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Google Analytics stellt längst nicht die einzige Möglichkeit dar, das Userverhalten und die KPIs der eigenen Website im Blick zu behalten (Bild: AdobeStock/Aleksei)
Google KPI Tool

Fünf Alternativen zu Google Analytics

Google Analytics stellt längst nicht die einzige Möglichkeit dar, das Userverhalten und die KPIs der eigenen Website im Blick zu behalten. Diese smarten Tools machen dem Platzhirschen Konkurrenz.

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Kaum ein Marketingprofi wird es nicht kennen: Google Analytics. Das Webtracking-Tool vom Tech-Riesen aus dem Alphabet-Konzern gehört zu den wichtigsten und meistgenutzten Performance Marketing-Anwendungen weltweit. Ohne Zweifel bringt die Google-Anwendung zahlreiche Vorteile mit sich: Eine intuitive Bedienung, einen einfachen Zugriff auf zahlreiche Nutzerdaten sowie eine umfangreiche, kostenlose Basisversion sind nur einige Vorteile, die für den Klassiker der Trackingtools sprechen. Google Analytics ist dabei jedoch keinesfalls außer Konkurrenz. Robert Franzke, Head of SEA bei der Agentur cormes, stellt fünf große Alternativen zu Google Analytics und ihre individuellen Vorteile vor.

Etracker – der E-Commerce-Profi

Etracker ist ein sehr produktgetriebenes Analysetool und eignet sich daher perfekt für Analysen im E-Commerce. Hier bekommen Marketing-Experten gute und schnelle Einblicke, welche Produkte beispielsweise schnell im Warenkorb landen, welche Warengruppen bzw. -kategorien am besten laufen und wie lange es bis zum Kaufabschluss dauert. Auch die Nutzerwanderung ist leicht einsehbar. Besucher lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien filtern, wie beispielsweise Herkunft, Sprache oder Gerätetyp. Auch Sortimentsanalysen lassen sich im Handumdrehen erstellen. Da das Unternehmen seinen Sitz in Deutschland hat, sind die hohen Maßstäbe an den Datenschutz ein besonderer Pluspunkt.

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Econda – besonders im Bereich Personalisierung stark

Im Gegensatz zu den anderen Analysetools setzt Econda auf Personalisierung und bietet insbesondere im Bereich E-Commerce viele Möglichkeiten zur Optimierung. Die Centricity-Funktion bietet sich beispielsweise an, wenn man tiefer in die Zahlen schauen möchte, verspricht sie schließlich mehr als nur Durchschnittswerte. Hier steht der einzelne Seitenbesucher im Mittelpunkt und es können individuelle Verhaltensmuster herausgefiltert werden. Die Definition von verschiedenen Kundensegmenten ist mit Econda schnell und problemlos möglich. Über den Shop Monitor lassen sich zudem Social Media-, Kaufprozess- und Klickpfadanalysen erstellen. Besonders geeignet ist der Einsatz von Econda neben großen Onlineshops für alle Lösungen, die auf Cross-Selling basieren und eine größere Auswahl an Produkten anbieten.

Matomo – Fokus auf Datenschutz

Matomo sticht unter den Webtracking-Tools besonders durch seine hohen Datenschutz-Standards hervor. Die Besonderheit hier ist, dass Matomo komplett auf den eigenen Servern gehostet werden kann. Möglich wird dies, da die Anwendung auf PHP basiert und auf eine eigene MySQL-Datenbank zurückgreifen kann. Der Quellcode für diese Anwendung ist Open-Source und somit frei zum Gebrauch verfügbar. Dies bedeutet, dass das Tool zunächst auch selbstständig installiert werden muss. Insbesondere beim Umgang mit sensiblen Daten ist Matomo dank des guten Datenschutzes eine gute Wahl. Nutzer von Matomo sind wie Communitys organisiert – es herrscht ein reger Austausch und gegenseitige Unterstützung steht im Vordergrund. Ein weiterer Vorteil besteht außerdem beim Umgang mit großen Datensätzen. Während andere Tools diese erst herunterrechnen müssen, ist Matomo für die Auswertung großer Datenmengen optimiert.

Webtrekk – für Cross-Channel-Analysen eine gute Wahl

Zu den großen Enterprise Lösungen gehört Webtrekk. Besonders ist bei diesem Tool, dass es nicht nur die klassischen Daten von Websites in seiner Analyse miteinbezieht, sondern beispielsweise auch den Outreach von TV-Spots analysiert. Funktionen wie beispielsweise Split-Testing können beliebig mit anderen kombiniert werden. Besonders empfehlenswert ist der Einsatz von Webtrekk bei Cross-Channel-Kampagnen, da hier verschiedene Kanäle wie etwa TV besonders ausführlich ausgewertet werden. Somit bietet dieses Tool einen Überblick über Offline- und Online-Aktivitäten gleichermaßen. Ein Wermutstropfen ist die Tatsache, dass es hier bislang keine Free-Version gibt. Im Gegenzug besticht Webtrekk mit einem sehr guten Support und Erfahrungswerten, wodurch die Anwendung bei der Nutzerfreundlichkeit und dem Umfang auch mit anderen Enterprise-Lösungen wie etwa der Adobe Marketing Cloud mithalten kann.

Hotjar – den Nutzern über die Schulter schauen

Hotjar ist vor allem dann eine wichtige Ergänzung zu Google Analytics oder anderen Webtracking-Lösungen, wenn nicht nur die Ziele eines Users analysiert werden sollen, sondern auch sein Verhalten auf der Seite. Das Tool ist eher navigationsgetrieben und gibt über Heatmaps zu erkennen, wie sich User auf einer Seite bewegen. Mausbewegungen, Klicks und Scrollverhalten können einfach analysiert und ausgewertet werden. Über die Funktion Recordings gibt es die Möglichkeit, dem User quasi über die Schulter zu schauen, wie er einzelne Elemente auf der Seite bedient. Finden sich Nutzer auf einer Seite schlecht zurecht oder sind die Absprungquoten hoch, dann kann Hotjar Auskunft darüber geben, wenn ein Button schlecht sichtbar oder die Architektur der Seite mangelhaft ist.

Fazit: Google Analytics ist nicht der einzige leistungsstarke Player

Keine Frage: Google Analytics stellt längst nicht die einzige Möglichkeit dar, das Userverhalten und die KPIs der eigenen Website im Blick zu behalten. Jede Alternative bringt dabei spezifische Vor- und Nachteile mit sich. Marketer stehen also zunächst vor der Frage, welche Zahlen in welchem Umfang getrackt werden sollen und welche Anforderungen das Unternehmen an das Tool stellt. Ein Wechsel zu einer neuen Anwendung ist dabei stets mit einem Kosten- und Zeitaufwand verbunden, doch gerade, wenn eine Firma spezielle Anforderungen mitbringt, kann sich ein Wechsel oder die Implementierung eines zusätzlichen Kontrollinstrumentes bezahlt machen.

Mehr zum Thema: How to: Analysieren, tracken, auswerten

Robert Franzke ist Head of SEA bei der cormes GmbH. Gemeinsam mit Florian Kiel, Head of Performance, leitet er die Beratung der Online-Marketing-Agentur. Seine Schwerpunkte sind Suchmaschinenwerbung und Webanalytics.

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