vorgestellte Podcast-App "Anchor". Das ist zwar ordentlich und einfach zu bedienen, in seinen Möglichkeiten aber schon arg limitiert. Was also, wenn man ein gutes Mittelding aus alledem haben möchte? In dieser Nische gibt es nicht allzu viel. Die App "Ferrite" gehört dazu - und ist in Sachen "semiprofessionelles Audio" eine gute Option.

Die Produktion

How To Ferrite

Wer jemals in seinem Leben schon mal irgendwas mit Audio-Editing zu tun gehabt hat, kommt mit "Ferrite" sofort klar. Die App ist intuitiv bedienbar, sie ermöglicht sowohl eigene Aufnahmen als auch den Import von Dateien (in der Lite-Version sind sie auf 10 Minuten begrenzt, ansonsten keine Beschränkungen). Es lassen sich diverse Spuren anlegen und all die Dinge machen, die man von ordentlichem Audio-Schnitt erwartet. Hilfreich sind die zahlreichen Angleichungen und Automatismen, die in der Pro-Version enthalten sind. Muss man so was haben? Wenn man professionell produzieren will: ja, unbedingt.

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Trotz der vergleichsweise umfangreichen Funktionen bleibt Ferrite angenehm übersichtlich und schnell zu erfassen. Das Manual gibt es zwar nur in Englisch, aber mit ein bisschen Gespür und Erfahrung wird man ein Handbuch allenfalls im Ausnahmefall brauchen. Außerdem hat der Hersteller – großes Lob an der Stelle – eine eigene Playlist bei YouTube bereitgestellt, in der in 20 kurzen Kapiteln die wichtigsten Abläufe prima erklärt werden.

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Die Nachteile

Nur zwei Nachteile, aber die sind nicht unerheblich. Erstens: Ferrite gibt es ausschließlich für iOS-Geräte. Und zweitens: Die kostenlose Lite-Version ist in ihren Funktionalitäten arg beschränkt. Da ist sie de facto nicht sehr viel mehr als eine bessere Sprachmemo-App. Die Vollversion bietet zwar eine Reihe interessanter Funktionen, mit denen sich am Handy dann tatsächlich fast wieder eine ganze Podcast-Staffel produzieren lässt. Mit 32,95 Euro ist sie allerdings auch entsprechend teuer.

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Wer von unterwegs aus schnell mal was aufnehmen oder sogar rudimentär produzieren will, ist mit Ferrite gut beraten. Grundsätzlich muss man aber Geduld und Fingerfertigkeit mitbringen, will man etwas Längeres auf einem kleinen Smartphone-Screen hinbekommen. Wirklich detailliert lässt sich de facto nur am Desktop arbeiten. Oder aber am iPad, für das ebenfalls eine Version gibt.

Trotzdem: Die App ist dem etwas in die Jahre gekommenen und mittlerweile sehr mächtigen Konkurrenten "Hindenburg" mittlerweile ein gutes Stück voraus. Zumal die iPad-Version nicht einfach wie bei „Hindenburg“ die vergrößerte iPhone-App ist.

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