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Social Media Tipps Marketing

Erste Schritte zum erfolgreichen Social Media Mix

Social Media ist in der Werbung längst nicht mehr wegzudenken. Weil es heutzutage so viele Plattformen gibt, kann man leicht den Überblick verlieren. Nicht jede Kampagne ist auch für jeden Kanal geeignet. Worauf man achten muss und wie ein erfolgreicher Social Media Mix gelingt.

(Bild: stock.adobe.com)
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Facebook, Instagram, Pinterest, Snapchat - die Anzahl der Social-Media-Kanäle ist groß. Und damit auch die endlos scheinenden Möglichkeiten für Marketer, Werbungen geschickt auszuspielen. Viele Unternehmen beschäftigen sich zwar mit der Auswahl der Plattform, verlängern aber lediglich ihre TV- oder Online- Kampagne in ihren Social Media Kanal. Damit geht ihnen ein erheblicher Teil des Kampagnen-Potenzials verloren. Vielmehr solltest du dir die Frage stellen, wie du deine Zielgruppe erreichst und mit welchen Inhalten du sie dauerhaft an dich bindest.

Wer seine Ziele kennt, weiß wie eine Kampagne aussehen muss

Bevor du dich damit beschäftigst, Inhalte zu erstellen, solltest du dir die Frage beantworten, was du mit deiner Kampagne überhaupt erreichen willst:

  • Mehr Reichweite
  • Steigerung der Besucher meiner Website?
  • Absatzsteigerung
  • User Engagement et cetera

Eine starke Marke wie Zalando zum Beispiel, die schon aktiv Social Media Marketing betreibt, benötigt keine Reichweite mehr. Hier stellt sich eher die Frage was aus der Reichweite gemacht werden kann: Gibt es einen bestimmten Anlass, den du für deine Kampagne nutzt? Möchtest du ein bestimmtes Produkt in den Markt einführen oder einfach nur den Absatz steigern?

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Baust du hingegen deinen Markenauftritt erst auf, musst du erstmal eine relevante Reichweite erzielen, damit deine Kampagne überhaupt ankommt. Dann ist es wichtig, dass alle deine Social Media Aktivitäten ineinandergreifen (Cross Promotion) und auf den neuen Kanal verweisen: Webseite, Newsletter, Blog und so weiter müssen alle mit einem direkten Link zu meinem neuen Social Media Auftritt versehen werden. Optimiere zudem das Profil deiner Seite für die gängigen Suchmaschinen, um mehr Traffic darauf zu lenken.

Lead 3 Marketing Im Mittelstand 1200X1200 Akt
Starkes Marketing für starke Marken

Digitalisierung soll Wachstum bringen, aber nicht nur für die Big Player. Der Mittelstand nutzt diese Chance ebenfalls für sich. Nur wie, ist die Frage. Wie agiert beispielsweise die Firma Sport Schuster in puncto Marketing? Das LEAD Bookazine 3/2018 zeigt, wie der Mittelstand das Marketing im digitalen Wandel gestaltet. Kundenbedürfnisse und eigene Werte – darum sollte es gehen.

Das Engagement der User als wichtiger Erfolgsindikator

Instagram gilt als die Plattform mit der höchsten Engagement-Rate. Passt die junge Zielgruppe zu deiner Kampagne, solltest du hier aktiv werden und gezielt den Dialog mit deinen potenziellen Kunden suchen. Engagement zu erzeugen, ist von zahlreichen Faktoren abhängig und wird gemeinhin anhand der folgenden Metriken gemessen:

  • Likes
  • Kommentare
  • Views
  • Interaktionen
  • Klicks

Wichtig ist, nicht nur regelmäßig Bilder zu posten und der Plattform ansonsten fernzubleiben. Verteile am besten kurz vor und nach deinem Post Kommentare und Likes. Von Bots und automatisierten Postings solltest du aber die Finger lassen, da die User meist schnell dahinterkommen.

Der richtige Mix der einzelnen Komponenten ist entscheidend

Kennst du deine Ziele und hast dich für eine Plattform entschieden, ist die richtige Auswahl der Inhalte und Formate entscheidend für den Erfolg der Kampagne. Dabei sollten folgende Fragen beantwortet werden:

  • Was biete ich dem Nutzer an?
  • Warum soll der Nutzer das konsumieren?
  • Wie und wieso sollte sich der Nutzer damit beschäftigen?

