Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Digitaler Fruehjahrsputzstock Adobe Com 83767793 Web
Es ist nie zu spät, einen digitalen Frühjahrsputz zu machen (Bild: ©stock.adobe.com)
Tech iPhone

Frisch rausgeputzt: Diese Software entrümpelt Smartphone, PC & Co.

Nicht nur die Fenster und Kommoden haben ihn pünktlich zur Sonnenschein-Saison bitter nötig - auch technische Geräte profitieren von einem Frühjahrsputz. Dafür muss man sich in den meisten Fällen nicht etwa selbst in die staubigsten Ecken wagen. Die beste Putz-Software im Überblick!

Anzeige
Anzeige
Anzeige

Das erste Selfie von Großtante Roswitha, das gleich fünfmal durch den Familienchat bei WhatsApp gejagt wurde und nun in ebenso vielen Ausführungen im Album auf dem Smartphone liegt. Alte Windows-Installationen, die keiner mehr braucht, die aber Speicherplatz belegen und das Arbeitstempo drosseln. Wie viel Datenmüll sich auf einem einzigen Gerät tatsächlich angesammelt hat, merkt man meist erst, wenn es sich meldet und meckert - oder das nervige Aussortieren beginnt, weil nur die relevanten Dateien auf das neue Gerät umgezogen werden sollen.

Gründe, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, gibt es gute: Wer Smartphone, Tablet, PC oder Mac regelmäßig von der passenden Software auf Hochglanz polieren lässt, schaufelt damit Speicherplatz frei, erhöht das Arbeitstempo und erhält einen besseren Überblick über Fotos, Videos, Textdateien & Co.

Das digitale Reinemachen ist also genauso befriedigend wie das analoge – allerdings muss man dafür (fast) keinen Finger rühren. Lediglich für iPhone-User wird der Putzvorgang leider etwas aufwändiger.

Frühjahrsputz für Windows: WinOptimizer 2018

Lange Zeit galt das Gratis-Tool CCleaner als beste Reinigungs-Software überhaupt. Doch dann warnte Stiftung Warentest im September 2017, dass sich mehr als 1,5 Millionen Rechner durch das Tool mit einem Schadprogramm infiziert hätten. Höchste Zeit also, sich nach Alternativen umzusehen. Eine davon könnte Ashampoo WinOptimizer 2018 sein. Die Software befreit den Autostart-Bereich von unnötigen Einträgen, passt die Windows-Einstellungen an und ordnet die Festplattendateien neu. Durch die Ein-Klick-Optimierung werden die Festplatte entrümpelt, defekte Verweise repariert und unnötige Verläufe und Cookies gelöscht. Die Systemwartung ermöglicht die Beseitigung von Datenmüll oder Surfspuren und auch die Reinigung der Registry. 

Anzeige

Ashampoo bietet die Vollversion des WinOptimizer 2018 derzeit zum kostenlosen Download an. Der reguläre Preis beträgt 29,99 Euro.

Frühjahrsputz für MAC: Daisy Disk & Clean my Mac

Zwar müssen Mac-Besitzer mit der Software Daisy Disk auch selbst noch aktiv werden, dafür erhalten sie aber einen guten Überblick darüber, von welchen Programmen und Dateien sie sich getrost verabschieden können. Dafür wird der Speicherplatz analysiert und das Ergebnis in einer interaktiven Grafik dargestellt. Mit einem Klick gelangen Nutzer nun zu auffälligen Ordnern, die sie nun ausmisten können.

Das Wunschlos-glücklich-Paket bietet dagegen das wesentlich teurere Clean my Mac-Programm, das Dateileichen und längst gelöschte Programme erkennt und ausmerzt, Datenmüll in iTunes aufspürt oder doppelte Mail-Anhänge löscht. Auch der Browserverlauf wird auf Hochglanz poliert, auf Wunsch macht sich der Putzteufel auch über Nachrichtenverläufe und zahlreiche andere private Informationen her.

DaisyDisk ist im App Store für 10,99 Euro zu haben, Clean my Macschlägt für eine Einzellizenz mit 39,95 Euro zu Buche. 

