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Eine Bitcoin-Transaktion verbraucht 3.994-mal mehr Energie als eine Transaktion mit der Kreditkarte (Foto: Stock.Adobe.com)
Bitcoin Kryptowährung Investment

Happy Birthday, Bitcoin!

Zuerst beschäftigte die Währung eine Handvoll Nerds, dann die ganze Welt. Bitcoins haben Menschen reich gemacht oder sie in den Wahnsinn getrieben. Der Grundstein für die Kryptowährung, die heute zwar in aller Munde, aber leider nicht in allen Wallets ist, wurde vor zehn Jahren gelegt. Zum Jubiläum stellen wir dir zehn Fakten vor, die du vielleicht noch nicht kennst.

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1. Wer ist Satoshi Nakamoto?

Nein, leider kennen auch wir die Antwort auf dieses Rätsel nicht. Unter dem Namen Satoshi Nakamoto wurde im November 2008 ein Papier veröffentlicht, das die Prinzipien für autonomes digitales Geld beschrieb.

Spätestens, als die Bitcoins durch die Decke gingen, rätselte die ganze Internetgemeinde, wer wohl hinter diesem Pseudonym steckt. Bitcoin-Anhänger glauben, dass es sich bei Satoshi Nakamoto um niemand Geringeren als Tesla-Chef Elon Musk handelt.

Wer immer es tatsächlich ist: Der Bitcoin-Schatz von 5,6 Milliarden Euro, der dem Namen zugerechnet wird, wurde bis heute noch nicht angerührt.

2. Silicon Valley ist von gestern

Die Zukunft heißt "Crypto Valley". Im idyllischen Zug in der Schweiz gibt es so viele Blockchain-Startups wie in keinem anderen Ort. Bis heute haben sich 100 Unternehmen dort niedergelassen – und es werden jährlich mehr.

3. Gelungener Marketing-Twist

Im Februar 2018 brachte die Vertriebsplattform Steam ein neues Windows-Spiel auf den Markt und lockte die Nutzer mit einem besonderen Versprechen: Wer das Rätsel von "MonteCrypto" zuerst löst, bekommt einen Bitcoin.

Immerhin dauerte es zwei Monate, bis es einem Spieler gelang, den Preis (Wert damals: rund 7.000 Euro) einzuheimsen. Nicht viel Geld für eine gelungene Kampagne, die tausende Bitcoin-Fans auf das Spiel aufmerksam machte.

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Die nächste große digitale Revolution

Die Blockchain-Technologie soll nach der Erfindung des Internets die nächste große digitale Revolution werden. Auber kaum jemand kann erklären, was die Blockchain eigentlich ist. Dabei wird sie viele Bereiche im Leben grundlegend verändern - nicht zuletzt das Marketing. LEAD klärt im aktuellen Bookazine auf.

4. Der erste Bitcoin-Automat Deutschlands

Der erste Bitcoin-Automat Deutschlands steht seit wenigen Tagen in München. Und zwar in der "monte24"-Spielhalle am Frankfurter Ring. Dass es hierzulande besonders lange gedauert hat, bis ein ATM aufgestellt wurde, hat einen triftigen Grund:

Bisher galt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) als höchste Instanz, was den Handel mit der Kryptowährung anging. Einem aktuellen Gerichtsurteil des Kammergerichts Berlin zufolge muss die Bafin nun nicht mehr zustimmen, wenn Bitcoin-Handel betrieben wird.

Auch interessant: Das Start-up Centrifuge revolutioniert mit Blockchain die Finanztechnologie

5. Bitcoins verlegt? Das ist kein Einzelfall!

Einer Studie der Universitäten San Diego und George Mason zufolge wurden 64 Prozent der bisher geschürften Bitcoins noch nie genutzt und werden es höchstwahrscheinlich auch nie mehr.

Demnach wurde ein Großteil der Kryptowährung wohl verloren oder der Besitz schlichtweg vergessen.

6. Ungerechte Vermögensverteilung

Über 40 Prozent des kompletten Bitcoin-Vermögens liegen im Besitz von nur 1.000 Personen. Verschiedenen Medienberichten zufolge halten sie insgesamt 5.638.155 Bitcoins, während 90 Prozent der Bitcoin-Besitzer weniger als 0,1 Bitcoin ihr Eigen nennen können.

7. Das FBI mischt ganz vorne mit

Im September 2013 zerschlug das FBI den berüchtigten Dark-Web-Drogenbasar Silk Road und beschlagnahmte dabei 144.000 Bitcoins.

Einem aktuellen Bericht des Tech-Portals Wired zufolge hat das FBI nun Zugriff auf Bitcoins im Wert von insgesamt 120 Millionen US-Dollar und ist damit der zweitreichste Bitcoin-Besitzer – hinter Satoshi Nakamoto. Im Oktober 2017 besaß der amerikanische Geheimdienst damit 1,5 Prozent aller bislang geschürften Bitcoins.

8. Bitcoins sind nichts für Freunde der Nachhaltigkeit

Eine Bitcoin-Transaktion verbraucht 3.994-mal mehr Energie als eine Transaktion mit der Kreditkarte. Das Schürfen von Bitcoin verbraucht jährlich über 29 Milliarden Kilowattstunden. Das ist etwa die Hälfte des Stromverbrauchs in der Schweiz.

9. Bitcoin-Besitzer halten nichts von Steuern

Laut Unterlagen des Gerichts in San Francisco haben in den Vereinigten Staaten im Jahr 2016 lediglich 807 Menschen ihr Bitcoin-Vermögen in ihrer Steuererklärung angegeben.

10. Apropos, Steuer…

Kryptowährungen sind hierzulande nach Auffassung des Bundesfinanzministeriums keine Kapitalanlagen, sondern Wirtschaftsgüter wie etwa Edelmetalle, Antiquitäten oder Immobilien.

Dank eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) wird dafür zwar keine Umsatzsteuer fällig, die Gewinne jedoch fallen unter die ganz normale Einkommensteuer.

Auch interessant: Blockchain im praktischen Einsatz

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