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Fullsizeoutput Fc
(Foto: Philips)
Smarthome Apple Digitalisierung

HomeKit: Der vernetzte Hausmeister

Wäre Kevin heutzutage allein zu Haus, könnte ihm in Zeiten von Smart Home nicht mehr viel passieren. Sicherheit und Bequemlichkeit verspricht HomeKit, eine immer wichtigere Komponente im vernetzten Heim. LEAD erklärt, was dahintersteckt.

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HomeKit ist ein Software-Framework von Apple, das im September 2014 erstmals vorgestellt wurde. Programmierer nutzen dieses Gerüst, um Anwendungen zu entwickeln. HomeKit wird auf iOS-Geräten wie iPhone und iPad unterstützt. Mac-Nutzer erhalten die HomeKit-Unterstützung ab Herbst mit macOS Mojave, der neuesten Version des macOS-Betriebssystems, das derzeit noch als Beta getestet wird.

Für alle HomeKit-Anwendungen, die ein User lädt, gibt es eine zentrale Anlaufstelle: die Home-App für iPhone, iPad und Apple TV. Darüber werden Smart-Home-Produkte, die HomeKit-zertifiziert sind, eingerichtet und gesteuert.

Die Zertifizierung nimmt Apple selbst vor, prüft die Verschlüsselung und stattet lizensierte Produkte mit einem MFi-Zertifikat aus, das du auch auf den Verpackungen von HomeKit-kompatiblen Produkten siehst.

Rund 50 Hersteller bauen bereits auf HomeKit-Kompatibilität

Inzwischen wurde die entsprechende Zertifizierung auch gelockert. Zubehör-Hersteller müssen jetzt nicht mehr zwingend auf den MFi-Chip setzen, um eine Kommunikationsverbindung herstellen zu können. Dies ist nun auch über ein Software-Protokoll möglich. So werden sich in Zukunft viele Smart-Home-Produkte, die bisher ohne HomeKit-Zertifikat in den Handel kamen, per Software-Update für HomeKit aufrüsten. Vorausgesetzt, die jeweiligen Anbieter sind gewillt, die entsprechenden Produkte upzugraden.

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Der entscheidende Nutzen, den HomeKit bringt, ist die intelligente Automatisierung: Aktionen lassen sich über die Home-App oder Drittanbieter-Anwendungen automatisch steuern – oder, noch praktischer, per Sprachbefehl über Apples Sprachassistent Siri auslösen. Dies gilt für alle Räume in der Wohnung oder im Haus bzw. für die dort eingesetzten HomeKit-Produkte.

Rund 50 Hersteller haben bereits HomeKit-kompatible Produkte im Angebot – in 17 Kategorien: Lichter, Schalter, Steckdosen, Thermostate, Fenster, Ventilatoren, Klimaanlagen, Luftbefeuchter, Luftreiniger, Speaker, Sensoren, Sicherheit, Schlösser, Kameras, Türklingeln, Garagentore und Bridges, die als Hub dienen.

HomeKit unterteilt Produkte in Räume

Ein weitere praktische Sache: Du kannst in der Home-App die Steuerung Zimmer für Zimmer vornehmen, denn die App gruppiert die Produkte nach Räumen wie Schlafzimmer, Wohnzimmer, Küche oder Bad. So reicht ein kurzer Sprachbefehl für Siri und in dem gewünschten Zimmer wird beispielsweise die Heizung aufgedreht oder das Licht angeknipst, ohne dass du mehr tun musst, als Siri zu aktivieren oder die Eingabe mit einem kurzen Tap auf den Screen zu erledigen. So sorgst du auch fürs Schließen des Garagen-Tores, ohne das Haus verlassen zu müssen.

Bei über 50 Herstellern und zahllosen Produkten ist das Zubehör-Angebot schon etwas unübersichtlich geworden. Die nachfolgenden HomeKit-zertifizierten Produkte sind nur eine kleine Auswahl, geeignet für Einsteiger und Fortgeschrittene, die dich zum vernetzten Hausmeister machen.

