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Screenshot: Fotolia.com
Adobe Fotolia Bilder

Fotolia geht komplett in Adobe Stock auf

Adobe kündigt Ende der eigenständigen Plattform an und setzt auf einfachen Umstieg mit diversen Angeboten für Nutzer und Anbieter von Fotolia.

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Im November 2005 ist Fotolia gegründet worden, im November 2019 wird Fotolia wieder Vergangenheit sein. Drei Jahre nachdem Adobe den ziemlich erfolgreichen Online-Marktplatz für lizenzfreie Fotos, Grafiken, und Videos übernommen hat, folgt jetzt die nächste Stufe des Zusammenschlusses. Fotolia wird im kommenden Jahr komplett in Adobe Stock aufgehen. Die Änderung gilt nicht nur für die Nutzer des Dienstes, sondern auch für die Anbieter auf Fotolia. Da soll die Zusammenführung aber wesentlich zügiger über die Bühne gehen. Schon ab Februar 2019 wird das Adobe Stock-Anbieterportal die zentrale Anlaufstelle für das Hochladen, Katalogisieren und Veröffentlichen der Inhalte.

Ziel: Marktplatz der kurzen Wege

Murat Erimel ist so etwas wie die Personifizierung der Veränderungen. Er kam als Director Marketing von Fotolia quasi mitsamt der Plattform zu Adobe. Dort ist er jetzt als Head of Marketing für den Bereich zuständig. Die komplette Integration von Fotolia in Adobe Stock ist aus Sicht von Erimel nur ein logischer Schritt. Wie im Grunde bei allen Aktivitäten von Adobe gehe es auch hier darum, den Workflow für professionelle Nutzer zu verbessern. Zum besseren Verständnis der Ausgangssituation bringt Erimel zwei Zahlen ins Spiel. "Man weiß, dass 85 Prozent der Nutzer von Stock bei der Umsetzung von kreativen Projekten mit Creative-Cloud-Produkten arbeiten." Dies gelte auch für 80 Prozent derer, die Stock-Material produzieren.

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Auf dieser Basis sei die Idee entstanden, auf Adobe Stock einen Marktplatz zu entwickeln, der Produzent und Käufer auf kurzem Wege in der Creative Cloud zusammen, garniert mit den Möglichkeiten von Adobes KI-Framework Sensei. Das habe man in den vergangenen drei Jahren gemacht, das Angebot habe sich stetig weiter entwickelt. "Man hat enorm geschraubt, um die Customer Experience deutlich zu verbessern". Nun habe man einen Punkt erreicht, an dem "die ganzen Adobe-Innovationen" in ein System wie Fotolia nicht mehr integriert werden könnten. Deshalb gebe es jetzt für die Nutzer, die nicht eh schon direkt zu Adobe Stock gewechselt seien, ein Upgrade-Angebot - verbunden mit der Ankündigung, dass Fotolia selbst in einem Jahr eingestellt wird.

Enge Verbindung mit Creative Cloud

Die Voraussetzungen dafür sind geschaffen, ist Erimel sicher. Das komplette Fotolia-Material sei in Adobe Stock aufgenommen, gleichzeitig seien viele neue Content-Partnerschaften geschlossen worden. Dabei sei sicher von Vorteil, dass gerade spezialisierte Agenturen einem Unternehmen wie Adobe mehr Vertrauen entgegenbrächten als normalen Microstock-Anbietern. Als Beispiele nennt Erimel die Editorial Collection - aktuell mit Bildern von Reuters und USA Today, "weitere werden folgen" - oder auch die Design Templates für Grafik und Video. Adobe Stock sei tief integriert in alle Creative-Cloud-Apps, könne da direkt genutzt werden. Hin- und Herspringen von Fotolia zu den Anwendungen gehöre so der Vergangenheit an.

Bei der Suche setzt man stark auf die Möglichkeiten von Sensei. Neben Keywords könnten so intuitive Funktionen genutzt werden, um Bilder zu finden, die anderen Referenzbildern optisch ähnlich sind. Über die Filterfunktionen können auch nach Bildern gesucht werden, die beispielsweise ästhetische Merkmale wie Tiefenschärfe aufweisen. Von diesen Möglichkeiten sollen auch die Anbieter profitieren, automatische Keywords sind dabei nur ein Aspekt.

Umstieg per Knopfdruck

Den Umstieg von Fotolia auf Stock will Adobe für die Nutzer schnell, einfach und durchaus attraktiv machen. "Bei 90 Prozent aller Kunden wird das auf Knopfdruck funktionieren", verspricht Murat Erimel. Das Konto soll mit drei einfachen Schritten übertragen werden, die bei Fotolia verbleibenden Credits und/oder Downloads können bei Adobe Stock verwendet werden. Als Bonus erhalten die Wechsler mindestens die doppelte Anzahl von HD-Dateien, die Sie auf Fotolia.com erhalten würden. Adobe Stock-Credits, die im Rahmen dieses Angebots erworben werden, bleiben ein Jahr ab dem Datum der ersten Übertragung gültig. Leuchtkästen, Warenkorb und der Überblick bisheriger Käufe ziehen ebenfalls mit um – mit unbegrenzter Anzahl Downloads für vergangene Einkäufe.

Ähnlich einfach soll es für die Anbieter funktionieren, die allerdings schneller umziehen müssen. Bereits ab 5.Februar 2019 soll das Adobe Stock-Anbieterportal die zentrale Anlaufstelle für das Hochladen, Katalogisieren und Veröffentlichen sein.

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