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Mojave Dynamischer Desktop Am Abend
(Bild: Apple)
Apple Mac

Hinter den Kulissen von macOS Mojave

Mit macOS Mojave schaltet Apple noch in diesem Monat das neueste Betriebssystem für den Mac für alle User frei. Auf der morgigen Keynote im Apple Park präsentiert das Unternehmen noch einmal die Highlights und nennt den genauen Starttermin. LEAD hat macOS Mojave bereits seit Wochen getestet und stellt die frische Version im Detail vor.

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Zwischen April und Juli 2018 gingen die Verkaufszahlen des Mac um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Ein Beispiel: Den Mac Mini hat Apple zuletzt vor vier Jahren aktualisiert, am 16. Oktober 2014. Auch ein Refresh des MacBook Air, des aktuell günstigsten MacBooks, wird von vielen Nutzern erwartet.

Die Pflege der Mac-Produkt-Palette war bei Apple in den vergangenen Monaten also etwas versandet. Doch das ist sicher nicht der Grund, warum Apple die neueste Version seines macOS-Betriebssystems macOS Mojave nennt. Neue Versionen nach Gebirgsketten (Yosemite, Sierra), Orten (Mavericks) oder Landschaften (Mojave-Wüste in Kalifornien, Utah, Arizona und Nevada ) zu benennen, hat bei Apple Tradition.

Ähnlich wie beim künftigen iOS 12 für iPhone und iPad (LEAD berichtete) setzt macOS Mojave auch auf Konsolidierung und bessere Stabilität im Vergleich zum Vorgänger High Sierra, der am 25. September 2017 für alle Nutzer freigegeben worden war. Mojave ist damit die mittlerweile fünfzehnte Version von macOS in der Apple-Geschichte.

LEAD hat macOS Mojave seit der Freigabe der ersten Test-Version im Juni im Anschluss an die WWDC-Entwickler-Konferenz ausführlich getestet.

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Gute Nachricht vorweg: Du profitierst mit Mojave von einem stabileren System im Vergleich zu High Sierra – und Apple hat seiner neuesten Betriebsversion unter dem Motto "Kann einfach viel" etliche interessante Neuerungen spendiert. Diese sind laut Apple von Power- und Profi-Usern inspiriert, aber für alle Zielgruppen gemacht.

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Mit welchen Geräten ist Mojave kompatibel?

Das kostenlose Update unterstützt MacBooks (2015 und neuer), MacBook Air (2012 und neuer), MacBook Pro, Mac mini, iMac, 2017 iMac Pro sowie den Mac Pro (Ende 2013 und Mitte 2010/2012 mit Metal-GPUs).

Dark Modus

macOS Mojave bietet erstmals einen systemweiten dunklen Modus für das gesamte System von der Menüleiste bis hin zu Dock und Apps. Apple hat für den Dark Modus viele seiner hauseigenen Apps neu gestaltet, vom Kalender über Mail bis zum iTunes Store. Du aktivierst den dunklen Modus in den System-Einstellungen unter „Allgemein“. Der Dark Modus ist natürlich keine Pflicht. Wer das helle Erscheinungsbild bisher mochte, muss auch nicht umstellen. Zusätzlich bietet Apple die Option, in den Systemeinstellungen einen bestimmten Farbakzent zu wählen. Er verändert etwa den Farbton von Buttons oder Pfeilen.

Dynamischer Desktop

Mit den "Dynamischen Hintergründen" ist es unter Mojave möglich, Wallpaper den ganzen Tag, angepasst an die Tages- oder Nachtzeit, zu verändern. Die Option zeigt die Mojave-Wüste. In Zukunft soll es weitere Motive geben.

Voraussetzung für die Nutzung eines dynamischen Hintergrunds ist natürlich die Aktivierung des Standort-Dienstes, denn nur so kann die aktuelle Tageszeit bestimmt und der Bildschirm entsprechend angepasst werden.