Frühjahrsputz fürs Smartphone & Tablet: Clean Master

Eines der beliebtesten Reinigungs-Tools – und das völlig zurecht: Der Clean Master befreit das Smartphone von Spam-Dateien und überflüssigen Dateileichen ("Caches") und entlarvt veraltete Dateien genauso wie doppelte oder unscharfe Bilder. Das Ergebnis ist eine porentiefe Reinigung, die mit einem Wisch gestartet wird. Der Meister Proper fürs Smartphone kann aber noch mehr: Er dient zeitgleich als Viren-Scanner und -Cleaner, optimiert den Telefonspeicher durch Freistellung von RAM und hilft dabei, die Akkulebensdauer zu verlängern.

Das Reinigungs-Tool Clean Master gibt es als App gratis bei Google Play.

Frühjahrsputz fürs iPhone & iPad: lieber selbst schuften

Fraglich, ob es fürs iPhone oder iPad überhaupt ein sinnvolles Pendant zur Android-Version gibt. Das Problem: Weil Apple seinen Geräten und Betriebssystemen so einschränkende Zugriffssperren verpasst, ist es für Apps nahezu unmöglich, den Datenmüll zu analysieren oder überhaupt an ihn ranzukommen. Es gibt dennoch einige Apps, die wahre Wunder versprechen, teuer sind – in diversen Tests aber nicht überzeugen können. Das Geld sollte man also lieber in das Belohnungsbier investieren und den Frühjahrsputz schnell selbst erledigen. So funktioniert es:

Das iPhone entrümpeln

1. Cache reinigen

Die Ausschalt-Taste drücken, bis der Schieber auf dem Display erscheint.

Taste weiter gedrückt halten, nun gleichzeitig den Home-Button ca. fünf Sekunden drücken.

Nun ist der Bildschirm wieder sichtbar, der Cache wurde gelöscht. 

2. Messenger durchfegen

Unter "Einstellungen" den Reiter "Nachrichten" auswählen, dann auf "Nachrichten behalten" tippen. Jetzt festlegen, wann alte Nachrichten automatisch gelöscht werden sollen.

Unter dem Punkt "Einstellungen" auf "Daten- und Speichernutzung" tippen, dann den Punkt "Speichernutzung" auswählen. Es öffnet sich eine Übersicht über alle Konversationen.

Jetzt einen der aufgeführten Chats auswählen und die Option "Verwalten" auswählen. Dort befindet sich die Löschfunktion, mit der gezielt Datei-Formate aus WhatsApp-Chats gelöscht werden können.  

3. Standard-Apps löschen

Wer Standard-Apps von seinem iPhone löscht, kann schnell Speicherplatz gutmachen. Zum Beispiel fressen die zwei Anwendungen iMovie und Garage Band schon zwei Gigabyte. Wer also weder Filme schneiden, noch Songs mischen möchte, kann sich getrost von den Speicherplatzfressern verabschieden.

4. Fotos auslagern

Wer seine Fotos in die iCloud hochlädt, spart jede Menge Speicherplatz, weil auf dem iPhone dann nur noch die kleinere Version des Bildes abgelegt wird.

Dafür "Einstellungen" und dann "Fotos & Kamera" öffnen.

In der "iCloud-Fotomediathek" nun die Option "iPhone-Speicher optimieren" wählen.

Das iPad auf Vordermann bringen

Unter "Dokumente & Daten" werden alle Dateien zusammengefasst, die über die iTunes-Dateifreigabe auf dem iPad gespeichert wurden. Daten, die nicht mehr benötigt werden, können direkt gelöscht werden.

Über den Punkt "Speicher- und iCloud-Nutzung" werden alle installierten Apps angezeigt. Nun auf "Alle Apps anzeigen" tippen und rauswerfen, was nicht mehr genutzt wird.

Wer unter dem Punkt "Speicher- und iCloud-Nutzung" auf "Videos" tippt, kann dort Filme, Serien & Co. mit einem Wisch nach links löschen und im Handumdrehen wieder Speicherplatz freischaufeln.

Unter "Einstellungen" auf "Mail, Kontakte und Kalender" tippen. Hier können Nutzer auswählen, ob das Gerät mitgesendete Bilder automatisch lädt und wann Nachrichten, die gelöscht wurden, auch tatsächlich entfernt werden.

Teilen
Jederzeit top informiert

Die wichtigsten LEAD Nachrichten per Messenger oder Newsletter

Anzeige
Anzeige
Verlagsangebot
Das könnte dich auch interessieren
Anzeige
Anzeige