Philips Hue fürs Licht

Die Mutter aller HomeKit-fähigen Smart-Home-Produkte ist Philips Hue. Über die Jahre mit zahllosen Produkten erweitert, konzentriert sich die Leuchtsparte von Philips auf das Thema Beleuchtung in allen Varianten, vom Starterset mit zwei oder drei Birnen und Bridge über den Lightstrip, der als Leuchtband zur Deko dient, bis hin zu Hue-Gartenstrahlern, mobilen Leuchten wie Hue Go, Tischleuchten wie Hue Iris oder der Beyond-Deckenleuchte (Preise für Lampen ab ca. 25 Euro bis zu einzelnen Leuchten um 500 Euro).

Philips Hue
(Foto: Philips)

Velux Active fürs Dach

Gerade in Dachgeschoss-Wohnungen oder den oberen Häuseretagen staut sich die Hitze. Viele Bewohner setzen auf Velux Rollläden und Sonnenschutz. Mit dem aktuell in Kooperation mit Netatmo vorgestellten „Velux Active“-System werden Temperatur, CO-2-Werte und Luftfeuchtigkeit überwacht, abhängig von den Messwerten lassen sich via HomeKit Dachfenster öffnen und schließen (ca. 250 Euro).

  • Velux Active 1
    (Foto: Velux)
  • Velux Active 2
    (Foto: Velux)

Nanoleaf Remote fürs ganze Haus

Mit „Nanoleaf Remote“ lassen sich nicht nur dekorative Aurora Light Panels steuern, sondern quasi auch das gesamte HomeKit-Equipment. Du kannst würfeln, welches Produkt du als nächstes steuern möchtest, denn der Nanoleaf ist tatsächlich ein zwölfseitiger Würfel. Gesteuert wird durch einfaches Drehen. Dabei ermöglicht das oben liegende Sechseck jeweils das Umschalten gewünschter Szenen und Automatismen (ca. 60 Euro).

  • Nanoleaf Remote 1
    (Foto: Nanoleaf)
  • Nanoleaf Remote 2
    (Foto: Nanoleaf)

Eve für Heizung, Fenster, Garten und mehr

Aus Elgato Systems ist im Smart-Home-Bereich gerade Eve geworden. Elgato hat seine Streaming-Zubehörsparte Elgato Gaming abgestoßen und konzentriert sich nun komplett auf Connected Home. Die Auswahl: Eve Thermo steuert per HomeKit die Heizung, Eve Energy den Stromverbrauch an der Steckdose, Eve Aqua übernimmt die Bewässerung des Gartens, Eve Flare als portable Leuchte die Licht-Steuerung indoor und outdoor, Eve Degree dient zum Abrufen der Wetterwerte, Eve Door & Windows fungieren als smarte Kontaktsensoren für Fenster und Türen (öffnen und überprüfen, ob sie geschlossen sind), Eve Smoke meldet an die Home-App Rauch- und Hitzeentwicklung und Eve Room kontrolliert das Raumklima (je nach Modul 40 bis ca. 100 Euro).

Eve Heizkoerperthermosthat
(Foto: Eve)

Tradfri für Köttbullar-Fans

Selbst IKEA ist mit HomeKit-kompatiblen Leuchten in den Markt vorgedrungen – geplant war die Tradfri-Reihe eigentlich schon fürs Frühjahr 2017, im November 2017 war es dann soweit. Ganz ausgereift sind die Lampen, Sets, Lichttüren und Lichtpaneele noch nicht, in diesem Jahr gab es wieder Probleme mit der Firmware: Die Lampen verloren immer wieder die Verbindung zur Home-App. Inzwischen sind die Bugs weitestgehend beseitigt (ab ca. 25 Euro).

Ikea Tradfri
(Foto: IKEA)

Netatmo für mehr Sicherheit

Auch Netatmo gilt wie Philips Hue inzwischen als Klassiker – gerade mit den Sicherheitskameras Netatmo Welcome und Netatmo Presence. Dabei ist die Welcome für den Innenbereich gedacht. Dank der Gesichtserkennung kann sie rund um die Uhr in Full HD Fremde identifizieren. Die Videos lassen sich kostenlos speichern. Die Presence ist eine intelligente Outdoor-Beleuchtung, die sogar einzelne Zonen, zum Beispiel im Garten, überwacht. Sie kombiniert Außenleuchte und Überwachungskamera (ca. 200 bzw. 300 Euro).

  • Netatmo Welcome
    (Foto: Netatmo)
  • Netatmo Presence
    (Foto: Netatmo)
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