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How to Adobe Video

How to: Adobe Rush

Was in guten Newsrooms schon länger Standard ist, ist mobil häufig noch eine Quälerei: Arbeiten aus einem Guss. Eine neue Video-App zeigt, wie es auch anders gehen kann. Deshalb gibt es heute eine Art Doppel-How-to: über eine Video-App und über die grundsätzliche Idee eines möglichst reibungslosen Multikanal-Arbeitens.

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Normalerweise gilt hier in dieser kleinen Rubrik ja: keine Produktrezensionen und keine ausdrücklichen Produktempfehlungen. Damit setzt man sich meistens zuverlässig in die Nesseln, weil solche Empfehlungen ja immer ein bisschen subjektiv sind, gerade wenn es um Hard- und Software geht.

Was der eine als wunderbar empfindet, findet der Nächste eher nervig. Wenn es also jetzt um „Adobe Rush“ geht, dann soll das weniger eine ganz dringende Kaufempfehlung sein (abraten würde ich natürlich auch nicht). Sondern eher die Beschreibung einer Arbeitsweise, von der ich mir sicher bin, dass sie zunehmend mehr an Bedeutung gewinnt. Und bei der ich mich wundere, warum diese Idee nicht schon lange sehr viel verbreiteter ist.

Was also ist das Besondere an „Rush“? Berechtigte Frage, schließlich gibt es mehr Schnittprogramme für Videos als es gute Videos gibt. „Rush“ allerdings macht nicht nur vergleichsweise schnellen und einfachen Schnitt möglich, das Programm ist zudem konsequent auf die Bearbeitung von Videos auf mehreren Plattformen gedacht. Konkret: Du kannst ein und dasselbe Projekt zeitgleich mobil auf einer App als auch am Desktop bearbeiten.

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Warum braucht man das überhaupt?

Diejenigen unter euch, die öfter mal unterwegs sind, kennen das Problem: Da gibt es ein Event, einen Termin, über den man gerne schnell und aktuell ein Video veröffentlichen würde. Vielleicht nicht gleich einen Dreiminüter. Aber einen kleinen Teaser für soziale Netzwerke beispielsweise.

Das ist an sich kein Problem mehr heutzutage, weil es ausreichend Möglichkeiten für Mobile Reporting gibt (in der entsprechenden How-to-Folge sind sie beschrieben).

Problematisch wird es nur, wenn man dieses Material, das man beispielsweise mit dem Handy aufgenommen hat, dann auch später für weitere Sachen verwenden will. Klar kann man dann über die verschiedenen Cloud-Möglichkeiten oder manchmal ganz altmodisch via Sticks und Karten die entsprechenden Dateien hin- und herschieben. Ist aber aufwändig und ändert nichts daran, dass man dann erst mal wieder ein neues Projekt anlegen muss. Mit allen Konsequenzen wie Dateien importieren.

Bei „Rush“ hingegen lässt sich das einmal gespeicherte Projekt auch auf einem anderen Endgerät bearbeiten. Das spart eine ganze Menge Zeit und ist angenehm für alle, die auf mehreren Kanälen arbeiten.

Special: Creativity

Für Glücksforscher Mihaly Csikszentmihalyi ist "eine kreative Errungenschaft (...) so gut wie nie das Ergebnis einer schlagartigen Erkenntnis, eines plötzlich aufflackernden Lichts in der Dunkelheit, sondern das Ergebnis jahrelanger harter Arbeit." Wir versuchen in diesem Special herauszufinden, was Kreativität heute in der Werbung bedeutet.

Dazu kommt, dass sich „Rush“ auch einfach mit „Premiere“ verknüpfen lässt. Ok, davon haben natürlich nur Adobe-Nutzer was. Aber die grundsätzliche Idee ist naheliegend: Weil „Rush“ in seinen Anwendungen naturgemäß eingeschränkt ist, gibt es durch die Verknüpfung mit „Premiere“ die Möglichkeit, auch komplexere Dinge zu erledigen, ohne sie vorher importieren zu müssen.

Weiterer Vorteil: Die App und die Desktop-Anwendung sind quasi baugleich. Man kann alles auf allen Geräten gleichermaßen tun. In seiner Mobil-Variante ähnelt „Rush“ deshalb eher einem Programm wie „iMovie“, mit dem man schon deutlich mehr machen kann als nur ein paar Clips aneinander zu packen.

Detaillierte Tipps gibt es übrigens auch von Adobe selbst.

Wie stellt man sich am besten auf agiles und mobiles Arbeiten um?

Es geht, wie gesagt, hier nicht mal so sehr um „Rush“. Die Frage ist vielmehr: Wenn die Idee inzwischen ist, dass wir möglichst flexibel für möglichst viele Kanäle arbeiten sollen, wie bekommen wir das organisatorisch und infrastrukturell hin? Weil das Verschieben von Dateien auf Sticks kann es ja nicht sein auf Dauer.

Ein paar Tipps, wie es leichter geht – und die übrigens auch das Arbeiten mit Tools wie „Rush“ noch einfacher und angenehmer machen:

  • So viel wie möglich in die Cloud: Mit „Rush“ kann man Daten aus allen gängigen Diensten ziehen. Alles, was in der Cloud liegt, kannst du überall verwenden.
  • Nicht am Platz sparen: Der folgende Hinweis ist nicht für Sparfüchse geeignet, aber trotzdem wichtig. Wenn du mobil-agil-multimedial arbeiten willst, ist ordentlich Platz in der Cloud essentiell. Vor allem, wenn du Videos machst. Da kommst du mit den paar Gigabyte, die die Anbieter normalerweise kostenlos zur Verfügung stellen, nicht allzu weit. Gilt übrigens auch für die Hardware, schließlich werden die Videos, die du mobil aufnimmst, erstmal auf deiner lokalen Festplatte gespeichert.

Warum ist das die Zukunft?

Die ganze Arbeitswelt ist künftig wie ein einziger großer Newsroom. Egal, wo du gerade bist, du bist potentiell in der Lage, überall zu kommunizieren.

In klassischen Newsrooms hat man das schon lange erkannt. Und reagiert. Nämlich so, dass man, wo es nur geht, keine Brüche zwischen Systemen und Programmen mehr hat. Einmal produzieren, möglichst oft bereitstellen, das ist die Devise.

Wenn man von mobilem Arbeiten spricht, ist es oft noch umgekehrt. Ich habe mal meinen Ordner „Mobile Reporting“ auf meinem Smartphone angeschaut und bin auf 14 Apps gekommen. Zugegeben, nicht jede davon brauche ich unbedingt.

Aber das Grundübel bleibt: Arbeiten in einem Schub ist so nicht gerade einfach.

Und genau das ist der Grund, warum ich „Rush“ installiert habe. Ob und was man an der App alles besser machen kann, steht auf einem anderen Blatt. Aber an der Idee solltest du dich orientieren: alles so leicht und flüssig wie möglich auch von mobilen Geräten aus machen zu können.

Auch interessant: How to: Fotos in ungewöhnlichen Formaten

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