Mojave Dynamischer Desktop Am Tag
(Bild: Apple)

Stacks (Stapel)

Stacks, zu deutsch Stapel, ist eine neue Funktion, die für mehr Ordnung auf dem Desktop sorgen wird. Sämtliche Dateien auf dem Desktop werden in "Stapeln" zusammengefasst – nach Dateityp, Datum, Tag und mehr.

Die Aktivierung von Stapeln erfolgt über den Finder. Der Klick auf einen Stapel via Mouse-Over erlaubt das Durchsehen einzelner Dateien. Mit einem Klick auf einen Stapel wird eine komplette Liste der Dateien angezeigt.

Mojave fügt auch neue Dateien auf dem Desktop automatisch den passenden Stapeln hinzu, je nach Einstellung.

Stacks Nachher
(Bild: Apple)

Mac App Store nach iOS-App-Store-Vorbild

Mit iOS 11 hat Apple bereits dem App Store für iPhone und iPad ein komplettes Redesign spendiert. Der Mac App Store aber sah seit Jahren gleich aus. Nicht unübersichtlich, aber irgendwie nicht mehr zeitgemäß. Dies ändert Apple nun mit Mojave. Die neue Benutzeroberfläche ähnelt dem iOS App Store.

Apples eigene Redaktion bereitet neue und bewährte Apps redaktionell auf – mit News und Stories zu Entwicklern, speziellen Mac-App-Themenbereichen und kuratierten App-Sammlungen. Damit soll für dich das Auffinden passender Apps deutlich einfacher werden.

Apple unterscheidet dabei zwischen Bereichen wie "Erstellen", "Arbeiten", "Spielen" und "Entwickeln". Auto-Play-Vorschauen von Videos und die obligatorischen Infos zu Bewertungen und Verkaufsrang ergänzen die redaktionellen Beiträge.

Der Look-and-feel gefällt uns. Apps lassen sich auf diese Weise viel besser finden.

  • Mojave Neuer Mac App Store Ansicht
  • Mojave Neuer Mac App Store Ansicht 2

Mehr Privatsphäre, mehr Sicherheit

Mit Mojave bietet Apple eine deutlich erweiterte Privatsphäre. Der Datenschutz in Mojave wird dabei auf Kamera, Mikro und andere sensible Benutzerdaten wie Mail-Datenbank, Nachrichtenverlauf, Safari-Daten, Time Machine-Backups, Backups von iTunes-Geräten, Speicherorte und Cookies erweitert. Safari bietet zudem einen erweiterten Tracking-Schutz. Social-Media-Buttons lassen sich blockieren.

Auch im Bereich der Passwörter gibt es wichtige Verbesserungen. So schlägt Safari mit Mojave starke und vor allem eindeutige Passwörter vor. Password-Manager wie das beliebte 1Password können außerdem Passwörter für Websites und Apps über eine neue Password-AutoFill-Erweiterung bereitstellen. Und mit einem neuen Safari-Systemprofil bekommen Werbetreibende viel weniger Zugriffsoptionen auf dein Surf- und Einkaufsverhalten.

Viele weitere Optimierungen, beim Finder, bei Safari-Tabs, bei Mail-Emojis, Screenshots, beim Login-Fenster oder bei hauseigenen Apple-Apps wie Aktien oder Home, die eine neue Optik erhalten haben, finden sich unter der Haube.

Apple demonstriert mit der Einführung von macOS Mojave, dass das Unternehmen die macOS-Plattform – auch für Profi-Anwender – wieder deutlicher in den Fokus rückt. Dass die macOS-Kategorie regelmäßig gepflegt und verbessert werden muss, ist Cupertino jetzt offenbar wieder bewusst. Von daher ist Mojave ein guter Schritt nach vorn – mit einem Mix aus Optimierungen und willkommenen Neuerungen.

Apple wird die Highlights von macOS Mojave morgen auf dem Event noch einmal präsentieren. Noch heißt es offiziell, Mojave erscheine für alle User "im Herbst". Gut möglich, dass Apple schon morgen das genaue Release-Datum nennt.

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