Tipp: Wenn der Inhalt definiert ist, einfach ausprobieren und untersuchen, worauf der User am ehesten reagiert. Das können beispielsweise einfache Listicles mit Tipps und Tricks sein bis hin zu Expertengesprächen.

Das Entscheidende ist immer, sich vorab zu überlegen, welche der zahlreichen Möglichkeiten die Inhalte am besten transportieren:

  • Reine Text-Posts
  • Bilder
  • Videos
  • Livestreams
  • Audio (Podcasts)
  • Neue Trends wie Augmented Reality und Virtual Reality

Grundsätzlich sind dynamische Medien wie Video, Audio oder Gif durch ihre visuellen Reize erfolgreicher als statische Medien. Allerdings können gute Text-Posts, die zum Content der Seite passen und an den Interessen der Nutzer orientiert sind auch funktionieren. Die Entscheidung für oder gegen ein Format hängt vielmehr davon ab, welche Mittel zur Verfügung stehen und wie viel Budget du bereit bist, zu investieren. Hast du die Möglichkeit Inhouse-Videos oder -Bilder zu produzieren? Oder sind die Produkte oder Inhalte so interessant, dass sie auch mit reinen Text- Posts auskommen?

Die Antwort darauf kann auch ein entscheidender Hinweis sein, welche Plattform für die Kampagne geeignet ist: Instagram beispielsweise funktioniert ausschließlich über Bild- oder Video-Formate, auf Facebook kannst du deine Zielgruppe noch über spannende Text-Posts erreichen.

Der Inhalt und die Plattform bestimmen die Frequenz

Die Frequenz der Ausspielung hängt dann vor allem von der Plattform und von dem Format ab, in dem die Werbung präsentiert wird. Ein Video-Talk benötigt wahrscheinlich mehr Aufwand und hat dementsprechend eine niedrigere Frequenz als ein einfacher Post. Wichtig ist, dass man die Nutzer nicht nervt. Um das zu vermeiden, kann ein gezieltes Targeting bereits im Vorfeld sicherstellen, dass die Werbeinhalte zu den Interessen der jeweiligen Nutzer passen.

Du willst mehr darüber wissen, wie erfolgreiches Social Media Marketing funktioniert? Dann melde dich für das Social Media Marketing-Seminar der W&V Akademie an!

Ein erfolgreicher Kanal ist ein guter Anfang

Geht es um das Zusammenspiel der Kanäle, ist weniger oft mehr. Es ist besser, einen Kanal professionell zu bedienen, als zu viele Kanäle via Bots oder automatisiert zu betreiben. Frage dich daher immer, wie viel Kapazität dir zur Verfügung steht und was du dir selber zutraust, damit du nicht den Überblick verlierst. Es gibt allerdings ein paar Social Media Kanäle, die gut miteinander harmonieren und sich gegenseitig bestärken: Dein Unternehmens-Blog und deine Webseite können durch direkte Verlinkung zusätzliche User für den Social Media Auftritt generieren. Auch ein Twitter-Account und gezielte SEO-Maßnahmen können die Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Netz deutlich erhöhen.

Last but not Least solltest du immer auch an die Messbarkeit deiner Aktivitäten denken. Vor allem wenn es um die Rechtfertigung des Budgets und den ROI eurer Aktivitäten geht. Hier gibt es einige Ansätze und Lösungen, wie du deinen Social Media ROI misst. Ein internes Business Intelligence Team kann euch auch dabei helfen, das Engagement und euren Content zu testen.

Fazit: Im Fokus jeder Social Media Kampagne sollten immer die beiden W-Fragen stehen: Was und warum? Sind diese klar beantwortet, ergibt sich der Rest fast von alleine. Jeder Marketer und Content Redakteur sollte sich immer im klaren darüber sein, dass auf Social Media ein unglaublicher Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer herrscht. Denn sowohl die Wettbewerber als auch die Nutzer selbst, Influencer und Publisher etc. ringen um die gleiche Aufmerksamkeit. Seid und bleibt also relevant.

Thomas Weigel ist Chief Content Officer bei Wisst ihr noch. Als Kind der 80er Jahre und kreativer Querdenker gründet Thomas 2008 mit Wisst ihr noch? die erste Facebook Fanpage für Nostalgiker im deutschsprachigen Raum. Seit 2016 baut er gemeinsam mit der Performance Marketing Agentur Cormes die Seite sukzessive zu einer der reichweitenstärksten und aktivsten Facebook Fanpages in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

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