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Peinlicher Vortrag Getty Images 57421572 Web
Wer in Unterhosen präsentiert, tut das nicht aus Versehen. Anders liegt der Fall bei den folgenden fünf Vortragspannen (Bild: Getty Images)
Listicle Präsentation Technologien

Fünf Vortrags-Pannen und wie man sie vermeidet

Fehlender Ton, peinliche Bildschirmschoner oder Auto-Benachrichtigungen aus Chats - bei Vorträgen kann so einiges schiefgehen. LEAD warnt euch vor den fünf peinlichsten Fallen und erklärt, ihr sie umgeht.

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Gerade in diesem Augenblick werden weltweit rund 1,25 Millionen Präsentationen gehalten. Das Brisante: Die Zuhörer bewerten knappe 90 Prozent aller Vorträge als schlecht, langweilig oder als Zeitfresser. Dies ist zum Teil auf den Inhalt zurückzuführen, aber auch Probleme mit der Technik stören die Zuhörer. Parallels, ein Anbieter von Plattform-Technologien, hat die fünf peinlichsten Fauxpas zusammengestellt und gibt Tipps, wie es anders geht:

1. Auto-Benachrichtigungen

Macht euch nicht zum Affen: Eine wichtige Kundenpräsentation, alle Augen sind auf den Moderator und die Folien dahinter gerichtet. BING! Mitten in der Präsentation poppt ein Chat-Fenster auf dem Screen auf: "Hey, dieses Meeting ist so langweilig!"

Die Lösung: Ein einfacher Klick auf den Präsentationsmodus verhindert solche Katastrophen. Benachrichtigungen wie E-Mails, Texte, Anrufe oder andere Benachrichtigungen werden blockiert. Der Hide-Desktop-Modus lässt das unaufgeräumte Schreibtisch-Chaos verschwinden – einschließlich störender, vertraulicher oder peinlicher Dateien. Nach der Präsentation wird der Desktop mit einem Klick wieder normal.

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2. Sound-Pannen

Der Sprecher kündigt ein tolles Video an, doch der Ton funktioniert nicht. Oder es wird gar nicht erst abgespielt. Die Lösung: Für die technische Vorbereitung gibt es gleich mehrere Tools. Es besteht die Möglichkeit, Videos, die während der Präsentation gezeigt werden, vorher herunterzuladen und in mehreren Formaten abzuspeichern. Dadurch ist der Vortragende auch dann vorbereitet, wenn die WLAN-Verbindung nicht funktioniert oder die Seite nicht lädt. Außerdem lässt sich so nerviges Buffering vermeiden. Gerade bei einem digitalen Produkt wirken Live-Demos professioneller als Screenshots oder Fotos. Allerdings sind sie oft mit Abhängigkeiten und Variablen verbunden, die eine Präsentation zerstören können. Daher ist es empfehlenswert, die Vollbild-Präsentation vorab mit dem Video-aufzeichnen-Tool aufzunehmen. Das Tool filmt alle Vorgänge, die innerhalb eines ausgewählten Bereichs oder Fensters oder auf dem gesamten Bildschirm stattfinden, verwendet die gewählte Audioquelle (Computer, Eingangsmikrofon usw.) und speichert die Aufnahme in der gewünschten Videoauflösung. Wenn die Live-Demo fehlschlägt, steht die aufgezeichnete Präsentation zur Verfügung – ganz im Sinne von: "Don’t miss a beat".

3. Peinliche Bildschirmschoner

Ihr nehmt euch während der Präsentation Zeit, die Fragen von Interessierten zu beantworten, dann das: der Bildschirmschoner verwandelt die PowerPoint- oder Keynote-Folie in ein störendes privates Foto oder einen schwarzen Bildschirm. Es prangt in Überlebensgröße auf der Wand hinter dir, während du mit den Teilnehmern sprichst, die plötzlich abgelenkt aussehen. Du gibst dein Passwort mehrmals falsch ein, bei dem verzweifelten Versuch, dich einzuloggen. Eine großartige Präsentation wird durch Bilder zunichtegemacht, die nicht mehr ungesehen gemacht werden können. Die Lösung: Klicke einfach auf das Kein-Ruhezustand-Tool, das den Ruhemodus während der Präsentation verhindert. Nach der Präsentation kann es mit einem Klick abgeschaltet werden.

4. Live-Broadcast aus dem Männer-WC.

Besonders bei längeren Präsentationen, Trainings oder Workshops kommt es vor, dass die Teilnehmer nach einiger Zeit den Raum verlassen, beispielsweise für Kaffeepausen oder Toilettenbesuche. Ein Horrorszenario: Du vergisst, das Mikrofon stumm zu schalten oder kannst die Einstellung in der Konferenzanwendung nicht finden. Das Mikrofon überträgt den Ton der Toilettenpause live an alle Teilnehmer im Raum. Die Lösung: Mach dir keine Gedanken darüber, das Mikrofon in jeder Anwendung stumm zu schalten. Ein Klick auf das Mikrofon-stumm-schalten-Tool und das eingebaute Mikrofon wird von allen Anwendungen blockiert, bis du es wieder aufhebst.

5. Langweilige Präsentationen 

Ein guter Vortragender schafft es, das wichtigste in einen vorgegebenen Zeitraum zu packen. Andere wiederum tendieren eher zum Abschweifen und vergessen dabei oft auf die Länge ihrer Präsentation. Das Publikum möchte nicht zu spät zu anderen geplanten Verpflichtungen kommen. Und absolut keiner mag es, von übertriebenen Dias oder Gesprächen ins Koma gelangweilt zu werden. Applaus klingt jedenfalls besser als ein schnarchendes Publikum. Die Lösung: Behalte dein Zeitmanagement immer im Blick, indem du einen Timer verwendest, um mit dem Vortrag innerhalb des Zeitrahmens durch zu sein.

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