Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Pressebild Intelli Ad Ceo Frank Rauchfuss
E-Commerce Trends Amazon

​ Händler: So werdet ihr bei Amazon und Google Shopping gefunden

Konsumenten suchen Produkte häufig direkt bei Amazon, Google Shopping & Co. Diese fünf Punkte sorgen für mehr Sichtbarkeit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Mit einem Marketingplan für Amazon und Google Shopping können sich Produkte entscheidend vom Wettbewerb absetzen. Frank Rauchfuß, CEO IntelliAd Media & intelliAd E PWR, erklärt worauf es dabei ankommt. 

1. Sorgt für mehr Sichtbarkeit bei Amazon und Google

Wandert der Point of Sale immer häufiger ins Netz, wird es noch wichtiger, auch dort prominent sichtbar zu sein, wo Menschen online bevorzugt nach Produkten suchen. Und das ist immer häufiger direkt bei Amazon oder Google Shopping der Fall.

So ermittelte eine repräsentative Online-Umfrage von YouGov und intelliAd im November 2017, dass 46 Prozent aller Deutschen ihre Suche nach Weihnachtsgeschenken bei Amazon starteten. 24 Prozent suchten bei Google und nur sechs Prozent direkt in Webshops.

Ähnliche Zahlen kommen aus den USA, wo im vergangenen Jahr 49 Prozent der User ihre Produktsuche bei Amazon begannen und 36 Prozent bei Google Shopping.  

Dieses veränderte Userverhalten hat Konsequenzen: So steigen bei Google Shopping die Werbeausgaben prozentual stärker als bei den klassischen AdWords-Textanzeigen. Im US-Markt wurden im dritten Quartal 2017 bereits 37 Prozent mehr in Google Shopping-Kampagnen investiert, als im Vorjahr. Diese Tendenz können wir für Werbetreibende in Deutschland ebenfalls bestätigen. 

Anzeige

Auch Amazon profitiert von der Tatsache, dass das Gros der Nutzer die Produktsuche direkt beim E-Commerce-Giganten beginnt. Sir Martin Sorrell, Chef der weltgrößten Agenturgruppe WPP,hat angekündigt in diesem Jahr 50 Prozent mehr Werbegelder auf Amazon auszugeben als noch 2017.

Google Shopping und Amazon werden als Werbeplattformen also ein zentraler Bestandteil im Marketingmix für E-Commerce-Unternehmen. Parallel dazu entstehen bei Allyouneed von DHL, Otto, MyToys, der Retail Media Group von MediaMarkt Saturn, Zalando und anderen Online-Marktplätzen weitere Werbemöglichkeiten.

Die zentrale Herausforderung für Marketer besteht darin, aus einem größeren Angebot die effektivsten und effizientesten Produktsuchmaschinen für ihr Geschäftsmodell auszuwählen.

2. Von Klickarten bis Margen: Vergleicht erst zentrale KPIs

Auch wenn E-Commerce Marketer künftig mindestens sowohl mit Google Shopping als auch mit Amazon planen sollten, können die Plattformen keinesfalls über einen Kamm geschoren werden. Was die Services und das Handling betrifft, gibt es zwischen beiden viele und teilweise große Unterschiede.

Marketer sollten frühzeitig Erfahrungen sammeln und vor allem zentrale KPIs zwischen Google Shopping und Amazon vergleichen. Das betrifft allerdings nicht nur Klickraten, Klickkosten und die Kosten-Umsatz-Relation, sondern sollte auch mit einbeziehen, dass Händler auf Amazon eine niedrigere Marge erzielen können.

Den wahren Effizienzgewinn erhält nur, wer dies einkalkuliert und beide Kanäle nicht nur analysiert, sondern auch synchronisiert aussteuert.

3. Wild-West-Stimmung: Schützt eure Marke

Der Konsument sucht gezielt ein Markenprodukt auf Amazon und findet über dem gesuchten Produkt das Sponsored Listing des direkten Konkurrenten. Brand Bidding auf Wettbewerber ist schon heute Alltag auf Amazon. Brand Protection hingegen gibt es keinesfalls automatisch.

Im Augenblick herrscht auf Amazon eher „Wild-West“-Stimmung. Deshalb sollten Marken und Händler dort nicht nur ihre Produktdaten-Feeds optimieren und die Qualitätsfaktoren für SEA und SEO beachten, sondern auch genau beobachten, wer im Umfeld der eigenen Marke wirbt und bei Bedarf Gegenmaßnahmen ergreifen.

4. Google Shopping: Fehlerfreie Feeds und intelligentes Bidding

Ein stets aktueller, gut strukturierter und fehlerfreier Produktdaten-Feed ist die Grundlage für den Erfolg auf Google Shopping. Deshalb gehört die Analyse der bestehenden Produktdaten (Bilder, Produktinfos, Preise, Kategorien etc.) sowie der Produktattribute (EAN, Farbe, Varianten, Zustand etc.) zu den zentralen Hausaufgaben.

Ganz wichtig: Die Preise im Feed müssen synchron zu den Preisen auf der Webseite sein. Außerdem sollten die Beschreibungen und Bilder der Produkte den Qualitätsrichtlinien von Google entsprechen, um Widerspruch zu vermeiden.

Zur Kür auf Google Shopping zählen dann intelligente Bidding-Strategien.

5. Amazon: Benchmark und Blackbox gleichzeitig

Amazon ist in vielerlei Hinsicht die Benchmark für Online-Shops. E-Commerce-Verantwortliche müssen sich deshalb genau überlegen, worin ihre Nische bzw. die zentrale Differenzierung zu Amazon besteht. Sei es in der Breite und Tiefe des Sortiments, beim Preis oder den Services.

Bisher ist Amazon werbetechnisch ein weitgehend geschlossenes Universum sowie in Teilen noch etwas intransparent. Ausbaufähig sind beispielsweise tiefgehende, flexible Reportings und Insights sowie Tools für die Kampagnenplanung.

Aber: Amazon bietet viele neue Chancen und liefert wie kein zweiter Kanal Konsumenten, die häufig am Ende ihres Kaufprozesses stehen.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Weitere Artikel aus dem Special
Anzeige
Anzeige
Aktuelle Stellenangebote
Alle Stellenangebote