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"Natürlichkeit ist der Schlüssel zur Schönheit", sagt Monique Hoell, die die Beauty-Marke HelloBody erfolgreich auf Instagram vermarktet (Bild: Unsplash)
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HelloBody: "Ich hab's einfach gemacht!"

Die Beauty-Marke HelloBody ist der Liebling der Influencer. Internationale Instagram-Größen haben sogar ihre eigenen Beauty-Produkte mit der Marke. Hinter der Brand steckt eine erfolgreiche Frau aus Deutschland. Monique Hoell. Mit LEAD verrät sie mehr über sich und das Geheimnis ihrer Marke.

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Auf Instagram kennt sie jeder: Die Beauty-Marke HelloBody. Sie ist der Liebling der Influencer. Internationale Instagram-Größen haben sogar ihre eigenen Beauty-Produkte mit der Marke. Was kaum einer weiß: Hinter der Brand steckt eine erfolgreiche Frau aus Deutschland - Monique Hoell.

Natürliche Kosmetik für junge Frauen, das bietet die Marke. "Wir glauben, dass jede Frau wunderschön ist, und wir glauben, dass Natürlichkeit der Schlüssel zur Schönheit ist", sagt Hoell im Gespräch mit LEAD. Für die Marke HelloBody zählt das Ja zu sich. Weg von starren und oberflächlichen Klischees hin zur Vielfältigkeit. Natürliche Inhaltsstoffe mit überzeugender Kosmetik sind das Markenzeichen von HelloBody. Die Zielgruppe: Frauen von 16 bis 35 Jahren.

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Monique Hoell hat HelloBody im Jahr 2016 gegründet (Bild: HelloBody/Monique Hoell)

Gegründet hat die Brand Monique Hoell in Berlin. Die 32-Jährige hat die Beauty-Marke 2016 ins Leben gerufen und innerhalb von drei Jahren zu einem großen Player in der Beauty-Branche aufgebaut. "Mit Ende 20 habe ich mich damals umgesehen und nur sehr cleane Kosmetikbrands gefunden, die zwar schön, aber nicht das richtige für mich waren", erzählt Hoell. Sie selbst ist Fan von der sogenannten Me-Time, also eine Auszeit für sich selbst, und legt zuhause regelmäßig kleine Wellness-Auszeiten mit Gesichtsmaske und Co. ein. "Mit dem Angebot für junge Frauen, die sich für natürliche Kosmetik interessieren, war ich aber nicht zufrieden." Monique Hoell recherchierte und recherchierte und kam am Ende zum Schluss: Ich gründe meine eigene Beauty-Marke.

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Ohne Kontakte in die Beauty-Branche losgelegt

Ganz aus dem Off kam die Idee zu HelloBody nicht. Die Berlinerin hat BWL mit dem Schwerpunkt Marketing studiert. Bei ihrem ersten Start-up für einen Mobile Personal Assistant schnupperte die Gründerin PR-Luft: Ein Auftritt bei der "Höhle der Löwen" brachte das junge Unternehmen zum Rollen. Die Höhen und Tiefen der Start-up Welt prägten sie fünf Jahre lang, bis Monique Hoell weiterzog. Der nächste Schritt: HelloBody.

Beauty – ein neues Metier für die Berlinerin. "Ich hatte im Vorfeld keine Kontakte in die Beauty-Branche und habe es einfach gemacht." Ganz nach dem Motto "Alle sagten, es geht nicht, bis einer kam und es einfach gemacht hat." Der Grundsatz trieb die 32-Jährige an. "Ich wollte einfach eine Marke aufbauen, hatte keinerlei Schranken im Kopf und bin Schritt für Schritt vorgegangen."

Laut und farbenfroh sollte HelloBody sein

Doch mit dem fertigen Produkt fing die Arbeit erst an. "Sobald das Produkt steht, muss man gucken: Welches Packaging nehmen wir, wie soll der Tiegel aussehen, welches Design will ich haben?" Außerdem wichtig für die umweltbewusste Gründerin: Wie ist der grundsätzliche ökologische Fußabdruck meiner Marke? "Ich wollte möglichst sustainable sein. Schließlich sind wir eine natürliche Kosmetikmarke, die aber am Ende eben vieles via Online-Bestellung verschickt und dann wiederum für CO2-Ausstoß sorgt."

Ein ganzheitlicher Blick auf Produktion wie Auslieferung folgte, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Beim Design der Produkte entschied sich das Team für ein farbenfrohes Design. "Viele natürliche Kosmetikmarken sind sehr straight und clean, wir haben uns deshalb für einen lauten und farbenfrohen Auftritt entschieden, um auch eine junge Zielgruppe anzusprechen."

Bevor die HelloBody Produkte in den Verkauf gingen, gab es für Monique Hoell und ihr Team jede Menge Me-Time. Alle Produkte wurden nochmal selbst getestet. Bis heute gilt: Die Meinung anderer ist wichtig. "Wir beziehen unsere junge Zielgruppe immer in Entscheidungen mit ein. Uns ist wichtig, was sie bewegt und was sie sich wünschen."

Als Gründerin hingegen hat sie bisher wenig Probleme gehabt. "Wenige Leute wissen überhaupt, dass ich hinter HelloBody stecke." Networking zwischen Frauen findet die 32-Jährige gut, um unterbewusste Schranken zwischen den Geschlechtern aufzulösen, sich verstärkt in die verändernden Prozesse einzubringen und sich auszutauschen. Bei HelloBody selbst arbeiten Frauen wie Männer.

Gründer*innen rät sie vor allem eines: "Jeder kocht nur mit Wasser."

Eine Sache, die Monique Hoell beim Gründen von HelloBody gelernt hat. "Ich hätte mir das gerne eher bewusst gemacht, dann wäre ich an manches leichter herangegangen."

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"HelloBody ist eine digitale Marke"

Mittlerweile ist Monique Hoell erfolgreiche Unternehmerin, deren Marketing-Plan fast schon rolemodelmäßig aufgegangen ist. Zu Beginn von HelloBody setzte sie sich mit ihrem Team zusammen und recherchierte. Wo finden wir unsere junge Zielgruppe? Die Antwort: Social Media. "Also haben wir mit Social Media angefangen – ich bin hier wie die Jungfrau zum Kinde gekommen, ohne große Vorkenntnisse bin ich einfach eingetaucht."

Um HelloBody bekannt zu machen und vor allem Feedback zur Marke zu erhalten, bittet sie junge Instagramerinnen ihre Produkte zu testen. "Immer öfter kam dann die Frage, ob sie die Marke auch ihren Followern vorstellen können – und da hatten wir natürlich nichts dagegen", sagt Monique Hoell lachend.

HelloBody wird zum Selbstläufer, immer mehr Influencerinnen zeigen die Marke, die Nachfrage steigt. Mittlerweile führt HelloBody bewusste Kampagnen auf Social Media. Die Marketing-Budgets werden in verschiedene Medien aufgeteilt, der Großteil fließt aber immer noch in die sozialen Netzwerke. "Wir ziehen ja auch unsere Inspiration aus Social Media - HelloBody ist einfach eine sehr digitale Marke."

Ob Sponsoring, Kampagnen oder reines Performance-Marketing: Die Brand ist tief in Instagram verwurzelt. Gemeinsam mit der deutschen Influencerin Sarah Harrison oder der französischen Influencerin Lufy hat die Kosmetikmarke bereits eigene Co-Creations herausgebracht.

Next step: US-Markt

Monique Hoell hat das geschafft, wovon viele träumen. Mittlerweile arbeiten 70 Menschen mit ihr, die Beautybrand gibt es in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Frankreich, Polen und Belgien. Seit ein paar Wochen wird der UK-Markt erobert. Die Verkäufe liegen im fünfstelligen Bereich. Auf dem deutschen Instagramkanal folgen dem Brand 307.000 Follower, insgesamt sind es auf allen internationalen Kanälen über eine Million Follower.

Der Einstieg in den US-Markt ist das nächste große Ziel für HelloBody. "Ich glaube ganz stark daran, dass meine Brand das Zeug zur globalen Marke hat." Nicht nur die Qualität der Produkte sprechen für sich, sondern auch die Werte, die HelloBody vertritt. "Wir stehen unter anderem für Themen ein, wie Female Empowerment Bewegung und Body Positivity." Monique Hoell war es wichtig, hier Verantwortung zu übernehmen. "Wir haben eine junge Zielgruppe und eine große Reichweite. Diese nutzen wir, um unsere Werte zu vermitteln." Ein authentisches und realistisches Bild – anders als es auf Social Media oft der Fall ist.

Und was macht die 32-Jährige besonders stolz? "Das tolle und motivierte Team von HelloBody. Die rund 70 Mitarbeiter sind jung, dynamisch und sprudeln nur so vor Ideen. Ich bin stolz, ein solches Team zu haben, liebe den Spirit und freue mich jeden Tag Teil des Ganzen zu sein."

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